Kartoffel-Kroketten selbst gemacht wie früher – das Rezept, das auf keiner Party fehlen darf
Diese Kartoffel-Kroketten schmecken wie früher: außen goldbraun und knusprig, innen weich, fein gewürzt und wunderbar kartoffelig. Sie passen zu Braten, Gulasch, Pilzrahm, Gemüsegerichten oder einfach als beliebter Snack auf dem Partybuffet. Besonders gut gelingen sie mit mehligkochenden Kartoffeln, die nach dem Kochen kurz ausdampfen dürfen. So wird die Masse formbar, ohne schwer zu werden. Selbst gemachte Kroketten brauchen etwas Zeit, sind aber unkompliziert und deutlich besser als jede fertige Variante aus dem Tiefkühlfach.
Zutaten
- 1 kg mehligkochende Kartoffeln
- 30 g Butter
- 2 Eigelb
- 30 g Kartoffelstärke
- 1 TL Salz
- 1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
- 1 Prise weißer Pfeffer
- 80 g Weizenmehl
- 2 Eier
- 150 g Semmelbrösel
- 1 l neutrales Öl zum Frittieren
Zubereitung

Kartoffeln kochen und ausdampfen lassen
Die Kartoffeln schälen, in gleich große Stücke schneiden und in Salzwasser etwa 20 Minuten weich kochen. Abgießen und im heißen Topf 2–3 Minuten ausdampfen lassen, damit möglichst viel Feuchtigkeit entweicht.
Kartoffelmasse zubereiten
Die heißen Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse drücken oder sehr fein zerstampfen. Butter, Eigelb, Kartoffelstärke, Salz, Muskatnuss und Pfeffer zugeben und zügig zu einer glatten Masse vermengen. Die Masse 20 Minuten abkühlen lassen.
Kroketten formen
Aus der Kartoffelmasse kleine Rollen von etwa 5–6 cm Länge formen. Falls die Masse leicht klebt, die Hände mit wenig Mehl bestäuben.
Panieren
Mehl, verquirlte Eier und Semmelbrösel jeweils in einen tiefen Teller geben. Die Kroketten zuerst in Mehl wenden, dann durch das Ei ziehen und zuletzt rundum in Semmelbröseln panieren.
Frittieren
Das Öl in einem Topf auf 170 °C erhitzen. Die Kartoffel-Kroketten portionsweise 3–4 Minuten frittieren, bis sie goldbraun und knusprig sind. Mit einer Schaumkelle herausheben und auf Küchenpapier kurz abtropfen lassen.
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