Leckeres Rezept für Zimtschnecken mit Zwiebeln!
Bei uns heißen die Dinger Zwiebelschnecken, auch wenn im Titel Zimtschnecken steht – Zimt kommt keiner hinein. Ich mache sie, wenn Besuch zum Wein kommt: Hefeteig ausrollen, Crème fraîche daraufstreichen, Zwiebel und Speckwürfel verteilen, aufrollen. Der Trick ist das halbe Stündchen im Gefrierfach, danach schneidet man saubere Scheiben statt platt gedrückter. Zehn Minuten im Ofen, und sie kommen warm auf den Tisch.
Zutaten
- 1 Becher Creme fraiche
- 1 Stk Zwiebel
- 30 g Speckwürfel
- 1 Prise Salz und Pfeffer
- 1 Stk Eigelb
- 1 EL Milch
Zubereitung

Schritt 1: Hefeteig zubereiten
Mach dir zuerst den Hefeteig nach deinem bewährten Grundrezept. Roll ihn dann ca. 5 mm dick aus.
Schritt 2: Füllung vorbereiten
Streich den ausgerollten Teig gleichmäßig mit Creme fraiche ein. Würfel die Zwiebel fein und verteil sie zusammen mit den Speckwürfeln auf dem Teig. Würz nach Belieben mit einer Prise Salz und Pfeffer.
Schritt 3: Teig aufrollen und kühlen
Roll den belegten Teig vorsichtig auf. Wickel die Rolle in Frischhaltefolie und leg sie für 30 Minuten ins Gefrierfach. Kalt lässt sie sich viel leichter schneiden.
Schritt 4: Schnecken schneiden und vorbereiten
Nimm die Teigrolle aus der Kühlung und schneide sie in etwa 1 cm dicke Scheiben. Leg die Scheiben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech.
Schritt 5: Schnecken bestreichen und backen
Verrühr das Eigelb mit der Milch und bestreich die Schnecken damit. Back sie bei 180 Grad ca. 10 Minuten, bis sie goldbraun sind.
Serviere die Zwiebelschnecken warm, als kleine Vorspeise oder als Häppchen zwischendurch. Guten Appetit!
Bei uns stehen sie selten lange auf dem Tisch, meist ist die Schüssel leer, bevor der erste Nachschlag gebacken ist.
Mein Tipp
Die halbe Stunde im Gefrierfach ist keine Spielerei. Eine weiche Rolle drückst du beim Schneiden flach und die Füllung quillt seitlich heraus. Nimm ein langes, scharfes Messer und säge, statt zu drücken. Bei den zehn Minuten bei 180 Grad stehe ich ab Minute acht daneben – der dünne Teig geht schnell von goldbraun zu dunkel.
Andere Ideen
- Ohne Speck: 100 g gewürfelte Champignons kurz anbraten, abkühlen lassen und statt der Speckwürfel verteilen.
- Mit 50 g geriebenem Bergkäse auf der Crème fraîche werden die Schnecken herzhafter.
- Ein Teelöffel Kümmel zwischen Zwiebeln und Speck passt gut zu einem Glas Bier.
Aufheben und Einfrieren
Warm schmecken sie am besten, aber sie halten sich zwei Tage in einer Dose im Kühlschrank. Zum Aufwärmen fünf Minuten bei 160 Grad in den Ofen, nicht in die Mikrowelle – dort wird der Hefeteig gummiartig. Ungebacken kannst du die Rolle drei Monate einfrieren und angefroren in Scheiben schneiden.
Häufige Fragen
- Welchen Hefeteig soll ich nehmen?
- Einen einfachen herzhaften: 500 g Mehl, ein Päckchen Trockenhefe, 250 ml lauwarme Milch, 60 g weiche Butter, ein Teelöffel Salz und ein Teelöffel Zucker. Gut durchkneten, eine Stunde gehen lassen, dann fünf Millimeter dick ausrollen.
- Kann ich Crème fraîche durch Schmand ersetzen?
- Ja, Schmand oder Sauerrahm gehen beide. Sie sind etwas dünner, deshalb streiche ich sie sparsamer auf, sonst weicht der Teig durch und die Rolle lässt sich schlecht schließen.
- Wie viele Schnecken ergibt die Menge?
- Aus einer Rolle mit 500 g Mehl schneide ich etwa 20 Scheiben von einem Zentimeter. Dafür verdopple ich Zwiebel und Speck, denn 30 g Speckwürfel verteilen sich auf so einer Rolle nur sehr dünn.
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