Leckeres Apfelblech Rezept, das du unbedingt ausprobieren musst!
Das Apfelblech backe ich, sobald die ersten Boskop im Keller liegen. Bei mir kommen die Äpfel grob gerieben auf den Mürbteig, mit Zimt, Rosinen und Haselnüssen – so wird die Füllung saftig, ohne zu zerfallen. Das Teiggitter obendrauf braucht etwas Geduld, dafür sieht das Blech nach Sonntag aus. Es reicht für eine große Kaffeerunde und schmeckt am zweiten Tag fast noch besser.
Zutaten für das Apfelblech
- 500 g Mehl (glatt)
- 1 Pk Backpulver
- 250 g Butter
- 70 g Staubzucker
- 0.25 l Milch
Zutaten für die Apfelmasse
- 10 Stk Äpfel
- 3 EL Zitronensaft
- 110 g Kristallzucker
- 1 Msp Zimt
- 80 g Rosinen
- 120 g Haselnüsse (gerieben)
- 130 g Marillenmarmelade
Zubereitung des Apfelblechs

Teig zubereiten
Zuerst rührst du Mehl, Backpulver, Staubzucker, Butter und Milch zu einem geschmeidigen Teig und knetest daraus eine feste Kugel. Die lässt du 1 Stunde im Kühlschrank ruhen.
Apfelmasse vorbereiten
In der Zwischenzeit schälst du die Äpfel, entkernst sie und reibst sie grob. Misch die Äpfel gut mit Zitronensaft, Kristallzucker, Zimt, Rosinen und Haselnüssen.
Den Kuchen formen und backen
Roll etwa 2/3 des Teigs aus und leg ihn in ein Blech, rund oder eckig. Verteil die Apfelmasse gleichmäßig darauf. Aus dem restlichen Teig formst du dünne Röllchen und legst sie als Gitter über die Äpfel. Back den Kuchen bei 200° C etwa 40 Minuten.
Finale Touch
Nach dem Backen bestreichst du das Apfelblech mit Marillenmarmelade, das gibt eine glänzende, süße Schicht. Dann kann es auf den Kaffeetisch oder als Nachtisch nach dem Essen.
Mehr braucht es nicht für ein gutes Apfelblech. Probier es aus – bei uns bleibt von so einem Blech selten etwas übrig.
Darauf kommt es an
Die geriebenen Äpfel ziehen viel Saft. Ich lasse sie nach dem Mischen mit dem Zitronensaft zehn Minuten im Sieb abtropfen und drücke sie leicht aus, sonst weicht der Mürbteigboden durch. Und den Teig wirklich die volle Stunde kühlen – warm reißt er beim Ausrollen und die Röllchen fürs Gitter lassen sich kaum formen.
Abwandlungen
- Statt Rosinen nehme ich manchmal getrocknete Cranberrys, die passen gut zu den Haselnüssen.
- Wer keine Marillenmarmelade da hat, bestreicht das warme Blech mit Johannisbeergelee.
- Zwei Esslöffel gemahlene Mandeln unter die Apfelmasse gemischt binden den Saft zusätzlich.
Aufbewahren und Aufwärmen
Zugedeckt hält das Apfelblech bei Zimmertemperatur drei Tage, im Kühlschrank etwa fünf. Ich lege ein Brett oder Alufolie darüber, keine luftdichte Dose, sonst wird der Mürbteig weich. Eingefroren in Stücken hält es zwei Monate; über Nacht auftauen und zehn Minuten bei 150 Grad aufbacken.
Das werde ich oft gefragt
- Welche Äpfel eignen sich am besten?
- Säuerliche, feste Sorten wie Boskop, Elstar oder Braeburn. Sie behalten beim Backen Struktur und geben mit dem Zimt und dem Kristallzucker ein gutes Gleichgewicht. Sehr mehlige Äpfel zerfallen zu Mus und machen die Füllung wässrig.
- Muss ich unbedingt ein Gitter legen?
- Nein. Du kannst den restlichen Teig auch grob zerbröseln und als Streusel über die Apfelmasse geben. Die Backzeit bleibt bei 200 Grad und 40 Minuten gleich, die Oberfläche wird nur etwas dunkler.
- Warum ist mein Teig so krümelig?
- Dann war die Butter zu kalt oder die Milch zu knapp. Knete den Teig kurz mit warmen Händen weiter, bis er zusammenhält, und gib notfalls einen Esslöffel Milch dazu. Zu langes Kneten macht ihn dagegen zäh.
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