Einfach und schnell: Igel-Kekse selber backen
Diese Igel backe ich im Advent, wenn die Enkel in der Küche stehen und etwas zum Formen brauchen. In jedem steckt eine halbe Walnuss, die den Keks von innen feucht hält und dem kleinen Körper Halt gibt. Der Teig ist ein einfacher Mürbeteig aus Mehl, Butter, Puderzucker und einem Eigelb, mehr braucht er nicht. Gebacken bleiben die Kekse hell, erst die Schokolade macht daraus Schnauze und Stacheln.
Zutaten
- 400 g Mehl
- 260 g zimmertemperierte Butter
- 110 g Puderzucker
- 100 g Zartbitterschokolade
- 50 g Vollmilch-Schokostreusel
- 30 g Walnüsse
- 1 Eigelb
Zubereitung

Schritt 1: Teig Vorbereiten
Heiz den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vor. Gib Puderzucker, Eigelb und Butter in eine Schüssel. Das Mehl gibst du langsam dazu und rührst dabei weiter. Mit dem Mixer arbeitest du alles zu einem glatten Teig.
Schritt 2: Igel Formen
Nimm ein walnussgroßes Stück Teig und drück vorsichtig eine Walnusshälfte hinein, bis sie ganz vom Teig umschlossen ist. Dann formst du mit den Händen einen Igelkörper – vorn spitz, hinten rund, wie ein Tropfen.
Schritt 3: Kekse Backen
Setz die Igel auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und back sie etwa 13-15 Minuten. Sie sollen hell bleiben und nicht braun werden. Danach lässt du sie abkühlen.
Schritt 4: Kekse Garnieren
Während die Kekse auskühlen, schmilzt du die Zartbitterschokolade im Wasserbad. Tauch zuerst die „Schnauzen“ hinein, danach das „Hinterteil“, sodass auf Höhe des „Halses“ ein heller Streifen frei bleibt. Solange die Schokolade noch feucht ist, streust du ein paar Milchschokoladenstreusel auf den hinteren Teil – das sind die Stacheln.
Schritt 5: Details Hinzufügen
Mit einem Holzstab und ein wenig flüssiger Schokolade tupfst du die Augen auf. Und fertig sind deine Igel.
Probier sie aus. Sie schmecken gut und machen auf dem Teller etwas her – zum Kindergeburtstag oder einfach so, weil sich deine Lieben darüber freuen.
Darauf kommt es an
Knete den Teig nur so lange, bis er zusammenhält. Rührst du weiter, wird die Butter warm und die Igel verlieren im Ofen ihre Tropfenform. Klebt der Teig beim Formen an den Händen, stell ihn zwanzig Minuten kalt. Die 30 g Walnüsse reichen genau, wenn du die Hälften ganz lässt – zerbrochene Stücke drücken sich durch den Teig.
Abwandlungen
- Statt der Walnusshälften eine ganze geschälte Haselnuss einschließen, die bricht beim Umhüllen nicht so leicht.
- 50 g vom Mehl durch gemahlene Mandeln ersetzen, dann werden die Kekse mürber und schmecken nussiger.
- Für hellere Igel weiße Kuvertüre für die Schnauze nehmen und den Rücken mit dunklen Streuseln besetzen.
Aufbewahren und Aufwärmen
In einer Blechdose, jede Lage durch Backpapier getrennt, halten sie kühl und trocken gut drei Wochen. Nicht zusammen mit weichen Plätzchen lagern, sonst ziehen sie Feuchtigkeit und die Schokolade beschlägt. Der ungeformte Teig lässt sich in Folie gewickelt zwei Monate einfrieren, über Nacht im Kühlschrank auftauen.
Das werde ich oft gefragt
- Mein Teig ist krümelig und lässt sich nicht formen – woran liegt das?
- Meist war die Butter noch zu kalt. Sie muss wirklich zimmertemperiert sein. Knete den Teig dann mit den warmen Händen kurz durch, das reicht fast immer. Hilft es nicht, gib einen Teelöffel kaltes Wasser dazu.
- Warum sollen die Kekse hell bleiben?
- Bräunt der Mürbeteig, wird er hart und schmeckt neben der Zartbitterschokolade bitter. Nach 13 Minuten schauen: Die Unterseite darf hellgolden sein, oben bleiben die Igel blass. Sie festigen sich beim Auskühlen auf dem Blech.
- Die geschmolzene Schokolade wird beim Eintauchen dick – was tun?
- Dann ist sie zu weit abgekühlt oder es ist Wasserdampf hineingekommen. Stell die Schüssel kurz zurück ins Wasserbad und rühre einen Teelöffel neutrales Öl unter, dann läuft sie wieder dünn genug.
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