Unglaublich saftiger Karottenkuchen: Veganes Rezept enthüllt!
Eine Nachbarin isst vegan, und für ihren Geburtstag habe ich diesen Karottenkuchen gebacken. Statt Ei bindet Soja-Joghurt den Teig, Natron und Backpulver treiben ihn. Er wird nicht hoch, dafür feucht und deutlich nach Zimt. Hundert Gramm Karotten sind schnell gerieben, und die trockenen Zutaten mische ich vorher gründlich durch, weil danach nur noch kurz gerührt wird. Ein Frosting braucht er nicht, er schmeckt pur zum Kaffee.
Zutaten
- 200 g Mehl
- 150 g Zucker
- 2 Pk Vanillezucker
- 1 TL Backpulver
- 1 TL Zimt
- 1 Prise Salz
- 100 g Karotten
- 200 g Soja-Joghurt
- 100 ml Öl
- 1 Msp Natron
- 1 EL Öl für die Form
Zubereitung

Schritt 1: Vorbereitung
Beginnt mit dem gründlichen Waschen und Putzen der Karotten. Anschließend die Karotten fein reiben. Heizt das Backrohr auf 180 Grad Celsius vor und fettet eine Kuchenform leicht mit Öl ein.
Schritt 2: Teigzubereitung
Mischt das Mehl, den Zucker, Vanillezucker, Natron, Backpulver, Zimt und Salz in einer großen Schüssel gut durch. In einer separaten Schüssel vermengt ihr die geriebenen Karotten mit dem Soja-Joghurt und dem Öl.
Schritt 3: Teig kombinieren
Gebt nun den Inhalt beider Schüsseln zusammen und verrührt alles sehr vorsichtig, bis ein homogener Teig entsteht. Füllt den Teig in die vorbereitete Kuchenform und streicht die Oberfläche mit einer Teigspachtel glatt.
Schritt 4: Backen
Backt den Kuchen im vorgeheizten Backofen für etwa 30 Minuten. Nach dem Backen lasst ihr den Kuchen gut auskühlen.
Tipps zum Rezept
Einfach mit etwas Staubzucker bestreuen, um dem Kuchen einen zusätzlichen Hauch von Süße zu verleihen. Perfekt serviert zu einer heißen Tasse Tee oder Kaffee.
Darauf kommt es an
Natron braucht Säure, um zu arbeiten, und die kommt hier aus dem Soja-Joghurt. Deshalb rühre ich nasse und trockene Zutaten erst zusammen, wenn der Ofen die 180 Grad erreicht hat, und schiebe den Teig sofort hinein. Reibe die Karotten außerdem fein: Grobe Raspel bleiben im fertigen Kuchen als harte Fäden hängen.
Abwandlungen
- 50 Gramm gehackte Walnüsse oder Haselnüsse im Teig geben dem Kuchen Biss.
- Statt Soja-Joghurt geht Hafer- oder Kokosjoghurt in gleicher Menge.
- Für eine Glasur rühre ich 100 Gramm Puderzucker mit zwei Esslöffeln Zitronensaft an und ziehe sie über den ausgekühlten Kuchen.
Aufbewahren und Aufwärmen
Unter einer Kuchenhaube hält er drei bis vier Tage und wird am zweiten Tag sogar noch saftiger. Im Kühlschrank braucht er einen geschlossenen Behälter, sonst nimmt er Gerüche an. Eingefroren, in Scheiben und einzeln verpackt, hält er drei Monate; auftauen lasse ich ihn zwei Stunden bei Zimmertemperatur.
Das werde ich oft gefragt
- Kann ich den Zucker reduzieren?
- Bis auf 120 Gramm gehe ich herunter, ohne dass etwas schiefgeht. Weniger sollte es nicht sein, denn der Zucker hält hier auch die Feuchtigkeit. Ohne Ei ist das wichtig, sonst wird der Kuchen krümelig und trocken.
- Welche Form passt zu dieser Teigmenge?
- 200 Gramm Mehl ergeben eine 25er Kastenform oder eine kleine Springform mit 18 Zentimetern. In einer 26er Springform wird der Kuchen nur zwei Zentimeter hoch und ist schon nach etwa 20 Minuten fertig.
- Woran erkenne ich, dass er durchgebacken ist?
- Stäbchenprobe in der Mitte nach 30 Minuten: Bleibt feuchter Teig kleben, gib fünf Minuten dazu. Durch die 100 Milliliter Öl bleibt er auch fertig gebacken feucht, glänzend-nass darf das Stäbchen aber nicht mehr sein.
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