Omas Küche – einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt

Rezepte der Oma
Schokoladen- & Nusskuchen

Leckeres Rezept: Marillen-Schoko-Kuchen, das du nicht verpassen solltest!

Leckeres Rezept: Marillen-Schoko-Kuchen, das du nicht verpassen solltest!
Portionen 1 Backblech (etwa 20 Stücke)
Vorbereitung 30 Minuten
Garzeit 30 Minuten
Gesamt 1 Stunde

Marillen sind bei uns im Münsterland Aprikosen, das Rezept habe ich von einer Freundin aus Wien mitgebracht. Die halbierten Früchte kommen mit der Schnittfläche nach oben auf einen Schokoteig aufs Blech, sinken beim Backen leicht ein und geben Saft ab. Sieben Eier klingen nach viel, davon lebt der Teig aber: Der steife Eischnee macht ihn locker, obwohl 200 Gramm Kochschokolade darin sind. Für große Kaffeerunden.

Zutaten

  • 18 Stk Marillen
  • 200 g Butter
  • 160 g Zucker
  • 7 Stk Eier
  • 200 g Kochschokolade
  • 1 Pk Vanillezucker
  • 200 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 EL Butter (zum Einfetten der Form)

Zubereitung

Leckeres Rezept: Marillen-Schoko-Kuchen, das du nicht verpassen solltest! – während der Zubereitung
Ein Blick in die Zubereitung.

Schritt 1: Vorbereitung der Teigmasse

Trenn zuerst die Eier und schlag die Dotter schaumig. Gib Butter, Zucker und Vanillezucker dazu und rühr alles gut durch. Die Schokolade schmilzt du und mischst sie unter die Masse. Vermeng das Backpulver mit dem Mehl und rühr es ebenfalls ein.

Schritt 2: Eischnee unterheben

Schlag das Eiweiß in einer zweiten Schüssel zu Schnee und heb ihn vorsichtig unter die Masse.

Schritt 3: Kuchenmasse vorbereiten

Fette ein Blech ein oder leg es mit Backpapier aus und streich den Teig darauf. Halbier die Marillen und setz sie mit der Schnittfläche nach oben auf den Teig.

Schritt 4: Backen

Back den Kuchen im vorgeheizten Rohr bei 175 Grad Ober- und Unterhitze etwa 30 Minuten.

Zum Nachmittagskaffee ist der Kuchen genau richtig: fruchtige Marille auf dunkler Schokolade, mehr braucht es nicht.

Der Kniff, der den Unterschied macht

Der Eischnee ist das Einzige, was diesen schweren Schokoladenteig locker macht: steif schlagen, aber nicht trocken, und in drei Portionen mit dem Teigschaber unterheben, nicht rühren. Die Marillenhälften tupfe ich vorher trocken, sonst weicht der Saft den Teig auf. Und die geschmolzene Schokolade nur handwarm einrühren, sonst gerinnt die Buttermasse.

Varianten

  • Mit Zwetschgen oder halbierten Sauerkirschen statt Marillen gelingt der Kuchen im Spätsommer genauso.
  • Ein Esslöffel Rum oder abgeriebene Orangenschale in der Dottermasse passt gut zur Kochschokolade.
  • Für die Kaffeetafel bestreue ich die Früchte vor dem Backen mit zwei Esslöffeln gehobelten Mandeln.

Aufbewahrung

Mit Folie abgedeckt bleibt der Kuchen auf dem Blech zwei bis drei Tage saftig. Im Kühlschrank wird er durch die 200 Gramm Butter fest und schmeckt erst bei Zimmertemperatur wieder richtig. Einzelne Stücke friere ich ein, dort halten sie drei Monate; zugedeckt vier Stunden auftauen lassen.

Fragen aus meiner Küche

Kann ich Marillen aus der Dose nehmen?
Ja, wenn du sie gut abtropfen lässt und trocken tupfst. Dosenfrüchte sind weicher und süßer, deshalb nehme ich dann 20 Gramm weniger Zucker im Teig. Frische Marillen behalten mehr Säure gegen die Schokolade.
Welches Blech brauche ich für die Teigmenge?
Ein normales Backblech von etwa 30 mal 40 Zentimetern. Der Teig aus 200 Gramm Mehl und sieben Eiern liegt darin gut einen Zentimeter hoch. In einer Springform wird er zu hoch und braucht rund 20 Minuten länger.
Geht auch normale Zartbitterschokolade?
Ja. Kochschokolade ist weniger süß und zieht beim Schmelzen nicht so schnell an. Bei 70 Prozent Zartbitter gebe ich 20 Gramm Zucker dazu, bei Vollmilchschokolade nehme ich 20 Gramm weniger, sonst wird der Teig sehr süß.
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