Omas Küche – einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt

Rezepte der Oma
Schnelle Küche

Kartoffelknödel mit Bröselbutter – in 20 Minuten auf dem Tisch

Kartoffelknödel mit Bröselbutter – in 20 Minuten auf dem Tisch

Bröselbutter ist bei mir das, was aus fertigen Knödeln ein Essen macht. Die Kartoffelknödel aus dem Kühlregal ziehen in Salzwasser, das nicht sprudeln darf, und in dieser Zeit röste ich 60 g Semmelbrösel in 80 g Butter goldbraun. Dazu kommt gehackte Petersilie. Das gab es bei uns freitags, wenn kein Fleisch auf den Tisch kam, und satt wird man davon allemal.

Kurz zusammengefasst

  • Portionen: 4 Portionen (8 Knödel)
  • Vorbereitungszeit: 5 Minuten
  • Garzeit: 15 Minuten
  • Gesamtzeit: 20 Minuten
  • Schwierigkeit: Einfach

Zutaten

  • 8 küchenfertige Kartoffelknödel aus dem Kühlregal, ca. 600–800 g
  • 2 l Wasser
  • 1 TL Salz
  • 80 g Butter
  • 60 g Semmelbrösel
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL fein gehackte Petersilie

Zubereitung

Knödel garen

Wasser mit 1 TL Salz in einem großen Topf aufkochen, dann die Hitze reduzieren. Kartoffelknödel hineingeben und nach Packungsangabe etwa 12–15 Minuten ziehen lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen. Das Wasser soll dabei nicht sprudelnd kochen.

Bröselbutter zubereiten

Während die Knödel garen, Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen. Semmelbrösel zugeben und unter Rühren 4–5 Minuten goldbraun rösten. Mit 1 Prise Salz würzen.

Anrichten

Die Kartoffelknödel mit einer Schaumkelle herausheben, kurz abtropfen lassen und auf Teller setzen. Bröselbutter darübergeben, mit Petersilie bestreuen und sofort servieren.

Omas Tipp

Das Wasser darf nach dem Aufkochen nicht mehr sprudeln, sonst zerfallen die Knödel; reduziere die Hitze so weit, dass nur noch einzelne Blasen aufsteigen. Die Brösel brauchen mittlere Hitze und ständiges Rühren, sie werden in den letzten dreißig Sekunden dunkel, da darfst du nicht weggehen. Butter, die zu braun wird, schmeckt bitter und lässt sich nicht mehr retten.

So kannst du abwandeln

  • Eine klein gewürfelte Zwiebel, die vor den Bröseln in der Butter glasig wird, macht die Bröselbutter kräftiger.
  • Statt Petersilie streue ich im Sommer Schnittlauch darüber, im Herbst passt gehackter Majoran.
  • Als Hauptgericht stelle ich ein Glas Sauerkraut oder gedünsteten Rahmspinat dazu, dann werden vier Teller richtig satt.

Reste aufbewahren

Gekochte Knödel halten im Kühlschrank in einer verschlossenen Dose zwei Tage. Ich schneide sie dann in Scheiben und brate sie in Butter an, das ist besser als Aufwärmen im Wasser. Die Bröselbutter mache ich immer frisch, aufgewärmt wird sie sandig. Einfrieren lohnt bei fertigen Knödeln nicht.

Noch Fragen?

Kann ich Knödel aus dem Kochbeutel nehmen?
Ja, sie brauchen ebenfalls etwa 15 Minuten in leise siedendem Wasser und bleiben im Beutel sicher zusammen. Die Bröselbutter passt genauso. Achte nur auf die Packungsangabe, manche Beutelknödel sind nach 12 Minuten schon fertig.
Kann ich die Semmelbrösel selbst machen?
Ja, reib trockene Brötchen vom Vortag auf der groben Reibe. Selbst geriebene Brösel sind ungleichmäßiger und brauchen ein bis zwei Minuten länger in der Butter. Sie schmecken kräftiger als gekaufte und werden schön knusprig.
Warum zerfallen mir die Knödel im Topf?
Fast immer, weil das Wasser gekocht hat. Nach dem Aufkochen die Hitze deutlich herunterdrehen und die Knödel nur ziehen lassen. Auch zu viele Knödel auf einmal sind ein Grund; bei acht Stück nimm einen wirklich großen Topf.
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