Nutella-Pfannkuchen aus Amerika
Amerikanische Pancakes sind dicker als unsere Eierkuchen, das macht das Natron zusammen mit dem Backpulver. Bei mir gibt es sie samstags, wenn die Enkel da sind und keiner Lust auf Brot hat. Aus 150 Gramm Mehl werden vier dicke Fladen, die noch warm mit Nutella bestrichen und zusammengeklappt werden. Wichtig ist eine niedrige Flamme, sonst sind sie außen dunkel und innen roh.
Zutaten
- 150 g Mehl
- 2 EL Zucker
- 1 TL Natron
- 1 TL Backpulver
- 1 Msp. Salz
- 1 Ei(er), nach Geschmack und nach Größe, evtl. 2
- 200 ml Milch
- 3 EL Öl
- Butter oder Margarine zum Ausbacken
- Nutella zum Füllen
Zubereitung

Schritt 1: Teig vorbereiten
Misch zuerst die trockenen Zutaten in einer Schüssel gut durch, also Mehl, Zucker, Natron, Backpulver und Salz. In einer zweiten Schüssel verquirlst du die Eier, die Milch und das Öl gründlich miteinander.
Schritt 2: Zutaten kombinieren
Gieß die Milchmischung zu den trockenen Zutaten und rühr alles mit dem Handrührgerät glatt. Dann lass den Teig ein paar Minuten quellen, davon wird er schön locker.
Schritt 3: Pfannkuchen ausbacken
Lass etwas Butter oder Margarine bei niedriger Hitze in der Pfanne zergehen. Gib jeweils ein Viertel des Teiges hinein und back die Pancakes vorsichtig, bis die Oberseite nicht mehr flüssig ist. Wende sie und back die andere Seite ebenfalls goldgelb. Halt die Flamme klein, sonst werden die Pfannkuchen zu dunkel.
Schritt 4: Mit Nutella füllen
Streich die fertigen Pancakes großzügig mit Nutella, klapp sie zusammen und bring sie warm auf den Tisch.
So bekommst du dicke, weiche Pfannkuchen, wie sie die Amerikaner machen. Mit Nutella dazwischen sind sie bei Kindern schnell weg.
Mein Tipp
Wende jeden Pancake nur ein einziges Mal, und zwar erst, wenn die Oberseite gleichmäßig Bläschen wirft und die Ränder matt geworden sind. Wer zu früh oder zweimal wendet, drückt die Luft heraus und bekommt flache Scheiben. Das Nutella streichst du erst nach dem Backen auf – im Teig verbrennt es in der Pfanne.
Andere Ideen
- Eine zerdrückte reife Banane unter den Teig gerührt macht die Pancakes weicher, dann kannst du den Zucker halbieren.
- Statt Nutella passt Apfelmus mit Zimt zwischen zwei Pancakes, besonders im Herbst.
- Mit 130 Gramm Mehl und 20 Gramm Kakao wird der Teig schokoladig; dafür brauchst du einen Esslöffel Milch mehr.
Aufheben und Einfrieren
Übrige Pancakes ohne Füllung stapelst du mit Backpapier dazwischen und hältst sie im Kühlschrank zwei Tage. Zum Aufwärmen kurz in die trockene Pfanne oder 20 Sekunden in den Toaster. Eingefroren halten sie zwei Monate; einzeln flach einfrieren und gefroren im Toaster auftauen.
Häufige Fragen
- Kann ich das Natron weglassen?
- Dann werden die Pancakes flacher. Natron braucht Säure zum Arbeiten, hier bekommt es sie aus der Milch. Hast du nur Backpulver, nimm zwei gestrichene Teelöffel davon und rühre einen Esslöffel Zitronensaft in die Milch.
- Wie groß muss die Pfanne sein?
- Eine beschichtete Pfanne von 20 bis 24 Zentimetern ist ideal, dann füllt ein Viertel des Teiges den Boden aus und der Pancake wird gleichmäßig dick. In einer großen Pfanne läuft der Teig zu dünn auseinander.
- Warum ist mein Teig so dickflüssig?
- Das ist richtig so. Pancaketeig ist deutlich zäher als Eierkuchenteig und fließt schwer vom Löffel. Rühre ihn nicht glatt wie Sahne – ein paar kleine Mehlklümpchen dürfen bleiben, die verschwinden beim Quellen.
Schreibe einen Kommentar