Omas Küche – einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt

Rezepte der Oma
Muffins & Kleingebäck

Quark-Vanille-Muffins

Quark-Vanille-Muffins
Portionen 12 Stück
Vorbereitung 15 Minuten
Garzeit 40 Minuten
Gesamt 55 Minuten

Diese Muffins backe ich, wenn noch ein großer Becher Quark im Kühlschrank steht und das Wochenende naht. Es sind keine trockenen Rührmuffins: 500 g Quark und ein Päckchen Vanillepuddingpulver machen sie feucht und in der Mitte fast cremig. Nur zwei Esslöffel Mehl kommen hinein, mehr braucht die Masse nicht. Zwölf Stück, 35 bis 40 Minuten bei 170 °C, fertig ist die Kaffeetafel.

Zutaten

  • 500 g Quark
  • 180 g Zucker
  • 100 g Butter, weich
  • 1 Pck. Vanillepuddingpulver
  • 2 EL Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 2 Ei(er)
  • Öl, zum Einfetten der Form

Zubereitung

Verlockende Quark-Vanille-Muffins, die Sie nicht verpassen sollten! – so sieht es fertig aus
So sieht das fertige Gericht aus.

Schritt 1: Vorbereitung der Zutaten

Zuerst die weiche Butter und den Zucker in einer Schüssel verquirlen, bis eine cremige Konsistenz entsteht. Anschließend den Quark, das Vanillepuddingpulver, das Mehl, das Backpulver und die Eier hinzugeben. Alles gut miteinander verrühren, bis ein glatter Teig entsteht.

Schritt 2: Einfüllen der Muffinform

Eine Muffinform mit Öl einfetten, damit die Muffins nicht anhaften. Die fertige Teigmischung gleichmäßig in die Muffinmulden verteilen.

Schritt 3: Backen

Den Backofen auf 170 °C vorheizen. Die Muffins auf mittlerer Schiene für etwa 35-40 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Nach dem Backen die Muffins aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Tipp für das Extra

Für eine besondere Note kannst du der Teigmasse Kirschen oder Schokoflocken hinzufügen. Wenn du ein Muffinformbackblech besitzt, empfiehlt es sich, dieses vor der Zubereitung einzufetten und im Kühlschrank zu lagern. So lassen sich die Muffins nach dem Backen noch leichter aus der Form lösen.

Am Ende erhältst du 12 köstliche Muffins, die sowohl pur als auch mit Früchten oder Schokolade ein absoluter Genuss sind. Viel Spaß beim Backen!

Omas Tipp

Die Muffins gehen kaum auf, deshalb darfst du die Mulden fast bis zum Rand füllen. Nimm sie erst aus der Form, wenn sie zehn Minuten abgekühlt sind – warm sind sie so weich, dass sie reißen. Und den Quark nicht abtropfen lassen: die Flüssigkeit gehört mit hinein, sonst werden die Muffins fest und trocken.

So kannst du abwandeln

  • Mit einem Päckchen Schokoladenpuddingpulver statt Vanille und einem Esslöffel Kakao werden sie dunkel.
  • Je zwei gut abgetropfte Sauerkirschen aus dem Glas in die Mitte jeder Mulde drücken.
  • Die abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone macht sie frischer und lässt sie weniger süß wirken.

Reste aufbewahren

Wegen des Quarks gehören sie in den Kühlschrank, dort halten sie in einer geschlossenen Dose drei Tage. Ich nehme sie eine halbe Stunde vor dem Kaffee heraus, kalt schmecken sie nach wenig. Eingefroren bleiben sie zwei Monate gut, aufgetaut wird über Nacht im Kühlschrank.

Noch Fragen?

Kann ich Papierförmchen verwenden?
Besser nicht, die feuchte Quarkmasse klebt am Papier und du verlierst den halben Muffin. Ich fette die Mulden gründlich mit Öl ein und streue etwas Grieß hinein, dann lösen sie sich sauber.
Warum sind meine Muffins innen feucht geblieben?
Die Masse ist feuchter als ein normaler Rührteig, eine cremige Mitte gehört dazu. Bleibt am Stäbchen aber flüssiger Teig hängen, gib fünf Minuten bei 170 °C zu und lege Backpapier auf die Oberfläche.
Geht auch Magerquark statt Speisequark?
Ja, sie werden dann fester und weniger saftig. Rühre in dem Fall zwei Esslöffel Milch oder Sahne mit unter den Teig. Halbfettquark mit 20 % ist für dieses Rezept der beste Kompromiss.
Alle Rezepte: Muffins & Kleingebäck

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert