Zitronenkuchen – Kein Krümel bleibt übrig
Drei unbehandelte Zitronen kommen hier hinein: die Schale in den Teig, der Saft von zweien in die Glasur. Der eigentliche Trick steckt im letzten Schritt, wenn der warme Kuchen mit der Gabel eingestochen wird und die Glasur einsickert. Deshalb bleibt er tagelang saftig und trocknet an den Rändern nicht aus. Ich backe ihn aufs Blech, wenn viele Leute kommen, sonst in der Springform.
Zutaten
- 1 Packung Vanillezucker
- 2 TL, gehäuft Backpulver
- 5 Eier
- 320 g Zucker
- 320 g Margarine
- 320 g Mehl
- 3 Zitronen, unbehandelt
- 200 g Puderzucker
Zubereitung

1. Vorbereitung
Den Backofen auf 180 °C – 195 °C vorheizen. Die Schale der drei Zitronen abreiben und den Saft von zwei Zitronen auspressen.
2. Teig herstellen
In einer großen Schüssel die Eier und den Zucker schaumig schlagen. Das Mehl sieben und mit dem Vanillezucker, dem Backpulver, der abgeriebenen Zitronenschale und der Margarine nach und nach zum Ei-Zucker-Gemisch geben. Alles gut vermischen, bis ein glatter Teig entsteht.
3. Backen
Den Teig gleichmäßig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech oder in eine Springform streichen. Im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene ca. 20 bis 25 Minuten backen, bis der Kuchen goldbraun ist.
4. Glasur
Während der Kuchen backt, den Zitronensaft mit dem Puderzucker zu einer Glasur verrühren. Achten Sie darauf, den Zitronensaft sparsam zu verwenden, sodass die Glasur schön dickflüssig bleibt.
5. Fertigstellen
Wenn der Kuchen aus dem Ofen kommt und noch warm ist, mit einer Gabel gleichmäßig einstechen. Dadurch kann die Glasur gut einsickern und der Kuchen bleibt saftig. Die Glasur schnell auf dem warmen Kuchen verteilen und auskühlen lassen.
Guten Appetit bei diesem köstlichen Zitronenkuchen!
Darauf kommt es an
Wasch die Zitronen heiß ab und reib die Schale nur bis zur weißen Schicht, sonst wird der Teig bitter. Die Glasur muss dickflüssig vom Löffel reißen, nicht laufen: Fang mit drei Esslöffeln Saft auf 200 g Puderzucker an und gib tropfenweise nach. Auf dem noch warmen, eingestochenen Kuchen verteilst du sie zügig, sie zieht sofort an.
Abwandlungen
- Rühre zwei Esslöffel Mohn in den Teig, das gibt Farbe und passt gut zur Zitrone.
- Ersetze die Margarine durch die gleiche Menge weiche Butter, dann schmeckt der Kuchen kräftiger.
- Streu direkt nach dem Glasieren fein abgeriebene Schale der dritten Zitrone darüber, solange die Glasur feucht ist.
Aufbewahren und Aufwärmen
Unter einer Haube oder in einer Dose hält der Kuchen bei Zimmertemperatur vier Tage, durch die eingesickerte Glasur bleibt er saftig. In den Kühlschrank muss er nicht. Stücke lassen sich drei Monate einfrieren, am besten einzeln in Folie; sie tauen in etwa 90 Minuten bei Zimmertemperatur auf.
Das werde ich oft gefragt
- Kann ich Butter statt Margarine nehmen?
- Ja, 320 g weiche Butter eins zu eins. Der Kuchen wird etwas fester und schmeckt voller. Achte darauf, dass sie wirklich zimmerwarm ist, sonst lässt sie sich nicht in die Ei-Zucker-Masse einarbeiten.
- Blech oder Springform, ändert sich die Backzeit?
- Auf dem Blech reichen 20 bis 25 Minuten, weil der Teig flach liegt. In einer Springform mit 26 cm wird er hoch und braucht bei 180 Grad etwa 45 Minuten. Immer mit dem Holzstäbchen prüfen.
- Meine Glasur ist zu dünn geworden, was tun?
- Rühre löffelweise Puderzucker nach, bis sie wieder zäh vom Löffel fällt. Zu dünne Glasur läuft durch die Gabellöcher hindurch und der Kuchen bekommt keine weiße Decke, sondern nur feuchte Stellen.
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