Omas Küche – einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt

Rezepte der Oma
Obstkuchen

Leckeres Rezept: Marillenkuchen mit Quark, das du unbedingt probieren musst!

Leckeres Rezept: Marillenkuchen mit Quark, das du unbedingt probieren musst!
Portionen 1 Springform (26 cm), 16 Stücke
Vorbereitung 25 Minuten
Garzeit 40 Minuten
Gesamt 1 Stunde 5 Minuten

Ende Juli, wenn die Marillen kistenweise günstig sind, steht dieser Kuchen bei mir zweimal die Woche auf dem Tisch. Der Topfen im Teig macht ihn saftig, das steif geschlagene Eiweiß hält ihn trotz der 400 g Mehl locker. Er wird hoch, sättigt gut und schmeckt am zweiten Tag fast besser. Wir essen ihn nachmittags, lauwarm und ganz ohne Sahne.

Zutaten

  • 2 Stk Eier
  • 100 g Butter (weich)
  • 200 g Staubzucker
  • 1 Pk Vanillezucker
  • 1 Pk Backpulver
  • 250 g Topfen
  • 400 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 0.3 l Milch
  • 400 g Marillen

Zubereitung

Leckeres Rezept: Marillenkuchen mit Quark, das du unbedingt probieren musst! – während der Zubereitung
Ein Blick in die Zubereitung.

Schritt 1: Vorbereitung

Wasch die Marillen zuerst gründlich, entkern sie und halbier sie. Heiz das Backrohr auf 180 Grad vor und leg eine Tortenform mit Backpapier aus.

Schritt 2: Teigzubereitung

Trenn die Eier. Rühr Butter, Zucker, Vanillezucker und Eidotter in einer Schüssel cremig. Dann gib den Topfen dazu und rühr ihn gut unter.

Schritt 3: Teigfertigstellung

Misch Backpulver und Mehl. Rühr Milch und Mehl abwechselnd unter die Butter-Zucker-Masse. Schlag das Eiweiß mit einer Prise Salz steif und heb es vorsichtig unter den Teig.

Schritt 4: Backen

Füll den Teig in die vorbereitete Tortenform und streich ihn glatt. Verteil die Marillenhälften dicht an dicht darauf. Back den Kuchen etwa 40 Minuten im vorgeheizten Ofen.

Schritt 5: Fertigstellung

Lass den Kuchen auskühlen und bestreu ihn nach Belieben mit Staubzucker und Mandelblättchen.

Tipps zum Rezept

Nimm reife Marillen, am liebsten österreichische. Harte Früchte bleiben sauer, davon hat der Kuchen nichts.

So holst du dir den Sommer auf den Tisch. Viel Freude beim Backen.

Darauf kommt es an

Der Teig ist dick, die Marillenhälften sinken darum nicht ein. Leg sie mit der Schnittfläche nach oben dicht an dicht auf, sonst läuft der Saft in den Teig und die Stelle bleibt speckig. Nach 40 Minuten mache ich die Stäbchenprobe in der Mitte; in einer hohen Form braucht er gut zehn Minuten länger.

Abwandlungen

  • Mit 400 g entsteinten Zwetschgen gelingt er im Herbst genauso, dazu streue ich Zimtzucker über die Früchte.
  • Statt Topfen nehme ich manchmal 250 g Magerquark, der ist saurer und passt gut zur süßen Marille.
  • Für ein Blech verteile ich denselben Teig dünner und backe nur rund 30 Minuten.

Aufbewahren und Aufwärmen

Unter einer Kuchenhaube bleibt er drei Tage bei Zimmertemperatur saftig, im Kühlschrank verliert er Aroma. Einzelne Stücke friere ich flach eingewickelt ein, sie halten drei Monate. Zum Auftauen lege ich sie über Nacht auf einen Teller und wärme sie kurz bei 100 Grad auf.

Das werde ich oft gefragt

Kann ich statt Topfen deutschen Quark nehmen?
Ja, Magerquark oder Speisequark mit 20 Prozent passen gut. Nimm ihn nicht zu nass – wenn viel Molke im Becher steht, gieß sie ab, sonst wird der Teig weich und die Backzeit verlängert sich deutlich.
Warum sind meine Marillen auf den Boden gesunken?
Dann war der Teig zu dünn. Er soll schwer vom Löffel fallen, nicht fließen. Rühre die 0,3 l Milch löffelweise ein und hör auf, sobald die Masse geschmeidig ist – du brauchst nicht zwingend alles.
Geht der Kuchen auch mit TK-Marillen?
Ja, aber leg sie gefroren auf den Teig und rechne mit zehn Minuten mehr Backzeit. Aufgetaute Früchte geben so viel Saft ab, dass der Kuchen in der Mitte feucht bleibt.
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