Das Geheimnis der perfekten Linzer Schnitten entdecken!
Linzer Schnitten stehen bei uns von Anfang Dezember an in der Dose. Der Teig ist ein Rührteig mit 225 g Nüssen, Zimt und Nelke, darauf kommt Ribiselmarmelade, also rote Johannisbeere, die mit ihrer Säure gegen die Süße arbeitet. Das Rautenmuster spritze ich aus dem Spritzsack, dabei muss man nicht genau sein. Vom Blech werden etwa 30 Schnitten.
Zutaten
- 1 Stk Eiklar zum Bestreichen
- 1 Glas Ribiselmarmelade
Zutaten für den Teig
- 225 g Butter
- 180 g Zucker
- 4 Stk Ei
- 100 g Schokoraspel
- 225 g Nüsse
- 1 TL Kakao
- 225 g Mehl
- 1 TL Backpulver
- 0.5 TL Nelke
- 0.5 TL Zimt
Zubereitung
- Heizen Sie das Backrohr auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vor und legen Sie ein Backblech mit Backpapier aus.
- Butter, Zucker und Ei schaumig rühren und nach und nach die restlichen Zutaten einrühren. Ein Drittel des Teiges in einen Spritzsack füllen. Den restlichen Teig gleichmäßig auf das Backblech streichen.
- Bestreichen Sie den Teig mit Ribiselmarmelade und ziehen Sie mit dem Spritzsack quer Streifen, sodass ein Rautenmuster entsteht.
- Bestreichen Sie die Oberseite mit Eiklar und backen Sie die Linzer Schnitten für 40 Minuten im vorgeheizten Backrohr.
Genießen Sie die Linzer Schnitten am besten am nächsten Tag, wenn sich der Geschmack voll entfaltet hat. Perfekt für jede Gelegenheit und ein Highlight auf jeder Kaffeetafel.
Omas Tipp
Rühre die Marmelade vorher in einem Töpfchen glatt und streiche sie nur dünn auf, sonst kocht sie beim Backen über die Ränder und brennt am Blech fest. Der Teig im Spritzsack muss weich genug sein: Wird er zäh, rühre einen Esslöffel Milch unter, dann reißen die Streifen beim Spritzen nicht ab.
So kannst du abwandeln
- Mit Marillenmarmelade statt Ribisel werden die Schnitten milder, dazu passt ein Teelöffel abgeriebene Orangenschale im Teig.
- Ersetze 50 g der Nüsse durch gemahlene Mandeln, dann schmeckt der Teig feiner und weniger herb.
- Ohne Schokoraspel und mit doppelter Nelkenmenge kommst du näher an die klassische, würzige Linzer Art.
Reste aufbewahren
Die Schnitten schmecken am zweiten und dritten Tag am besten, weil der Teig durchzieht. In der Blechdose an einem kühlen Ort halten sie drei Wochen. Nicht luftdicht in Plastik packen, sonst weicht die Marmelade den Teig auf. Eingefroren am Stück bleiben sie zwei Monate gut.
Noch Fragen?
- Was ist Ribiselmarmelade und was nehme ich ersatzweise?
- Ribisel ist das österreichische Wort für Johannisbeeren. Nimm ein Glas rote Johannisbeermarmelade oder Preiselbeeren. Wichtig ist eine säuerliche Sorte, süße Erdbeermarmelade macht die Schnitten zusammen mit dem Zucker im Teig zu süß.
- Muss ich einen Spritzsack benutzen?
- Nein. Du kannst das Drittel Teig auch in einen Gefrierbeutel füllen und eine Ecke abschneiden. Alternativ rollst du dünne Teigrollen zwischen den Händen und legst sie als Gitter auf, dazu sollte der Teig kalt sein.
- Woran erkenne ich, dass die Schnitten fertig sind?
- Nach 40 Minuten bei 170 Grad sind die Teigstreifen goldbraun und die Marmelade blubbert leicht. Der Boden bleibt weich und wird beim Auskühlen fest. Schneide erst, wenn das Blech vollständig kalt ist.
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