Omas Küche – einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt

Rezepte der Oma
Hefegebäck & Blätterteig

Besten Quarkbällchen

Besten Quarkbällchen
Portionen Etwa 40 Stück
Vorbereitung 20 Minuten
Garzeit 30 Minuten
Gesamt 50 Minuten

Quarkbällchen gehören bei uns zur Karnevalszeit, aber ich mache sie auch mal an einem verregneten Samstag. Der Teig aus 520 g Quark und 520 g Mehl ist klebrig – das muss so sein, sonst werden die Bällchen fest. Abgestochen wird mit zwei Teelöffeln, gewälzt wird in Zimtzucker, solange sie noch warm sind. Aus der Menge werden rund vierzig Stück, also genug für eine ganze Runde.

Zutaten für unwiderstehliche Quarkbällchen

  • 120 g Margarine
  • 120 g Zucker
  • 4 Eier
  • 520 g Mehl
  • 520 g Quark
  • 2 Päckchen Backpulver
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Zimt, gemahlen
  • 1 kg Pflanzenfett (zum Frittieren)
  • etwas Zucker (zum Wälzen)
  • 1 Päckchen Vanillezucker (zum Wälzen)
  • 1 Teelöffel Zimt, gemahlen (zum Wälzen)

Zubereitungsschritte

Die besten Quarkbällchen, die du je probiert hast - Besser als vom Bäcker! – während der Zubereitung
Ein Blick in die Zubereitung.

Schritt 1: Vorbereitung der Ummantelung

Vermische in einer Schüssel etwas Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker und 1 Teelöffel Zimt. Diese Mischung wirst du später zum Wälzen der fertigen Quarkbällchen nutzen. Lege ein großes Tablett mit mehreren Lagen Küchenpapier aus und stelle es beiseite.

Schritt 2: Pflanzenfett erhitzen

Gib das Pflanzenfett in einen großen Topf und erhitze es langsam auf etwa 170-180 Grad. Achte darauf, dass das Fett nicht zu heiß wird.

Schritt 3: Teigzubereitung

Während das Fett erhitzt, mische Mehl und Backpulver in einer Schüssel. Füge nun Zucker, Vanillezucker, Eier, Quark, Zimt und Margarine hinzu. Verarbeite alles mit einem Handrührgerät oder einer Küchenmaschine zu einem zähen, glatten und leicht klebrigen Teig. Kratze zwischendurch die Ränder der Schüssel ab, um sicherzustellen, dass alle Zutaten gut vermischt sind.

Schritt 4: Quarkbällchen formen und frittieren

Sobald das Fett die erforderliche Temperatur erreicht hat, steche mit zwei Teelöffeln kleine Portionen des Teiges ab. Die Teigportionen sollten etwa walnussgroß sein. Setze sie vorsichtig ins heiße Fett und frittiere die Quarkbällchen für etwa 3-4 Minuten, bis sie goldbraun sind. Wende die Bällchen gelegentlich, damit sie gleichmäßig bräunen und aufgehen.

Schritt 5: Abtropfen und wälzen

Entnimm die goldbraunen Quarkbällchen mit einer Schaumkelle aus dem Fett und lasse sie auf dem vorbereiteten Küchenpapier abtropfen. Wälze sie, solange sie noch warm sind, in der zuvor zubereiteten Zimt-Zucker-Mischung. Achte darauf, dass sie rundum mit der Mischung bedeckt sind.

Schritt 6: Servieren

Wiederhole den Vorgang mit dem restlichen Teig. Halte stets die Temperatur des Fetts im Auge, damit die Quarkbällchen immer perfekt gelingen. Serviere die Quarkbällchen am besten frisch und noch leicht warm – einfach unwiderstehlich!

Guten Appetit und viel Freude beim Genießen dieser köstlichen Quarkbällchen!

Der Kniff, der den Unterschied macht

Halte das Fett zwischen 170 und 175 Grad und frittiere höchstens sechs Bällchen auf einmal. Kommt zu viel gleichzeitig hinein, fällt die Temperatur, und die Bällchen saugen sich mit Fett voll. Zu heiß heißt außen dunkel und innen roh. Mach das erste Bällchen als Probe und schneide es auf.

Varianten

  • Statt Zimt kommt bei mir manchmal die abgeriebene Schale einer Zitrone in den Teig.
  • Mit 60 g Rosinen, vorher in warmem Wasser eingeweicht und abgetropft, werden sie fruchtiger.
  • Zum Wälzen kannst du den Zimtzucker durch Puderzucker mit einem Päckchen Vanillezucker ersetzen.

Aufbewahrung

Am selben Tag schmecken sie am besten. In einer offenen Schale auf Küchenpapier bleiben sie einen Tag gut, in einer fest verschlossenen Dose werden sie zäh. Eingefroren halten sie sechs Wochen; auftauen lassen, 5 Minuten bei 160 Grad aufbacken und danach frisch in Zimtzucker wälzen.

Fragen aus meiner Küche

Warum platzen meine Bällchen im Fett auf?
Meistens ist das Fett zu heiß. Bei über 180 Grad bildet sich außen sofort eine Kruste, während innen noch Dampf entsteht – der sucht sich seinen Weg. Bleib bei 170 bis 175 Grad und geh mit der Hitze zwischendurch herunter.
Kann ich Butter statt Margarine nehmen?
Ja, in derselben Menge, weich und zimmerwarm. Der Teig schmeckt dann etwas voller. Am Ergebnis im Fett ändert sich wenig, die Bällchen bräunen nur eine Spur schneller.
Geht das auch im Backofen?
Backen kannst du sie bei 180 Grad etwa 15 Minuten, sie werden dann aber eher kleine Brötchen als Bällchen, weil die knusprige Hülle fehlt. Bestreich sie vorher mit zerlassener Butter, damit sie Farbe bekommen.
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