Omas Küche – einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt

Rezepte der Oma
Warme Süßspeisen

Leckere Zwetschgenknödel: Das Rezept, das du ausprobieren musst!

Leckere Zwetschgenknödel: Das Rezept, das du ausprobieren musst!
Portionen 12 Knödel (4 Portionen)
Vorbereitung 40 Minuten
Garzeit 15 Minuten
Gesamt 55 Minuten

Knödel mit Ringlotten – das sind die kleinen grünen Reneklode-Pflaumen – mache ich Ende August, wenn der Baum meiner Nachbarin voll hängt. Der Teig ist ein Erdäpfelteig mit Grieß und Zitronenschale, dazu kommen goldgelb geröstete Butterbrösel. Zwölf Stück aus 400 g Kartoffeln, mehr braucht es für vier Leute nicht. Bei uns stehen sie als Hauptgericht auf dem Tisch, nicht als Nachtisch.

Zutaten

  • 120 g Mehl (griffiges)
  • 30 g Grieß
  • 400 g Erdäpfel
  • 30 g Butter
  • 1 Stk Ei
  • 1 Prise Salz
  • 0.5 Stk unbehandelte Zitrone (Schale)
  • 12 Stk Ringlotten

Zutaten für die Brösel

  • 100 g Semmelbrösel
  • 150 g Butter

Zubereitung

Leckere Zwetschgenknödel: Das Rezept, das du ausprobieren musst! – während der Zubereitung
Ein Blick in die Zubereitung.
  1. Lass die Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen und röste die Semmelbrösel darin goldgelb. Dann stell die Brösel beiseite.
  2. Koch die Erdäpfel in einem Topf mit Wasser weich, schäl sie und drück sie noch warm durch die Kartoffelpresse.
  3. Sieb das Mehl auf die Arbeitsfläche, gib den Grieß und die durchgedrückten Erdäpfel darauf und lass alles auskühlen.
  4. Drück in die Mitte des Mehlhaufens eine Mulde und gib Butter, Ei, Salz und Zitronenschale hinein. Knete von der Mitte aus alles zu einem glatten Teig und form daraus eine Rolle. Teile die Rolle in 12 Stücke.
  5. Drück die Teigstücke flach, hüll je eine Ringlotte darin ein und form Knödel daraus. Leg die Knödel in einen Topf mit kochendem, leicht gesalzenem Wasser und lass sie ca. 15 Minuten leicht kochen.
  6. Wälz die fertigen Knödel in den gerösteten Bröseln.

Tipps zum Rezept

Vor dem Servieren bestäub die Ringlottenknödel mit Staubzucker. Mehr brauchen sie nicht.

Der Kniff, der den Unterschied macht

Die Erdäpfel müssen mehlig kochend sein und noch heiß durch die Presse – kalt gedrückt werden sie klebrig und du brauchst mehr Mehl. Den Teig nur so lange kneten, bis er zusammenhält. Und das Wasser darf später nicht sprudeln, sondern soll nur leise ziehen, sonst platzen die Knödel auf und die Ringlotten schwimmen im Topf.

Varianten

  • Ohne Ringlotten nehme ich Zwetschgen, entsteine sie und lege ein Stück Würfelzucker mit einer Prise Zimt hinein.
  • Wer es kräftiger mag, mischt zwei Esslöffel gemahlene Haselnüsse unter die Butterbrösel.
  • Aus dem gleichen Teig lassen sich Marillenknödel formen, dafür reichen acht große Aprikosen.

Aufbewahrung

Frisch gekocht sind sie am besten. Übrig gebliebene Knödel halten zugedeckt zwei Tage im Kühlschrank; ich wärme sie zehn Minuten im Dampf über kochendem Wasser auf, nicht in der Mikrowelle, sonst wird der Teig zäh. Ungekocht lassen sie sich einzeln einfrieren und ziehen gefroren in zwanzig Minuten gar.

Fragen aus meiner Küche

Kann ich den Teig vorbereiten?
Der Erdäpfelteig zieht beim Stehen Wasser und wird weich. Forme die Knödel lieber gleich und lege sie bis zum Kochen auf ein bemehltes Brett, höchstens eine Stunde. Danach werden sie beim Garen undicht.
Meine Knödel fallen im Wasser auseinander, warum?
Meist war das Wasser zu heiß oder der Teig zu feucht. Koche zuerst einen Probeknödel. Zerfällt er, arbeite ein bis zwei Esslöffel Grieß ein und lass den Teig fünf Minuten quellen.
Kann ich statt Grieß nur Mehl nehmen?
Der Grieß nimmt Feuchtigkeit auf und macht den Teig griffiger. Ohne ihn brauchst du etwa 30 g mehr Mehl, dann werden die Knödel aber fester und schwerer. Ich lasse den Grieß nicht weg.
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