5 unwiderstehliche Gründe, dieses hausgemachte Butterkeks-Rezept auszuprobieren!
Butterkekse mit Marmelade dazwischen sind bei mir das Gebäck für die Blechdose, die im Wohnzimmer steht. Durch die 150 g Stärkemehl zerfallen sie beim ersten Bissen fast auf der Zunge. Das Gabelmuster ist kein Zierrat: Wo der Teig dünner gedrückt ist, bäckt er schneller durch. Ich fülle immer nur so viele, wie am selben Tag gegessen werden, den Rest lasse ich ungefüllt.
Zutaten für Butterkekse
- 110 g Butter (Raumtemperatur)
- 150 g Stärkemehl
- 150 g Puderzucker
- 150 g Mehl
- ½ Paket Backpulver
- 1 Ei
- 1 Päckchen Vanillezucker
- ½ Teelöffel Salz
Zubereitung der Butterkekse

Schritt 1: Teig Vorbereiten
Schlag die Butter mit dem Puderzucker in einer großen Schüssel schaumig. Wenn die Masse anfangs noch etwas klumpig ist, macht das nichts, das gibt sich beim Rühren.
Schritt 2: Zutaten Mischen
Jetzt kommen Maisstärke, Mehl, Backpulver, Ei, Vanillezucker und Salz dazu. Knete alles mit den Händen zu einem gleichmäßigen Teig. Klebt er zu sehr, gib einfach etwas Mehl nach.
Schritt 3: Teig Kühlen
Wickle den fertigen Teig in Frischhaltefolie und leg ihn eine halbe Stunde in den Kühlschrank. Dann wird er fester und lässt sich viel leichter formen.
Schritt 4: Kekse Formen
Nimm den Teig wieder aus dem Kühlschrank. Trenn kleine Stücke ab, roll sie zu Kugeln und dann zu Ovalen.
Schritt 5: Kekse Gestalten
Drück jedes Oval mit einer Gabel ein. Das gibt das Muster, und an den flacheren Stellen backen die Kekse gleichmäßiger durch.
Schritt 6: Kekse Backen
Leg die Kekse auf ein Blech mit Backpapier. Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C etwa 10 Minuten backen, bis sie leicht goldbraun sind.
Schritt 7: Kekse Füllen
Streich die abgekühlten Kekse mit deiner Lieblingsmarmelade. Gib auf einen Keks etwas Marmelade und setz einen zweiten darauf.
Und fertig sind deine Butterkekse. Probier sie aus, Familie und Freunde freuen sich immer darüber.
Lass dir deine selbstgebackenen Kekse schmecken.
Der Kniff, der den Unterschied macht
Nimm die Kekse aus dem Ofen, sobald der Rand hellgolden ist – oben bleiben sie fast weiß. Durch die 150 g Stärkemehl trocknen sie sehr schnell aus, und auf dem heißen Blech backen sie noch zwei Minuten nach. Beim Herausnehmen sind sie weich und werden erst beim Abkühlen fest.
Varianten
- Ich bestreiche die Hälfte mit Aprikosenkonfitüre und die andere mit Nuss-Nougat-Creme, dann hat jeder etwas.
- Ohne Füllung wende ich die noch warmen Kekse in Zimtzucker.
- Mit der abgeriebenen Schale einer Zitrone im Teig schmecken sie frischer und passen besser in den Sommer.
Aufbewahrung
Ungefüllt bleiben sie in einer gut schließenden Blechdose etwa drei Wochen mürbe; ein Stück Würfelzucker in der Dose hält sie trocken. Mit Marmelade gefüllt weichen sie nach ein bis zwei Tagen durch, deshalb fülle ich immer nur die Portion für den jeweiligen Tag.
Fragen aus meiner Küche
- Kann ich Speisestärke statt Stärkemehl nehmen?
- Das ist dasselbe. Mais- oder Kartoffelstärke funktionieren beide, Kartoffelstärke macht die Kekse einen Hauch feiner. Ersetze sie nicht durch Mehl, sonst bekommst du feste Plätzchen statt der mürben Konsistenz, um die es hier geht.
- Der Teig klebt sehr, ist das normal?
- Ja, durch die 110 g weiche Butter und das Ei ist er anfangs weich. Die halbe Stunde im Kühlschrank löst das meist. Klebt er danach noch, arbeite mit bemehlten Händen und gib höchstens einen Esslöffel Mehl dazu.
- Warum werden meine Kekse hart?
- Meist wegen zwei Minuten zu viel im Ofen oder weil zu viel Mehl untergeknetet wurde. Zehn Minuten bei 180 Grad reichen. Prüfe auch, ob dein Ofen die eingestellte Temperatur wirklich hält, ein einfaches Backofenthermometer zeigt das schnell.
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