Diesem unwiderstehlichem Marillenkompott-Rezept kannst du nicht widerstehen!
Marillen, bei uns im Norden sagt man Aprikosen, gibt es nur ein paar Wochen im Juli, und dann kaufe ich gleich kiloweise ein. Dieses Kompott koche ich nicht im Topf, sondern in den Gläsern im Backrohr, das ist bequemer und die Hälften bleiben ganz. Im Winter kommt es zu Grießbrei oder Topfenknödeln auf den Tisch. Mehr als Obst, Zucker und Wasser steckt nicht darin.
Zutaten
- 1 kg Marillen
- 350 g Zucker
Zubereitung

Schritt 1: Vorbereitung der Marillen
Wasch die Marillen gründlich, halbier sie und nimm die Kerne heraus. Dann schichtest du die Hälften in saubere Gläser.
Schritt 2: Zubereitung der Zuckerlösung
Heiz das Backrohr auf 90 Grad Celsius vor. Koch aus einem Liter Wasser und dem Zucker eine Zuckerlösung und gieß sie über die Marillen in den Gläsern.
Schritt 3: Einkochen
Schließ die Gläser fest und stell sie ins vorgeheizte Backrohr. Lass sie dort etwa 30 Minuten einkochen, dann hält das Kompott.
Tipps zum Rezept
- Lagere das Kompott dunkel und kühl, dann bleibt der Geschmack lange erhalten.
So bekommst du auch die Früchte verarbeitet, die für den Kuchen schon zu weich sind, und hast im Winter etwas zu Milchreis und Grießbrei im Regal stehen.
Mein Tipp
Gläser und Deckel müssen sauber sein: Ich koche sie zehn Minuten aus und fülle sie noch warm, dann springt kein Glas, wenn die heiße Zuckerlösung hineinkommt. Lass zwei Zentimeter Rand frei und wisch den Glasrand ab, sonst schließt der Deckel nicht dicht. Stell die Gläser auf ein tiefes Blech mit zwei Zentimetern Wasser, so bleibt die Hitze gleichmäßig.
Andere Ideen
- Eine halbierte Vanilleschote pro Glas macht das Kompott runder im Geschmack.
- Mit 250 g statt 350 g Zucker wird es säuerlicher, dann halte ich es nur ein halbes Jahr.
- Ein Stück Zimtstange und zwei Nelken in der Zuckerlösung passen gut, wenn das Kompott im Winter zu Milchreis kommt.
Aufheben und Einfrieren
Kühl und dunkel gelagert hält das Kompott mindestens ein Jahr. Prüf vor dem Öffnen, ob der Deckel noch nach innen gewölbt ist. Ein geöffnetes Glas kommt in den Kühlschrank und sollte in vier bis fünf Tagen leer sein. Wölbt sich ein Deckel oder riecht der Inhalt gärig, gehört das Glas in den Müll.
Häufige Fragen
- Kann ich weniger Zucker nehmen?
- Bis auf 250 g je Liter Wasser gehe ich herunter, darunter wird das Kompott schnell fad und ist kürzer haltbar. Weniger Zucker heißt: kühl lagern und innerhalb von sechs Monaten aufbrauchen.
- Welche Gläser eignen sich?
- Weckgläser mit Gummiring oder saubere Twist-off-Gläser mit unbeschädigtem Deckel. Marmeladengläser, deren Deckel schon einmal verbeult wurde, schließen nicht mehr dicht und der Deckel bleibt nach dem Auskühlen gewölbt.
- Muss ich die Marillen schälen?
- Nein, die Haut ist dünn und hält die Hälften beim Einkochen zusammen. Nur sehr pelzige, unreife Früchte überbrühe ich kurz und ziehe die Haut ab, sonst löst sie sich später als Fetzen im Glas.
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