Kokos-Sahnekipferl: Unwiderstehlich lecker und mit Suchtpotenzial!
Diese Kipferl gehören bei mir in die Weihnachtsdose, gleich neben die Vanillekipferl. Statt Nüssen kommen 170 g Kokosraspel in den Teig, und die zehn Löffel Sahne machen ihn mürbe genug, dass er beim Formen nicht bricht. Warm sind sie noch weich, erst beim Auskühlen werden sie fest. Gewälzt wird sofort nach dem Backen, sonst bleibt die Zuckermischung nicht haften.
Zutaten
- 250 g Mehl
- 100 g Speisestärke
- 50 g Zucker
- 5 Pck. Vanillezucker
- 250 g Butter
- 170 g Kokosraspel
- 1 EL Backpulver
- 10 EL süße Sahne
- 50 g Zucker
- 4 Packung Vanillezucker
Zubereitung

Schritt 1: Teigzubereitung
Lass zuerst die Butter vorsichtig flüssig werden. Dann vermengst du sie mit Mehl, Speisestärke, Backpulver, Zucker, Kokosraspeln und der süßen Sahne. Knete alles zu einem glatten Teig und lass ihn danach 10 bis 15 Minuten abkühlen.
Schritt 2: Formen und Backen
Aus dem abgekühlten Teig formst du murmelgroße Stücke und drehst daraus kleine Kipferl. Setz sie auf ein gefettetes Backblech und back sie bei 170°C auf der mittleren Schiene etwa 20 Minuten.
Schritt 3: Zuckerbeschichtung
Während die Kipferl im Ofen sind, mischst du in einer Schale die 50 g Zucker mit den 4 Packungen Vanillezucker. Sobald die Kipferl fertig gebacken sind, wendest du sie direkt nach dem Herausnehmen vorsichtig in der Zucker-Vanille-Mischung. Danach lässt du sie abkühlen.
Und schon sind deine Kokos-Sahnekipferl fertig. Frisch aus dem Ofen sind sie noch weich – erschrick nicht, bei Raumtemperatur werden sie von allein fester. Für alle, die Kokos mögen, sind sie genau das Richtige.
Guten Appetit!
Omas Tipp
Lass den Teig wirklich die 10 bis 15 Minuten abkühlen. Solange die Butter noch warm ist, klebt er an den Fingern und die Kipferl verlaufen auf dem Blech. Und wälze sie im Zucker, solange sie heiß sind, aber nimm dafür zwei Gabeln oder Handschuhe: Frisch aus dem Ofen sind sie so weich, dass sie zwischen den Fingern brechen.
So kannst du abwandeln
- Statt Kokosraspeln nehme ich 170 g gemahlene Mandeln, dann sind es klassische Vanillekipferl.
- Wer es dunkler mag, tunkt die ausgekühlten Enden in geschmolzene Zartbitterschokolade und lässt sie auf Backpapier fest werden.
- Mit der abgeriebenen Schale einer Bio-Limette im Teig schmecken sie frischer, das mache ich im Sommer.
Reste aufbewahren
In einer gut schließenden Blechdose, mit Backpapier zwischen den Lagen, halten sie drei bis vier Wochen und werden mit der Zeit sogar mürber. Nicht in den Kühlschrank, dort ziehen sie Feuchtigkeit. Eingefroren halten sie drei Monate; ich taue sie offen bei Zimmertemperatur auf.
Noch Fragen?
- Warum kommt Speisestärke in den Teig?
- Die 100 g Speisestärke machen die Kipferl mürbe und leicht sandig. Nur mit Mehl werden sie fester und schmecken mehr nach Keks als nach Kipferl. Weizen- und Kartoffelstärke funktionieren beide gleich gut.
- Fünf Päckchen Vanillezucker im Teig, ist das nicht zu viel?
- Es klingt so, aber neben 250 g Mehl und den vielen Kokosraspeln braucht der Teig diese Süße. Wenn du magst, ersetze zwei Päckchen durch 20 g Zucker und das Mark einer halben Vanilleschote.
- Kann ich die Kipferl größer formen?
- Ja, dann brauchen sie 24 bis 26 Minuten bei 170 Grad. Achte darauf, dass alle Kipferl auf einem Blech gleich groß sind, sonst sind die kleinen schon dunkel, während die großen innen noch weich sind.
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