Quark-Krapfen
Quarkkrapfen habe ich als Mädchen zur Kirmes bekommen, aus der Fritteuse der Nachbarin. Der Teig ist in fünf Minuten zusammengerührt: Quark, Mehl, Backpulver, Eier, Zucker und Vanillezucker in eine Schüssel, fertig. Er geht nicht wie Hefeteig auf, sondern bläht sich erst im heißen Fett. Mit dem Esslöffel abgestochen werden es ungleichmäßige Kugeln, genau so sollen sie aussehen, und nach einer halben Stunde stehen sie auf dem Tisch.
Zutaten
- 250 g Mehl
- 125 g Zucker
- 250 g Quark
- 3 Eier
- 1 Pkt. Backpulver
- 2 Pkt. Vanillezucker
- Evtl. Rosinen, Rum oder Bittermandel
Zubereitung

Vorbereitung der Quark-Krapfen
Der Teig ist schnell gemacht und geht leicht von der Hand. In etwa 30 Minuten stehen die Krapfen auf dem Tisch. So gehst du vor:
- Rühr alle Zutaten zu einem gleichmäßigen Teig.
- Stich mit einem Esslöffel Portionen ab und form die Krapfen.
- Heiz die Fritteuse auf 180 Grad Celsius vor.
- Frittier die Krapfen, bis sie goldbraun sind.
- Nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.
Diese Quark-Krapfen sind genau das Richtige für eine gesellige Runde mit Freunden oder der Familie. Probier sie ruhig einmal mit einer Handvoll Rosinen oder einem Schuss Rum, dann bekommen sie deine eigene Note.
Mehr braucht es nicht für ein Gebäck, wie man es früher auf dem Jahrmarkt bekommen hat. Viel Spaß beim Ausprobieren, und lass dir deine Quark-Krapfen schmecken!
Mein Tipp
180 Grad und keinen Grad mehr. Wird das Fett heißer, sind die Krapfen außen dunkel und innen roh, das ist bei diesem Teig der häufigste Fehler. Gib immer nur vier bis fünf Stück gleichzeitig hinein, sonst fällt die Temperatur ab und sie saugen sich mit Fett voll. Den Puderzucker erst auf die abgetropften, noch warmen Krapfen streuen.
Andere Ideen
- Mit 50 g Rosinen, die vorher zwanzig Minuten in Rum eingeweicht wurden, werden es Krapfen für die Erwachsenenrunde.
- Ein paar Tropfen Bittermandelaroma statt des zweiten Päckchens Vanillezucker geben einen Marzipanton.
- Statt Puderzucker wende ich sie warm in Zimt-Zucker, so kenne ich sie vom Jahrmarkt.
Aufheben und Einfrieren
Frittiertes schmeckt am Tag der Zubereitung am besten. In einer offenen Schüssel auf Küchenpapier halten die Krapfen einen Tag; in einer geschlossenen Dose werden sie weich und ölig. Einfrieren geht drei Wochen, danach zehn Minuten bei 160 Grad im Ofen aufbacken, nicht in der Mikrowelle.
Häufige Fragen
- Kann ich die Krapfen im Airfryer machen?
- Nur bedingt. Der Teig ist weich und braucht das Fett, um sofort eine Hülle zu bilden. Im Airfryer laufen die Löffelportionen breit und werden trocken. Wenn du es versuchst, setze sie auf Backpapier und besprüh sie großzügig mit Öl.
- Welches Fett nehme ich zum Frittieren?
- Ein geschmacksneutrales Öl mit hohem Rauchpunkt, etwa Raps- oder Sonnenblumenöl, oder festes Frittierfett. Butter und Olivenöl eignen sich nicht, sie werden bei 180 Grad dunkel und geben einen bitteren Beigeschmack an den süßen Teig ab.
- Warum platzen meine Krapfen im Fett auf?
- Meistens ist der Teig zu weich. Der Quark bringt viel Feuchtigkeit mit; ist er sehr nass, arbeite zwei Esslöffel Mehl mehr ein. Stich die Portionen mit zwei Esslöffeln ab und lass sie vorsichtig ins Fett gleiten, nicht hineinfallen.
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