Vanille-gefüllte Blätterteig-Leckerei: Ein köstliches Highlight für deinen Snack!
Diese Blätterteigstücke stehen bei uns auf dem Tisch, wenn kurzfristig Besuch kommt – Blätterteig aus dem Gefrierfach habe ich immer da. Gebacken werden die Platten mit Ei bestrichen und gehobelten Mandeln bestreut, danach werden sie waagerecht zweimal geteilt. Zwischen die drei Böden kommt Vanillepudding und steife Sahne. Fünf Stunden im Kühlschrank braucht es, sonst rutscht beim ersten Schnitt alles auseinander.
Zutaten
- 120 g Mandel(n), gehobelt
- 500 ml Milch
- 3 EL Zucker
- 2 Ei(er)
- 1 Packung Blätterteig, TK
- 2 Packung Vanillinzucker
- 1 Packung Puddingpulver, (Vanille)
- 2 Becher Sahne (400 ml)
- 1 Packung Sahnesteif
- Puderzucker zum Bestreuen
Zubereitung

Schritt 1: Vorbereitung
Nimm die Blätterteigplatten gefroren aus der Packung und leg sie nebeneinander zum Auftauen. Die Mandelplättchen röstest du in einer Pfanne goldbraun.
Schritt 2: Backen
Schneide die aufgetauten Platten vorsichtig in der Mitte durch, dann sind sie ungefähr quadratisch. Verquirl die Eier gut. Leg ein Backblech mit Backpapier aus, setz die Platten darauf, bestreich sie mit dem Ei und streu die Mandelblättchen gleichmäßig darüber. Bei 190°C brauchen sie ca. 15 Minuten, bis sie goldbraun sind.
Schritt 3: Vanillepudding zubereiten
Aus der Milch, dem Zucker und dem Puddingpulver kochst du einen Vanillepudding.
Schritt 4: Schichten und Füllen
Schneide den abgekühlten Blätterteig waagerecht zweimal durch. Schlag die Sahne mit Sahnesteif und Vanillinzucker steif. Auf den untersten Boden gibst du ca. 1 EL Vanillepudding, legst den zweiten Boden darauf und bestreichst ihn mit der Sahne. Zum Schluss setzt du den Deckel auf.
Schritt 5: Finale Veredelung
Jetzt müssen die Teilchen vor dem Servieren etwa 5 Stunden im Kühlschrank gut durchkühlen. Wer mag, siebt vorher noch etwas Puderzucker darüber. Guten Appetit!
Schau dir auch meine anderen Kuchen Rezepte an, da findest du bestimmt noch etwas. Viel Spaß beim Backen!
Omas Tipp
Der Pudding aus 500 ml Milch muss vollständig kalt sein, bevor er auf den Boden kommt, sonst schmilzt die Sahne darüber weg. Ich rühre ihn nach dem Abkühlen noch einmal mit dem Schneebesen glatt, dann lässt er sich dünn verstreichen. Zum Teilen der gebackenen Platten nimm ein Sägemesser und schneide mit langen Zügen, nicht mit Druck.
So kannst du abwandeln
- Unter den kalten Pudding rühre ich manchmal zwei Esslöffel Zitronensaft, das nimmt der Sahne die Süße.
- Statt Mandelblättchen streue ich gehackte Haselnüsse auf die Platten, sie schmecken kräftiger und bräunen etwas schneller.
- Zwischen Pudding und Sahne passt ein Löffel Sauerkirschen aus dem Glas, gut abgetropft, für die Version zum Sonntagskaffee.
Reste aufbewahren
Fertig gefüllt halten die Teilchen im Kühlschrank zwei Tage, danach weicht der Blätterteig durch. Ich stelle sie in einer flachen Dose übereinander, nicht gestapelt. Einfrieren geht nicht, die Sahne wird beim Auftauen wässrig. Die gebackenen, ungefüllten Platten kann man dagegen zwei Tage in einer Blechdose trocken aufbewahren.
Noch Fragen?
- Kann ich Blätterteig aus dem Kühlregal nehmen?
- Ja, die Rollware funktioniert genauso. Schneide sie in acht gleich große Quadrate, steche sie mehrmals mit der Gabel ein und backe sie wie beschrieben bei 190 Grad. Sie geht meist etwas weniger hoch als die TK-Platten.
- Warum weicht der unterste Boden durch?
- Weil der Pudding direkt auf den Blätterteig kommt. Streich den untersten Boden dünn mit etwas geschlagener Sahne oder heller Marmelade ab, das dichtet ihn. Und fülle wirklich nur etwa einen Esslöffel Pudding pro Stück auf.
- Kann ich den Pudding schon am Vortag kochen?
- Sehr gern sogar. Deck ihn direkt nach dem Kochen mit Frischhaltefolie auf der Oberfläche ab, dann bildet sich keine Haut. Vor dem Verwenden kurz glatt rühren; er ist über Nacht fester geworden und lässt sich besser verstreichen.
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