Omas Küche – einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt

Rezepte der Oma
Hefegebäck & Blätterteig

Einfaches Rezept für himmlische Quarkbällchen

Einfaches Rezept für himmlische Quarkbällchen
Portionen Etwa 30 Stück
Vorbereitung 15 Minuten
Garzeit 25 Minuten in mehreren Durchgängen
Gesamt 40 Minuten

Quarkbällchen gab es bei uns immer an Karneval, aber ich mache sie inzwischen das ganze Jahr, wenn Besuch kurzfristig zusagt. Der Teig aus 250 g Quark, drei Eiern und Mehl ist in zehn Minuten gerührt und darf gar nicht erst ruhen. Wichtig ist das Fett bei 180 Grad: heißer, und sie sind außen dunkel und innen roh. Aus der Menge werden bei mir etwa dreißig Stück.

Zutaten

  • 250 g Weizenmehl (Type 405)
  • 150 g Zucker zum Wälzen
  • 125 g Zucker
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Liter Frittierfett
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 250 g Quark (20% Fett)
  • 3 Eier (Größe M)

Zubereitung

Unglaublich einfaches Rezept für himmlische Quarkbällchen! – während der Zubereitung
Ein Blick in die Zubereitung.

Schritt 1: Teig zubereiten

Sieb das Mehl und das Backpulver in eine Schüssel. Gib 125 g Zucker und den Vanillezucker dazu. Verrühr nun den Quark mit den Eiern und gib diese Mischung zu den trockenen Zutaten. Rühr alles mit dem Handrührgerät zu einem glatten Teig.

Schritt 2: Quarkbällchen formen

Erwärm das Frittierfett in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze. Richtig sind 180°C, miss die Temperatur mit einem Thermometer nach. Der Teig ist recht weich, deshalb stichst du die kleinen Kugeln am besten mit einem Eisportionierer ab. Lass sie vorsichtig ins heiße Fett gleiten.

Schritt 3: Quarkbällchen frittieren

Die Quarkbällchen brauchen 5-7 Minuten, bis sie goldbraun sind. Hol sie mit einem Schaumlöffel heraus und lass sie auf Küchenkrepp abtropfen. Wälz sie noch heiß in Zucker und stell sie lauwarm auf den Tisch.

Am besten schmecken sie frisch aus dem Topf. Bei uns wird davon selten etwas alt, weder von den Großen noch von den Kleinen.

Mein Tipp

Miss die Fettemperatur wirklich mit dem Thermometer. Bei 180 Grad drehen sich die Bällchen nach einer halben Minute von allein und brauchen dann fünf bis sieben Minuten. Den Eisportionierer tauche ich zwischendurch ins heiße Fett, sonst klebt der weiche Teig darin fest. Und nie mehr als fünf Stück auf einmal, sonst fällt die Temperatur.

Andere Ideen

  • Der Abrieb einer Bio-Zitrone im Teig macht die Bällchen frischer im Geschmack.
  • Statt in reinem Zucker wälze ich sie in 150 g Zucker mit zwei Teelöffeln Zimt.
  • Wer sie füllen will, sticht die lauwarmen Bällchen seitlich an und spritzt Hagebuttenmarmelade hinein.

Aufheben und Einfrieren

Frisch sind sie am besten. In einer Dose halten sie einen Tag, werden aber zäh; ich backe sie dann fünf Minuten bei 150 Grad im Ofen auf und wälze sie danach neu in Zucker. Eingefroren sind sie einen Monat haltbar, aufgetaut wird bei Zimmertemperatur, danach kurz in den Ofen.

Häufige Fragen

Warum sind meine Bällchen innen noch roh?
Das Fett war zu heiß. Über 180 Grad bräunt die Hülle in zwei Minuten, während die Mitte noch feucht ist. Regle herunter und gib ihnen die vollen fünf bis sieben Minuten, sie müssen sich zweimal drehen.
Kann ich Magerquark nehmen?
Ja, aber die Bällchen werden trockener und weniger locker. Mit 20 Prozent Fett bleiben sie innen weich. Nimmst du Magerquark, gib einen Esslöffel neutrales Öl mit in den Teig.
Geht es auch ohne Eisportionierer?
Mit zwei Teelöffeln, die du zwischendurch ins heiße Fett tauchst, klappt es auch. Die Bällchen werden unregelmäßiger. Wichtig ist nur, dass sie ungefähr gleich groß sind, sonst garen sie unterschiedlich schnell.
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