Vanille-Pfannkuchen
Diese Pfannkuchen sind dünn, nicht dick. Das Mineralwasser im Teig macht sie zart, und eine Stunde Ruhe sorgt dafür, dass sie in der Pfanne nicht reißen. Gefüllt werden sie mit Vanillepudding, unter den steif geschlagenes Eiweiß gehoben wird, im Ofen geht die Füllung dann leicht auf. Aus vier Pfannkuchen wird so ein warmes Essen für zwei Personen.
Zutaten
- Für die Pfannkuchen:
- 85 g feines Mehl
- 1 Ei
- 100 ml Milch
- 30 ml Mineralwasser
- 1 Teelöffel Butter (geschmolzen + etwas mehr für die Formgebung)
- 1 Prise Salz
- 1 Esslöffel Sonnenblumenöl (zum Backen)
- Für die Füllung:
- 250 ml Milch
- 0,5 Beutel Vanillepuddingpulver
- 2 Tassen Zucker
- 2 Eiweiß
- 1 Prise Salz
Zubereitung

Schritt 1: Pfannkuchenteig vorbereiten
Verrühr das Ei, das Mehl, das Salz und die Milch in einer Schüssel gut miteinander. Rühr dabei nicht länger als nötig. Gib dann das Mineralwasser und die geschmolzene Butter dazu. Lass den Teig etwa 1 Stunde ruhen.
Schritt 2: Pfannkuchen backen
Fette eine Pfanne von etwa 24 cm Durchmesser leicht ein. Gieß so viel Teig hinein, dass der Boden dünn bedeckt ist, und back ihn bei mittlerer Hitze etwa 2 Minuten. Wende den Pfannkuchen vorsichtig und back die andere Seite ca. 1 Minute. So machst du nacheinander vier Pfannkuchen.
Schritt 3: Vanillefüllung zubereiten
Misch den Zucker mit dem Vanillepuddingpulver und rühr beides mit etwas Milch an. Erhitz die restliche Milch, rühr das Puddingpulver ein und lass es etwa 1 Minute kochen. Schlag das Eiweiß mit einer Prise Salz steif und heb es vorsichtig unter den heißen Pudding.
Schritt 4: Pfannkuchen füllen und backen
Verteil die Hälfte des Vanillepuddings auf zwei kleine Butterflocken. Roll den restlichen Pudding in die Pfannkuchen ein und leg die gerollten Pfannkuchen in zwei feuerfeste Formen. Heiz den Ofen auf 200 °C vor und back die Pfannkuchen ca. 10 bis 15 Minuten.
Serviere die Pfannkuchen heiß, dann sind sie am besten: außen zart, innen die luftige Vanillefüllung.
Der Kniff, der den Unterschied macht
Der Pudding muss noch heiß sein, wenn du das steife Eiweiß unterhebst. Die Hitze lässt es leicht stocken, dadurch bleibt die Füllung luftig, statt zusammenzufallen. Rühr den Teig außerdem nur so lange, bis keine Mehlnester mehr zu sehen sind, jedes weitere Rühren macht ihn zäh. Die Pfanne ist heiß genug, wenn ein Tropfen Teig sofort zischt.
Varianten
- Statt Vanillepudding fülle ich sie manchmal mit gezuckertem Magerquark, Zitronenabrieb und eingeweichten Rosinen.
- Ein Esslöffel Kakao zusammen mit dem Puddingpulver macht aus der Füllung eine Schokoladencreme.
- Wer sie herzhaft mag, lässt den Zucker weg und füllt die Pfannkuchen mit gedünstetem Blattspinat und Frischkäse.
Aufbewahrung
Gefüllt und überbacken schmecken sie sofort am besten. Reste hältst du zugedeckt einen Tag im Kühlschrank und wärmst sie abgedeckt bei 160 °C zehn Minuten auf. Ungefüllte Pfannkuchen kannst du stapeln, mit Backpapier dazwischen, und zwei Monate einfrieren, aufgetaut werden sie einzeln in der trockenen Pfanne.
Fragen aus meiner Küche
- Zwei Tassen Zucker in der Füllung, ist das nicht sehr viel?
- Ja, das ist reichlich. Ich nehme auf 250 ml Milch und den halben Beutel Puddingpulver drei gehäufte Esslöffel Zucker. Wer es süßer mag, geht auf fünf. Zwei volle Tassen machen die Füllung sehr fest und klebrig.
- Kann ich das Mineralwasser weglassen?
- Du kannst die 30 ml durch Milch ersetzen, dann werden die Pfannkuchen etwas kompakter. Die Kohlensäure lockert den dünnen Teig auf. Wenn du sie voll ausnutzen willst, rührst du einen Schluck davon erst direkt vor dem Backen unter.
- Muss ich die gefüllten Pfannkuchen wirklich in den Ofen schieben?
- Nötig ist es nicht, du kannst sie sofort essen. Die zehn bis fünfzehn Minuten bei 200 °C lassen die Puddingfüllung aber leicht aufgehen und geben der Oberfläche Farbe. Dann schmecken sie eher wie ein Auflauf.
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