Thüringer Kartoffelklöße, einmal probiert, immer wieder gemacht
Thüringer Kartoffelklöße sind ein echter Klassiker der regionalen Küche: außen zart, innen saftig und mit goldbraunen Brotwürfeln gefüllt. Sie passen besonders gut zu Braten, Gulasch, Rouladen oder einem kräftigen Pilzragout. Das Besondere ist die Mischung aus rohen und gekochten Kartoffeln, die den Klößen ihre typische Struktur gibt. Die Zubereitung braucht etwas Ruhe und Sorgfalt, ist aber unkompliziert, wenn die Kartoffelmasse gut ausgedrückt wird. Wer diese hausgemachten Klöße einmal auf dem Teller hatte, versteht sofort, warum sie in Thüringen so geliebt werden.
Zutaten
- 1 kg mehligkochende Kartoffeln, roh geschält
- 500 g mehligkochende Kartoffeln, zum Kochen
- 1 TL Salz
- 1 bis 2 EL Kartoffelstärke, nach Bedarf
- 2 Scheiben altbackenes Weißbrot oder 1 altbackenes Brötchen, ca. 80 g
- 30 g Butter
- Salz für das Kochwasser
Zubereitung

Gekochte Kartoffeln vorbereiten
Die 500 g Kartoffeln in Salzwasser weich kochen, abgießen und noch heiß durch eine Kartoffelpresse drücken oder sehr fein stampfen.
Rohe Kartoffelmasse herstellen
Die 1 kg rohen Kartoffeln fein reiben, in ein sauberes Küchentuch geben und sehr kräftig ausdrücken. Die aufgefangene Flüssigkeit kurz stehen lassen, dann vorsichtig abgießen und die abgesetzte Kartoffelstärke zur geriebenen Masse geben.
Kloßteig mischen
Die heiße gekochte Kartoffelmasse mit den ausgedrückten rohen Kartoffeln und 1 TL Salz gründlich vermengen. Falls der Teig zu weich wirkt, 1 bis 2 EL Kartoffelstärke einarbeiten.
Brotwürfel rösten
Das Weißbrot in kleine Würfel schneiden und in der Butter bei mittlerer Hitze goldbraun rösten.
Klöße formen
Mit angefeuchteten Händen etwa 8 Klöße formen, jeweils einige Brotwürfel in die Mitte geben und die Klöße gut verschließen.
Klöße gar ziehen lassen
Einen großen Topf mit Salzwasser aufkochen, die Hitze reduzieren und die Klöße in das nur leicht siedende Wasser geben. Etwa 20 Minuten ziehen lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen und sich fest anfühlen.
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