Öl-Marillenkuchen: Entdecke das unwiderstehliche Rezept!
Marillen sind bei uns schlicht Aprikosen, und im Juli, wenn sie reif und weich vom Markt kommen, backe ich diesen Blechkuchen. Der Teig braucht keine Butter: Öl und Milch machen ihn saftig, das steif geschlagene Eiklar locker. Die Fruchthälften lege ich dicht an dicht mit der Schnittfläche nach oben, so bleibt der Saft in der Frucht statt im Teig.
Zutaten
- 1 Pk Backpulver
- 5 Stk Eier
- 400 g Marillen
- 300 g Mehl
- 0.125 l Öl
- 0.125 l Milch
- 1 Prise Salz
- 250 g Zucker
- 1 Pk Vanillezucker
Zubereitung
Schritt 1: Vorbereitung der Marillen
Die Marillen gründlich waschen, entkernen und halbieren. Das Backrohr auf 200 Grad vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Eier in zwei Schüsseln trennen.
Schritt 2: Teigzubereitung
In einer Schüssel den Eidotter, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Unter ständigem Rühren langsam das Öl einfließen lassen und anschließend die Milch hinzufügen. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen, zur Masse geben und alles zu einem glatten Teig verrühren.
Schritt 3: Eischnee und Belegen
Das Eiklar mit einer Prise Salz steif schlagen und vorsichtig unter die Teigmasse heben. Den Teig gleichmäßig auf das Backblech streichen und die Marillenhälften dicht auf den Teig legen.
Schritt 4: Backen
Den Kuchen im vorgeheizten Backrohr für etwa 30 Minuten backen, bis er goldbraun ist.
Tipps zum Rezept
Serviere den Marillenkuchen mit einem Tupf Schlagobers, um das Geschmackserlebnis abzurunden.
Genieße diesen einfachen und schnellen Marillenkuchen mit Öl – ideal für alle Gelegenheiten!
Omas Tipp
Die Marillenhälften mit der Wölbung nach unten und der Schnittfläche nach oben legen, sonst läuft der Saft direkt in den Teig und die Stellen darunter bleiben speckig. Das Eiklar hebe ich in drei Portionen mit dem Schneebesen von unten nach oben unter. Wird es eingerührt, verliert der Teig seine Luft und der Kuchen bleibt flach.
So kannst du abwandeln
- Vor dem Backen streue ich zwei Esslöffel gehobelte Mandeln zwischen die Marillenhälften.
- Im September nehme ich halbierte Zwetschgen und mische einen Teelöffel Zimt unter den Zucker.
- Im Winter gehen abgetropfte Aprikosen aus dem Glas; die Backzeit bleibt gleich, der Kuchen wird nur etwas süßer.
Reste aufbewahren
Mit einem Tuch abgedeckt bleibt der Kuchen zwei Tage bei Zimmertemperatur saftig, im Kühlschrank drei Tage, wird dort aber fester. Ich schneide ihn erst an, wenn er kalt ist. Stücke lassen sich zwei Monate einfrieren; auftauen bei Zimmertemperatur und danach frisch mit Staubzucker bestreuen.
Noch Fragen?
- Sind 200 Grad nicht zu heiß für einen Blechkuchen?
- Bei Ober- und Unterhitze passt das, der flache Teig ist schnell durch. Mit Umluft stelle ich auf 180 Grad. Schau nach 25 Minuten das erste Mal nach und mache am Rand die Stäbchenprobe.
- Muss ich die Marillen zusätzlich zuckern?
- Bei reifen Früchten nicht, im Teig stecken schon 250 g Zucker. Sind die Marillen sehr sauer, streue ich zwei Esslöffel Zucker über die Hälften, bevor das Blech in den Ofen kommt.
- Klappt das Rezept auch in einer Springform?
- Ja, in einer 26er Springform. Nimm dann nur 300 g Marillen, der Teig steht höher und braucht 40 bis 45 Minuten bei 180 Grad. Lass den Kuchen 15 Minuten in der Form, bevor du den Ring löst.
Schreibe einen Kommentar