Vanillekekse
Ein Kilo Mehl klingt viel, aber diese Plätzchen backe ich immer für die ganze Verwandtschaft auf einmal. Der Naturjoghurt im Teig macht sie zart, ohne dass sie beim Ausstechen zerbröseln. Nach dem Auskühlen setze ich je zwei mit Konfitüre zusammen und puderzuckere sie großzügig. Bei 150 Grad dürfen sie nur hell werden, nicht braun, sonst geht die Vanille verloren. Im Advent stehen sie bei mir in Blechdosen im kalten Flur.
Zutaten
- 1 kg Mehl
- 500 g Butter oder Margarine
- 200 ml Naturjoghurt
- 1 Tasse Puderzucker
- 3 Pck. Vanillezucker
- Konfitüre
- Puderzucker zum Bestäuben
Zubereitung

1. Teig vorbereiten
Sieb das Mehl in eine große Schüssel. Dazu kommen die Butter oder Margarine, der Naturjoghurt, der Vanillezucker und der Puderzucker. Nimm das Handrührgerät und arbeite alles zu einem ziemlich zähen Teig.
2. Teig ausrollen und ausstechen
Roll den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 5 mm dick aus. Stich mit deinen Ausstechern Blümchen oder andere Formen aus. Die ausgestochenen Plätzchen legst du auf ein Backblech mit Backpapier.
3. Backen
Heiz den Backofen auf 150 °C vor. Back die Plätzchen etwa 15 Minuten, bis sie ganz leicht golden sind.
4. Plätzchen füllen und bestäuben
Lass die Plätzchen vollständig auskühlen. Streich die Unterseite eines Plätzchens mit Konfitüre und setz ein zweites obendrauf. Zum Schluss bestäubst du die fertigen Plätzchen großzügig mit Puderzucker.
Tipp: Misch den Puderzucker mit etwas Vanillezucker, dann schmecken die Plätzchen noch eine Spur feiner.
Ich wünsche dir viel Freude mit diesen Vanilleplätzchen – zu den Feiertagen, zu einem Geburtstag oder einfach so für dich. Viel Spaß beim Backen!
Mein Tipp
Wickle den Teig nach dem Kneten in Folie und leg ihn eine halbe Stunde kalt, sonst zieht sich die weiche Butter beim Ausrollen und die Blümchen verlieren ihre Form. Arbeite dann immer nur ein Viertel des Teigs, der Rest bleibt im Kühlschrank. Fünf Millimeter Dicke sind richtig, dünner brechen die Plätzchen beim Zusammensetzen.
Andere Ideen
- Statt Konfitüre eine Nuss-Nougat-Creme dazwischenstreichen, dann brauchst du keinen Puderzucker mehr obendrauf.
- Stich bei der oberen Hälfte mit einem kleinen Ausstecher ein Loch aus, damit die Konfitüre durchschaut.
- Reib die Schale einer unbehandelten Orange in den Teig, das passt gut zu Aprikosenkonfitüre.
Aufheben und Einfrieren
In Blechdosen an einem kühlen Ort halten die gefüllten Plätzchen zwei bis drei Wochen und werden nach einigen Tagen sogar mürber. Leg Backpapier zwischen die Lagen, damit sie nicht zusammenkleben. Ungefüllt lassen sie sich drei Monate einfrieren; erst nach dem Auftauen zusammensetzen und zuckern.
Häufige Fragen
- Kann ich die Menge halbieren?
- Ja, alle Zutaten genau halbieren, also 500 g Mehl, 250 g Butter und 100 ml Joghurt. Backzeit und Temperatur bleiben gleich. Für den Anfang ist die halbe Menge deutlich leichter zu kneten und auszurollen.
- Welche Konfitüre passt am besten?
- Eine feste, passierte Sorte ohne große Stücke, zum Beispiel Johannisbeergelee, Aprikose oder Himbeere. Stückige Konfitüre drückt die Plätzchen auseinander. Rühre sie vorher kurz glatt, dann lässt sie sich dünn aufstreichen.
- Warum reißt mein Teig beim Ausrollen?
- Er ist zu kalt oder zu trocken. Lass ihn fünf Minuten liegen und knete ihn kurz mit den Händen geschmeidig. Hilft das nicht, arbeite einen Esslöffel Joghurt ein, aber nicht mehr, sonst kleben die Plätzchen.
Schreibe einen Kommentar