Rahmplätzchen mit nur 3 Zutaten entdecken
Diese Plätzchen backe ich, wenn im Kühlschrank ein angebrochener Becher Sauerrahm steht und keiner ihn aufbrauchen will. Drei Zutaten, kein Ei, kein Zucker im Teig – die Süße kommt erst hinterher aus der Zimt-Zucker-Schale. Sie werden mürbe wie Blätterteig und schmecken buttrig. Bei uns gibt es sie im Advent, aber ehrlich gesagt auch an ganz normalen Sonntagen zum Kaffee.
Zutatenliste für das klassische Rahmplätzchen Rezept
- 200 g Sauerrahm (sour cream)
- 420 g Mehl (flour)
- 300 g Butter
- Zimt und Zucker zum Wälzen (cinnamon and sugar for coating)
Zubereitung

Schritt 1: Vorbereitung
Alle Zutaten bereitstellen. 200 g Sauerrahm, 420 g Mehl und 300 g Butter abwiegen. Die Butter in kleine Würfel schneiden, damit sie sich besser verarbeiten lässt.
Schritt 2: Teig herstellen
Mehl und Butter in einer großen Schüssel vermengen. Mit den Händen oder einem Teigmischer so lange arbeiten, bis eine krümelige Masse entsteht. Dann den Sauerrahm dazugeben und alles zügig zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig nicht zu lange bearbeiten.
Schritt 3: Teig ruhen lassen
Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln oder mit einem Tuch abdecken und für 2 bis 3 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
Schritt 4: Plätzchen ausstechen
Den Backofen auf 210°C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen. Arbeitsfläche und Teigrolle leicht bemehlen. Teig auf ca. 0,5 cm Dicke ausrollen. Mit Ausstechformen Plätzchen ausstechen, Teigreste erneut ausrollen und weiter ausstechen, bis der Teig aufgebraucht ist.
Schritt 5: Backen
Plätzchen mit etwas Abstand auf das Blech legen und im vorgeheizten Ofen 10-15 Minuten backen, bis die Ränder goldbraun sind.
Schritt 6: Plätzchen wälzen
Zimt und Zucker in einer flachen Schale mischen. Die noch heißen Plätzchen darin wälzen und zum Auskühlen auf ein Gitter legen.
Genießen Sie Ihre frischen Rahmplätzchen zu einer Tasse Tee oder Kaffee und erfreuen Sie sich an diesem traditionellen, einfach zuzubereitenden Rezept!
Mein Tipp
Die Butter muss kalt aus dem Kühlschrank kommen und darf beim Verkneten nicht warm werden. Arbeite zügig, am besten mit den Fingerspitzen. Und wälze die Plätzchen im Zimtzucker, solange sie noch heiß sind – auf abgekühltem Gebäck bleibt nichts haften. Zwei Minuten Warten reichen schon, dann rutscht der Zucker wieder ab.
Andere Ideen
- Statt Zimt und Zucker wälzt du die heißen Plätzchen in Vanillezucker mit einem Hauch Kardamom.
- Für eine herzhafte Version lässt du die Zuckerschale weg und bestreust den ausgerollten Teig vor dem Ausstechen mit grobem Salz und Kümmel.
- Bestreichst du die Hälfte der ausgekühlten Plätzchen mit Aprikosenmarmelade und setzt eine zweite darauf, hast du gefüllte Doppeldecker.
Aufheben und Einfrieren
In einer gut schließenden Blechdose bleiben die Rahmplätzchen zwei Wochen mürbe – lege ein Stück Backpapier zwischen die Lagen. Nicht in Plastikdosen, dort werden sie weich. Roher Teig hält in Folie gewickelt drei Tage im Kühlschrank und lässt sich zwei Monate einfrieren.
Häufige Fragen
- Kann ich Schmand oder Crème fraîche statt Sauerrahm nehmen?
- Ja, beides funktioniert. Schmand ist fetter, der Teig wird dadurch noch mürber und etwas weicher; dann brauchst du beim Ausrollen ein bisschen mehr Mehl. Crème fraîche schmeckt kräftiger säuerlich, die Menge von 200 Gramm bleibt gleich.
- Warum muss der Teig so lange ruhen?
- Die 300 Gramm Butter müssen wieder fest werden, sonst klebt der Teig beim Ausrollen an allem fest und die Plätzchen verlieren im Ofen ihre Form. Zwei Stunden sind das Minimum, über Nacht ist auch kein Problem.
- Sind 210 Grad nicht zu heiß?
- Nein, das Gebäck ist dünn und braucht die kurze, kräftige Hitze, damit es aufblättert. Bleib aber ab der zehnten Minute daneben stehen: Sobald die Ränder goldbraun sind, müssen die Plätzchen sofort heraus.
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