Engelsaugen: Entdecke unsere unwiderstehlichen Lieblingsplätzchen!
Diese Menge reicht bei mir für die ganze Verwandtschaft: 720 g Mehl und 450 g Butter geben gut hundert Plätzchen. Die sechs Eigelb machen den Teig mürbe, die abgeriebene Schale von drei Zitronen hält die Butter im Zaum. Meine Enkel drücken die Löcher mit dem Kochlöffelstiel, dabei geht die Hälfte der Konfitüre daneben, und das gehört zum Advent dazu.
Zutaten
- 720 g Mehl
- 450 g Butter
- 6 Eigelb
- 210 g Puderzucker
- 6 TL Vanillezucker
- 3 Zitrone(n), unbehandelt, abgeriebene Schale, oder 1 Pck. Citroback
- 3 Prise(n) Salz
- Himbeerkonfitüre und/oder Johannisbeerkonfitüre
- Puderzucker zum Bestäuben
Zubereitung

Teig vorbereiten
Gib alle Zutaten in eine Schüssel und verknete sie mit den Knethaken zu einem glatten Teig. Danach stell ihn für 1 bis 2 Stunden in den Kühlschrank.
Kekse formen und füllen
Leg ein Backblech mit Backpapier aus und heiz den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vor (Umluft ca. 180 Grad). Form aus dem Teig kleine Kugeln und setz sie auf das Blech. Dann tauchst du den Stiel eines Kochlöffels in Mehl und drückst damit eine Mulde in jede Kugel – nicht ganz durch, nur eine kleine Vertiefung. Rühr die Konfitüre glatt und füll sie in die Mulden, mit einem Spritzbeutel oder einem kleinen Espressolöffel.
Kekse backen und garnieren
Back die Engelsaugen im vorgeheizten Backofen 10 bis 15 Minuten. Schau zwischendurch nach, sie sollen hell bleiben und nicht zu braun werden. Lass die Kekse auskühlen und bestäub sie danach mit Puderzucker.
Zu einer Tasse Kaffee am Nachmittag oder auf dem Weihnachtsteller – diese Plätzchen sind bei uns immer als Erstes leer. Probier sie einfach mal aus.
Darauf kommt es an
Füll die Konfitüre nur bis knapp unter den Rand der Mulde. Zu viel kocht im Ofen über und brennt auf dem Blech fest. Rühr sie vorher glatt und streiche sie durch ein Sieb, wenn Kerne drin sind. Bei 200 Grad brauchen die Plätzchen selten die vollen 15 Minuten, nimm sie heraus, sobald die Ränder hellbraun werden.
Abwandlungen
- Die Kugeln vor dem Backen in fein gehackten Mandeln wälzen, dann bekommen sie einen krossen Mantel.
- Zur Hälfte mit Himbeer-, zur Hälfte mit Johannisbeerkonfitüre füllen, so hast du zwei Sorten aus einem Teig.
- Statt Zitronenschale die Schale von zwei Orangen nehmen und einen Teelöffel Zimt unter das Mehl mischen.
Aufbewahren und Aufwärmen
In einer gut schließenden Blechdose halten die Engelsaugen zwei bis drei Wochen, mit Backpapier zwischen den Lagen. Bewahre sie getrennt von Lebkuchen auf, sonst werden sie weich. Der Puderzucker zieht mit der Zeit in die Konfitüre ein, siebe vor dem Servieren einfach noch einmal frisch darüber.
Das werde ich oft gefragt
- Kann ich die Menge halbieren?
- Ja, dann nimmst du 360 g Mehl, 225 g Butter, drei Eigelb, 105 g Puderzucker, drei Teelöffel Vanillezucker und die Schale von anderthalb Zitronen. Backzeit und Temperatur bleiben gleich, du brauchst nur weniger Bleche.
- Wie viel Konfitüre brauche ich?
- Für hundert Plätzchen rechne mit etwa 300 g. Nimm eine Sorte ohne große Fruchtstücke, sonst bekommst du sie nicht in die kleinen Mulden. Ein Gefrierbeutel mit abgeschnittener Ecke tut es genauso wie ein Spritzbeutel.
- Der Teig bröselt beim Formen, was tun?
- Dann ist er zu kalt. Lass ihn 15 Minuten bei Zimmertemperatur stehen und knete ihn portionsweise mit warmen Händen weiter. Hilft das nicht, arbeite ein zusätzliches Eigelb ein. Mehr Mehl macht es nur schlimmer.
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