Geheimnis des perfekten Kaiserschmarrn-Rezepts
Diese Menge ist genau eine Portion, so mache ich den Kaiserschmarren mittags für mich allein oder wenn ein Enkelkind nach der Schule vorbeikommt. Ein Ei, ein Esslöffel Mehl, ein Schuss Milch, mehr braucht es nicht. Wichtig ist der Deckel auf der Pfanne, darunter geht der Teig auf wie ein kleines Kissen. Zerrissen wird er mit der Gabel, geschnitten schmeckt er nach Pfannkuchen.
Zutaten
- 1 EL Butter
- 1 Stk Ei
- 1 EL Mehl
- 1 Schuss Milch
- 1 Prise Staubzucker
- 1 Pa Rosinen, eingeweicht
- 1 Prise Salz
- 1 Prise Zucker
Zubereitung

Schritt 1: Teig vorbereiten
Rühr das Mehl mit einem Schuss Milch und einer Prise Salz zu einem leicht dickflüssigen Teig. Lass den Teig ein paar Minuten ruhen, bevor du das Ei vorsichtig unterhebst.
Schritt 2: Teig ausbacken
Erhitz eine Pfanne gut und lass die Butter darin schmelzen. Gieß den Teig etwa 1 cm hoch hinein. Setz einen Deckel auf die Pfanne und back den Pfannenkuchen goldbraun. Dann wende ihn und deck ihn wieder zu.
Schritt 3: Kaiserschmarren vollenden
Back auch die andere Seite goldbraun. Zerreiß den Pfannenkuchen mit der Gabel oder einem Holzspachtel in mundgerechte Stücke – nicht schneiden!
Schritt 4: Feinschliff
Gib die eingeweichten Rosinen dazu und streu etwas Zucker darüber. Back den Kaiserschmarren ohne Deckel weiter, bis der Zucker geschmolzen ist. Servier ihn heiß und stäub, wenn du magst, noch etwas Staubzucker darüber.
Tipps zum Rezept
Bei uns kommt immer Zwetschgenröster dazu. Das Pflaumenkompott bringt etwas Säure mit, und dadurch schmeckt man den Schmarren erst richtig heraus.
So holst du dir ein Stück Österreich in die Küche. Lass es dir schmecken!
Der Kniff, der den Unterschied macht
Die Pfanne wirklich heiß werden lassen, bevor die Butter hineinkommt, und den Teig nur einen Zentimeter hoch eingießen. Der Deckel ist kein Zubehör, sondern der ganze Trick: Der Dampf lässt den Schmarren aufgehen. Zum Karamellisieren am Ende den Deckel abnehmen, sonst schwitzt der Zucker und wird sirupartig statt knusprig.
Varianten
- Für Erwachsene die Rosinen zwei Stunden in Rum einweichen statt in Wasser.
- Ohne Rosinen: einen halben, dünn gehobelten Apfel mit in die Butter geben, bevor der Teig eingegossen wird.
- Trennst du das Ei und hebst das steif geschlagene Eiweiß unter den Teig, wird der Schmarren deutlich lockerer.
Aufbewahrung
Kaiserschmarren gehört sofort auf den Teller, er zieht beim Stehen Wasser und fällt zusammen. Reste kannst du zugedeckt einen Tag im Kühlschrank lassen und in der Pfanne mit einem Stich Butter zwei bis drei Minuten aufwärmen. Einfrieren lohnt hier nicht, die Stücke werden beim Auftauen gummiartig.
Fragen aus meiner Küche
- Wie rechne ich das Rezept für vier Personen um?
- Nimm alles vierfach, also vier Eier, vier Esslöffel Mehl und entsprechend mehr Milch. Backe dann aber in zwei Durchgängen, in einer randvollen Pfanne wird der Schmarren in der Mitte nicht gar.
- Warum wird mein Schmarren zäh?
- Zu viel Mehl oder zu langes Rühren. Der Teig soll dickflüssig vom Löffel laufen, nicht klebrig sein. Und das Ei nur unterheben, wenn der Teig ein paar Minuten geruht hat.
- Muss ich die Rosinen wirklich einweichen?
- Trockene Rosinen verbrennen in der heißen Butter und werden hart. Zwanzig Minuten in warmem Wasser oder Apfelsaft reichen, danach gut abtropfen lassen, sonst bringst du Flüssigkeit in die Pfanne.
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