Leckeres Mohnstrudel Rezept, das du unbedingt probieren musst!
Mohnstrudel gehört bei mir zum Advent, aber genauso zum ersten Kaffee im Garten. Der Hefeteig mit 450 g Mehl und einem halben Würfel Germ geht zweimal – einmal in der Schüssel, einmal fertig gerollt auf dem Blech. Die Fülle aus geriebenem Mohn, Rosinen und einem Schuss Rum binde ich mit Puddingpulver, sonst läuft sie beim Backen aus der Naht. Vierzig Minuten bei 180 Grad, dann ist er dunkel und glänzend.
Zutaten für den Teig
- 450 g Mehl
- 200 ml Milch
- 1 Ei
- 70 g Zucker
- 80 g Butter, zerlassen
- 0.5 Würfel Germ
- 0.5 TL Salz
- 1 Zitrone, abgerieben
- 1 Ei, zum Bestreichen
Zutaten für die Mohnfülle
- 140 g Mohn, gerieben
- 250 ml Milch
- 0.5 Päckchen Puddingpulver (Schokolade)
- 3 EL Rum
- 3 EL Rosinen
- 100 g Zucker
Zubereitung

Teigzubereitung
Gib das Mehl in eine Schüssel und drück eine Mulde in die Mitte. Bröckel die Germ hinein und gib Zucker und ein paar Löffel Milch dazu. Lass das Ganze etwa 10 Minuten stehen.
Misch dann alle weiteren Zutaten unter und knete alles zu einem geschmeidigen Hefeteig. Deck ihn mit einem Tuch ab und lass ihn an einem warmen Ort etwa 45 Minuten gehen.
Zubereitung der Mohnfülle
Erhitz die Milch in einem Topf. Rühr den geriebenen Mohn, den Zucker, die Rosinen, den Rum und das mit etwas Milch angerührte Puddingpulver ein. Lass alles kurz köcheln, nimm den Topf vom Herd und lass die Fülle abkühlen.
Strudel formen und backen
Knete den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche noch einmal durch und roll ihn zu einem Rechteck aus.
Streich die Mohnfülle darauf und roll den Teig auf. Leg den Strudel mit der Naht nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech.
Bestreich den Strudel mit Ei und lass ihn noch 20 Minuten ruhen. Dann back ihn im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad etwa 40 Minuten.
Am besten schmeckt der Mohnstrudel leicht abgekühlt, zum Kaffee am Nachmittag.
Darauf kommt es an
Die Mohnfülle muss vollständig kalt sein, bevor sie auf den Teig kommt. Warme Fülle lässt den Hefeteig zusammenfallen und weicht ihn auf. Lass beim Bestreichen an allen vier Rändern zwei Zentimeter frei und rolle nicht zu straff – der Teig geht im Ofen noch auf und reißt sonst genau an der Naht.
Abwandlungen
- Statt Rosinen nehme ich klein geschnittene getrocknete Aprikosen, die sind nicht so süß.
- Wer keinen Rum im Haus hat, rührt die Fülle mit Apfelsaft an.
- Aus der gleichen Teigmenge backe ich manchmal zwei kleinere Strudel, dann sind es nur 30 Minuten im Ofen.
Aufbewahren und Aufwärmen
In ein sauberes Geschirrtuch gewickelt bleibt der Strudel drei Tage saftig, im Kühlschrank wird der Hefeteig trocken. Eingefroren hält er zwei Monate, am besten in Scheiben. Aufgetaute Scheiben lege ich für fünf Minuten bei 150 Grad in den Ofen, dann schmecken sie wie frisch gebacken.
Das werde ich oft gefragt
- Ich bekomme keine frische Germ, geht Trockenhefe?
- Ein halber Würfel Germ entspricht etwa einem Päckchen Trockenhefe für 450 g Mehl. Trockenhefe mischst du direkt unter das Mehl und lässt das Vorteig-Anrühren weg. Dafür geht der Teig etwas länger, rechne mit einer knappen Stunde.
- Warum läuft die Fülle beim Backen heraus?
- Entweder war sie zu flüssig oder die Naht lag oben. Das Puddingpulver muss einmal aufkochen, damit es bindet. Lege den Strudel immer mit der Naht nach unten aufs Blech und drücke die beiden Enden fest zusammen.
- Kann ich fertige Mohnfüllung aus der Packung nehmen?
- Ja, für diese Teigmenge brauchst du etwa 400 g. Sie ist meist süßer und fester als die selbst gekochte. Rühre zwei Esslöffel Milch unter, damit sie sich streichen lässt, und lass Zucker und Puddingpulver dann weg.
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