Omas Küche – einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt

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Leckeres Strauben-Rezept mit Preiselbeeren, das Sie ausprobieren müssen!

Leckeres Strauben-Rezept mit Preiselbeeren, das Sie ausprobieren müssen!

Strauben kenne ich vom Kirtag: dünner Teig, im Kreis in heißes Öl laufen gelassen, danach Staubzucker darüber. Aus 200 g Mehl, zwei Eiern und 250 ml Milch wird ein Teig, der von selbst vom Löffel läuft, genau das ist die richtige Dicke. Dazu gehören bei mir Preiselbeeren, sauer und dunkel, die den süßen Teig aufwiegen. Für vier Personen ist die Pfanne in zwanzig Minuten durch.

Kurz zusammengefasst

  • Portionen: 4 Portionen, etwa 8 Strauben
  • Vorbereitungszeit: 15 Minuten
  • Garzeit: 20 Minuten
  • Gesamtzeit: 35 Minuten
  • Ruhezeit: 20 Minuten Teigruhe
  • Schwierigkeit: Mittel

Zutaten für die Strauben

  • 20 g Butter
  • 2 Stk Eier
  • 250 ml Milch
  • 200 g Mehl
  • 1 Tasse Öl
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Staubzucker

Zutaten für die Preiselbeeren

  • 2 Tasse Preiselbeeren
  • 2 EL Mehl
  • 2 EL Butter
  • 0.125 l Rotwein

Zubereitung

  1. Zuerst den Teig für die Strauben vorbereiten. Mehl mit Milch, Butter, Eiern und Salz in einer Rührschüssel zu einem festeren Backteig verrühren. Den Teig nun 30 Minuten ruhen lassen.

  2. In der Zwischenzeit die Preiselbeeren verlesen, waschen und gut abtropfen lassen. Nun in einem Topf die Butter erhitzen und das Mehl darin anschwitzen lassen. Preiselbeeren und Rotwein zugeben und kurz aufkochen lassen. Vom Herd nehmen und auskühlen lassen.

  3. In einem flachen Topf das Öl erhitzen, den Straubentrichter über den Topf halten und den Teig mit Hilfe eines Schöpfers in den Trichter füllen. Den Teig spiralförmig in das heiße Öl fließen lassen – in der Mitte beginnen und dann immer weiter nach außen arbeiten.

  4. Die Strauben von beiden Seiten so lange ausbacken, bis sie eine goldgelbe Farbe angenommen haben. Aus dem Topf heben und auf einem mit Küchenpapier abtropfen lassen.

  5. Strauben mit den Preiselbeeren auf den Tellern anrichten und mit Staubzucker bestreuen.

Tipps zum Rezept

Sie können natürlich auch gekaufte Preiselbeermarmelade dazu verwenden.

Mit diesem traditionellen Rezept aus der Steiermark bringen Sie ein Stück österreichische Kultur auf Ihren Tisch. Genießen Sie die köstlichen Strauben mit den fruchtigen Preiselbeeren – ideal als Dessert oder süße Hauptspeise.

Omas Tipp

Das Öl soll etwa 175 Grad haben. Halte einen Holzlöffelstiel hinein: Steigen kleine Bläschen auf, kannst du starten. Zu kaltes Öl zieht in den dünnen Teig, zu heißes bräunt außen, bevor die Mitte gar ist. Den Teig lasse ich in kreisenden Bewegungen von außen nach innen einlaufen, dann hält der Kringel zusammen.

So kannst du abwandeln

  • Statt Preiselbeeren passt Zwetschgenröster oder eingekochtes Kirschkompott zum warmen Teig.
  • Ein Schuss Rum oder abgeriebene Zitronenschale im Teig macht die Strauben würziger.
  • Ohne Trichter setze ich den Teig löffelweise als kleine Kreise ins Öl, das gibt eher Krapfen, schmeckt aber gleich.

Reste aufbewahren

Strauben sind Frischgebäck und werden nach einer Stunde weich. Übriges lege ich in eine offene Schale, nie in eine geschlossene Dose, sonst schwitzen sie. Am nächsten Tag knuspern sie bei 180 Grad in fünf Minuten im Ofen wieder auf. Einfrieren lohnt nicht, die Preiselbeeren halten geöffnet zwei Wochen im Kühlschrank.

Noch Fragen?

Wie dick muss der Teig sein?
Er soll in einem gleichmäßigen Faden vom Löffel laufen, etwa wie dünner Palatschinkenteig. Ist er zu dick, gib löffelweise Milch dazu, ist er zu dünn, ein wenig Mehl. Zu dicker Teig wird innen nicht gar.
Womit forme ich die Strauben ohne Straubentrichter?
Ein Gefrierbeutel mit abgeschnittener Ecke tut es genauso, ebenso eine Spritzflasche oder ein Messbecher mit Ausguss. Wichtig ist nur ein dünner, stetiger Strahl, damit die Ringe fein bleiben und nicht als Klumpen ins Öl fallen.
Kann ich den Teig vorbereiten?
Ja, bis zu drei Stunden vorher. Stell ihn abgedeckt kühl und rühre ihn vor dem Ausbacken noch einmal durch, weil sich das Mehl absetzt. Länger als einen halben Tag würde ich ihn nicht stehen lassen.
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