Wiener Kekse, die auf der Zunge schmelzen – Ein Genuss, den du probieren musst!
Wiener Kekse spritze ich mit der Sterntülle aufs Blech, backe sie hell und setze sie danach paarweise zusammen: eine Hälfte mit Himbeermarmelade, eine mit Buttercreme. Das Maismehl macht den Teig sandig, deshalb zerfallen sie beim ersten Biss. Bei mir gibt es sie zum Geburtstagskaffee, weil sie auf der Etagere hübsch aussehen und man mit zwei Bissen fertig ist.
Zutaten
- 250 g Maismehl
- 150 g Mehl
- 150 g ungesalzene Butter, erweicht
- 200 g Puderzucker
- paar Tropfen Vanilleextrakt
Für die Füllung:
- 80 g ungesalzene Butter, erweicht
- 100 g Puderzucker
- paar Tropfen Vanilleextrakt
- 6 TL Himbeermarmelade
Zubereitung

Schritt 1: Vorbereitung
Heize den Backofen auf 170 °C (Umluft) vor. Lege ein Backblech mit Backpapier aus, damit die Plätzchen nicht kleben bleiben.
Schritt 2: Teig zubereiten
Gib die Butter, den Puderzucker, das Maismehl, das Mehl und den Vanilleextrakt in eine Küchenmaschine. Mixe alles, bis eine glatte Masse entsteht.
Schritt 3: Plätzchen formen
Fülle den Teig in einen Spritzbeutel mit Sterntülle. Spritze ungefähr 20 Plätzchen auf das vorbereitete Backblech. Jedes Plätzchen sollte etwa 3–4 cm groß sein.
Schritt 4: Backen
Backe die Plätzchen für 10 bis 15 Minuten, bis sie eine hellgoldene Farbe annehmen. Danach gut abkühlen lassen.
Schritt 5: Füllung zubereiten
Schlage die Butter, den Puderzucker und den Vanilleextrakt zusammen, bis sie eine glatte Creme ergeben. Streiche einen halben Teelöffel Marmelade auf die Hälfte der abgekühlten Kekse und verteile die Buttercreme auf die andere Hälfte. Drücke die Plätzchen vorsichtig zusammen und bestäube sie mit etwas Puderzucker.
Guten Appetit!
Darauf kommt es an
Der Teig muss weich genug zum Spritzen sein: Die 150 g Butter gehören wirklich zimmerwarm in die Maschine, sonst reißt der Spritzbeutel an der Sterntülle. Ist die Masse trotzdem zu fest, hilft 1 TL Milch. Backe die Plätzchen nur hellgolden, bei 170 °C Umluft sind 12 Minuten meist genug, dunkle Ränder schmecken bitter.
Abwandlungen
- Statt Himbeermarmelade nehme ich Aprikosenkonfitüre und gebe etwas Zitronenschale in die Buttercreme.
- Für dunkle Wiener Kekse ersetze ich 20 g des Weizenmehls durch Kakaopulver.
- Wer keinen Spritzbeutel hat, formt aus dem Teig kleine Kugeln und drückt sie mit einer Gabel flach.
Aufbewahren und Aufwärmen
Ungefüllt halten die Hälften in der Dose 10 Tage. Gefüllt esse ich sie innerhalb von 3 Tagen, danach weicht die Marmelade den Boden durch. Im Kühlschrank bleibt die Buttercreme fest, der Keks wird aber hart. Ungefüllte Hälften lassen sich gut 2 Monate einfrieren.
Das werde ich oft gefragt
- Ist Maismehl dasselbe wie Speisestärke?
- Nein. Maisstärke ist schneeweiß und sehr fein, Maismehl gelblich und griffiger. Mit 250 g Maisstärke wird der Teig weich und läuft breit. Nimm feines Maismehl, dann behalten die Rillen der Sterntülle ihre Form.
- Warum verlaufen meine Plätzchen im Ofen?
- Die Butter war zu warm. Stelle das gespritzte Blech vor dem Backen 15 Minuten kalt, dann bleiben die 3 bis 4 cm großen Tuffs stehen und die Rillen sind nach dem Backen noch zu sehen.
- Kann ich die Buttercreme durch Sahne ersetzen?
- Für den Moment ja, zum Aufbewahren nicht. Geschlagene Sahne zieht Wasser und weicht die Kekse innerhalb weniger Stunden auf. Wenn du sie nimmst, füllst du erst kurz vor dem Servieren.
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