Köstliches Zwetschken-Blechkuchen-Rezept: So gelingt der perfekte Kuchen!
Wenn im September die Zwetschgen kistenweise vom Markt kommen, backe ich diesen Blechkuchen fast jede Woche. Der Teig ist kein Rührteig, sondern eine Biskuitmasse mit steifem Eischnee. Deshalb bleibt er trotz der 125 ml Öl locker und trägt die Früchte, ohne durchzuweichen. Fünfzehn Zwetschgen reichen für ein ganzes Blech, wenn du die Hälften dicht an dicht legst. Lauwarm mit Schlagsahne ist er am schönsten.
Zutaten
- 200 g Zucker
- 5 Stk Eier
- 0.125 l Öl
- 0.125 l Milch
- 300 g Weizenmehl
- 1 Pk Backpulver
- 15 Stk Zwetschken
Zubereitung
Schritt 1: Vorbereitung
Zuerst die Zwetschken waschen, halbieren und die Kerne entfernen. Die Eier trennen und das Eiklar mit einem Mixer zu einem steifen Schnee schlagen.
Schritt 2: Teig herstellen
Dotter und Zucker in einer Schüssel sehr schaumig rühren. Unter ständigem Rühren das Öl langsam einfließen lassen. Anschließend Weizenmehl, Backpulver und Milch dazugeben und alles gut vermischen. Zum Schluss den steif geschlagenen Schnee vorsichtig unterheben, um eine luftige Textur zu erhalten.
Schritt 3: Backen
Die Teigmasse gleichmäßig auf ein Backblech streichen und mit den halbierten Zwetschken belegen. Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze für etwa 25 Minuten backen, bis er goldbraun ist.
Tipps zum Rezept
Zur Verfeinerung den fertigen Kuchen mit Staubzucker bestreuen und noch warm genießen.
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Omas Tipp
Die Schüssel für den Eischnee muss fettfrei sein und darf kein Dotter abbekommen, sonst wird der Schnee nicht steif und der Kuchen bleibt flach. Heb ihn mit dem Teigschaber in großen Bewegungen unter, nicht mit dem Mixer. Die Zwetschgenhälften lege ich mit der Schnittfläche nach oben, nach unten läuft der Saft direkt in den Teig.
So kannst du abwandeln
- Zwei Esslöffel gemahlene Mandeln im Teig machen den Kuchen kräftiger und etwas saftiger.
- Zimtzucker über die Zwetschgen gestreut, sobald das Blech aus dem Ofen kommt, nicht vorher.
- Im Frühsommer belege ich dasselbe Blech mit halbierten Aprikosen, dann reichen 20 Minuten Backzeit.
Reste aufbewahren
Zugedeckt bleibt der Kuchen zwei Tage bei Zimmertemperatur saftig, danach zieht der Fruchtsaft in den Biskuit. Im Kühlschrank hält er vier Tage, schmeckt aber trockener, nimm ihn also eine Stunde vorher heraus. Einzelne Stücke lassen sich zwei Monate einfrieren und tauen auf dem Kuchengitter in gut einer Stunde auf.
Noch Fragen?
- Kann ich tiefgekühlte Zwetschgen nehmen?
- Ja, aber leg sie gefroren auf den Teig und taue sie nicht vorher auf, sonst schwimmt der Saft. Rechne mit fünf Minuten längerer Backzeit und prüfe mit dem Stäbchen zwischen den Früchten.
- Der Kuchen fällt nach dem Backen zusammen, woran liegt das?
- Meist wurde die Ofentür zu früh geöffnet. Lass sie die ersten 20 Minuten zu. Auch zu langes Rühren nach dem Unterheben des Eischnees drückt die Luft heraus, dann bleibt die Masse dicht und flach.
- Reichen 15 Zwetschgen wirklich für ein ganzes Blech?
- Bei großen Früchten ja, das sind 30 Hälften. Sind deine Zwetschgen klein, nimm 20 bis 25 Stück. Der Belag darf ruhig dicht liegen, beim Backen ziehen sich die Hälften noch etwas zusammen.
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