Entdecke das köstliche Strauben-Geheimnis von Oma!
Strauben habe ich mir aus einem Südtirol-Urlaub mitgebracht, seitdem gehören sie bei mir zum Kindergeburtstag. Der Teig ist im Grunde ein Brandteig: Milch, Butter, ein Schluck Rum, dann das Mehl, bis sich der Kloß vom Topf löst. Gespritzt wird er in heißes Fett, wo er zu luftigen Kringeln aufgeht. Warm mit Puderzucker sind sie am besten, kalt verlieren sie schnell ihren Biss.
Zutaten
- 150 g Mehl (glatt)
- 4 Stk Eier
- 180 ml Milch
- 1 Prise Salz
- 200 g Fett zum Ausbacken
- 150 g Butter
- 1 EL Vanillezucker
- 1 cl Rum
Zubereitung
Schritt 1: Vorbereitung der Basis
Erwärmen Sie die Milch zusammen mit der Butter, dem Rum, dem Vanillezucker und einer Prise Salz in einem Topf. Rühren Sie danach langsam das Mehl unter, bis sich der Teig vom Topf löst. Lassen Sie den Teig anschließend etwas abkühlen.
Schritt 2: Einarbeitung der Eier
Arbeiten Sie die Eier nach und nach in den erkalteten Teig ein. Füllen Sie die gesamte Masse in einen Spritzbeutel mit einer großen runden Lochtülle.
Schritt 3: Ausbacken der Strauben
Erhitzen Sie das Fett in einer hohen Pfanne. Zeichnen Sie mit dem Spritzbeutel Kreise im heißen Fett nach oder lassen Sie die Strauben direkt ins Fett gleiten. Eine weitere Möglichkeit ist, die Strauben erst auf der Arbeitsfläche vorzuzeichnen und mit einem Pfannenwender ins Fett zu geben.
Schritt 4: Fertigstellen
Backen Sie die Strauben goldgelb aus und wenden Sie sie, falls nötig. Lassen Sie sie auf Küchenpapier abtropfen und bestreuen Sie sie zum Schluss mit Puderzucker.
Tipps zum Rezept
Der Straubenteig kann auch in sehr engen Kreisen schneckenförmig in das heiße Fett gespritzt und ausgebacken werden. So erhalten Sie kleinere, kompaktere Straubenformen.
Genießen Sie die Strauben frisch und warm – ein Genuss für Groß und Klein! Dieses Rezept ist perfekt für Kindergeburtstage oder als süße Überraschung für die Familie.
Darauf kommt es an
Das Fett muss bei etwa 170 Grad stehen. Prüfe es mit einem Tropfen Teig: Steigt er zügig auf und bräunt in einer knappen Minute, passt es. Wichtiger noch: Die Eier erst in den handwarmen Teig rühren. Ist er noch heiß, stocken sie sofort und die Strauben werden klumpig statt glatt.
Abwandlungen
- Für Kinder den Rum weglassen und stattdessen die abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone in die Milch geben.
- Die warmen Strauben in Zimtzucker wenden statt in Puderzucker und einen Löffel Preiselbeeren dazu reichen.
- Mit einer kleineren Lochtülle schneckenförmig spritzen, dann werden es kompakte kleine Strauben, die sich gut aus der Hand essen lassen.
Aufbewahren und Aufwärmen
Strauben sind Frischgebäck. Am selben Tag aufessen, im Kühlschrank werden sie zäh und ledrig. Reste hebe ich offen bei Zimmertemperatur auf und backe sie am nächsten Tag fünf Minuten bei 160 Grad im Ofen nach. Den Teig kannst du gut einen Tag vorher kochen, abgedeckt kühl stellen und vor dem Spritzen wieder handwarm werden lassen.
Das werde ich oft gefragt
- Welches Fett nehme ich zum Ausbacken?
- Butterschmalz oder ein geschmacksneutrales Öl mit hohem Rauchpunkt, etwa Sonnenblumen- oder Rapsöl. Die 200 Gramm reichen nur für eine kleine hohe Pfanne; die Strauben sollen schwimmen, sonst werden sie auf einer Seite fettig und auf der anderen blass.
- Warum wird mein Teig zäh?
- Meistens wurde zu lange gerührt, nachdem das Mehl im Topf war. Rühre nur so lange, bis sich der Teig als Kloß vom Boden löst, und nimm den Topf dann sofort von der Platte.
- Geht es auch ohne Spritzbeutel?
- Ja. Fülle den Teig in einen Gefrierbeutel und schneide eine Ecke ab, etwa einen halben Zentimeter breit. Ist die Öffnung kleiner, reißt der Strahl ab und die Kringel bekommen Löcher.
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