Leckeres Rezept: Saftiger Blechkuchen mit frischem Orangensaft
Dieser Blechkuchen kommt bei mir auf den Tisch, wenn es schnell gehen muss und trotzdem nicht nach Fertigmischung schmecken soll. Der Boden ist ein lockerer Biskuit mit Öl, Wasser und einem Löffel Rum, gebacken in 20 Minuten bei 180 °C. Danach wird er halbiert und mit einer Creme aus einem Liter Orangensaft und Puddingpulver bestrichen. Der Saft macht ihn frisch und angenehm säuerlich.
Kurz zusammengefasst
- Portionen: 1 Backblech, 20 Stücke
- Vorbereitungszeit: 25 Minuten
- Garzeit: 20 Minuten
- Gesamtzeit: 45 Minuten
- Ruhezeit: 2 Stunden, bis die Orangencreme fest ist
- Schwierigkeit: Mittel
Zutaten
- 250 g Mehl
- 250 g Zucker
- 4 Stk Eier
- 1 Pk Vanillezucker
- 0.5 Pk Backpulver
- 1 EL Orangensaft
- 7 EL Öl
- 7 EL Wasser
- 1 EL Rum
- 1 l Orangensaft
- 2 Pk Puddingpulver
Zubereitung
- Trennen Sie die Eier und schlagen Sie das Eiweiß zu steifem Schnee. In einer weiteren Schüssel den Eidotter mit Zucker, Vanillezucker, Wasser, Öl und Rum schaumig schlagen.
- Das Mehl zusammen mit dem Backpulver vermischen und durch ein Sieb zur schaumigen Masse geben. Vorsichtig den Eischnee unterheben.
- Legen Sie ein Backblech mit Backpapier aus und verteilen Sie die Masse darauf. Backen Sie den Kuchen für etwa 20 Minuten bei 180 Grad Ober-/Unterhitze.
- Ziehen Sie den fertigen Kuchen mithilfe des Backpapiers vom heißen Blech und schneiden Sie ihn in zwei Hälften.
- Rühren Sie das Puddingpulver mit etwas Orangensaft an und geben Sie es dann in den restlichen kochenden Orangensaft. Lassen Sie alles kurz aufkochen.
- Bestreichen Sie die beiden Hälften des Kuchens mit dem leicht gestockten Orangensaft. Am besten erfolgt dies in zwei Schichten. Nachdem der Saft etwas fest geworden ist, legen Sie die zweite Kuchenschicht darauf.
Tipps zum Rezept
Um das volle Aroma zu genießen, empfiehlt es sich, den Kuchen vor dem Servieren für eine Stunde im Kühlschrank abkühlen zu lassen. So zieht der Saft noch besser ein und der Kuchen bleibt besonders frisch.
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Omas Tipp
Rühre die zwei Päckchen Puddingpulver wirklich mit kaltem Orangensaft an und gieße sie erst in den sprudelnd kochenden Rest. Danach muss alles eine volle Minute unter Rühren durchkochen, sonst bindet die Stärke nicht und die Creme bleibt suppig. Aufgetragen wird sie lauwarm und in zwei dünnen Lagen, damit der Biskuit nicht durchweicht.
So kannst du abwandeln
- Zwischen die Schichten lege ich gut abgetropfte Mandarinen aus der Dose, das gibt beim Schneiden hübsche Punkte.
- Für Kinder lasse ich den Esslöffel Rum weg und nehme stattdessen einen Esslöffel Orangensaft mehr in den Teig.
- Eine dünne Schicht Zartbitter-Kuvertüre obenauf macht aus dem schnellen Blech einen Kuchen fürs Buffet.
Reste aufbewahren
Abgedeckt hält der Kuchen im Kühlschrank drei Tage, danach zieht der Biskuit zu viel Feuchtigkeit aus der Orangencreme. Stückweise eingefroren bleibt er sechs Wochen brauchbar. Ich taue die Stücke über Nacht im Kühlschrank auf und lasse sie eine halbe Stunde bei Zimmertemperatur stehen, bevor sie auf den Tisch kommen.
Noch Fragen?
- Welches Puddingpulver passt am besten?
- Vanille ist mein Standard, weil es die Säure des Orangensafts abrundet. Sahnepudding geht auch und macht die Creme milder. Von Schokoladenpudding rate ich ab, der beißt sich mit dem Zitrusgeschmack.
- Kann ich frisch gepressten Saft nehmen?
- Ja, für einen Liter brauchst du etwa zwölf Orangen. Der Geschmack ist deutlich besser, die Creme wird aber je nach Sorte säuerlicher – dann rühre ein bis zwei Esslöffel Zucker in den kochenden Saft.
- Wie halbiere ich den Boden am besten?
- Nicht waagerecht spalten, sondern das Blech quer in zwei gleich große Platten schneiden und diese später aufeinanderlegen. Dafür muss der Biskuit ausgekühlt sein, warm reißt er beim Anheben vom Backpapier.
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