Apfelkuchen vom Blech
Bei anderthalb Kilo Äpfeln lohnt sich das große Blech, und genau darum backe ich diesen Kuchen im Herbst, wenn die Kisten voll sind. Die Hälfte der Würfel kommt in den Teig, die andere Hälfte obendrauf – so bleibt er innen saftig und bekommt oben leicht karamellisierte Stellen. Zimt und Vanille gehören für mich fest dazu. Nach 35 Minuten bei 180 °C ist er fertig.
Zutaten
- 250 g Margarine oder Butter
- 200 g Zucker
- 1 Pck. Vanillezucker
- ½ kl. Flasche/n Butter-Vanille-Aroma
- ½ TL Zimt
- 1 Prise(n) Salz
- 5 Ei(er)
- 350 g Mehl
- 2 TL, gestr. Backpulver
- 1 ½ kg Äpfel
Zubereitung

1. Vorbereitung der Äpfel
Zuerst die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel von etwa 1 x 1 cm schneiden. Diese Größe ermöglicht, dass die Apfelstückchen gleichmäßig im Kuchen verteilt werden und schnell garen.
2. Teigzubereitung
Butter, Zucker, Eier, Vanillezucker, Aroma und Zimt miteinander schaumig schlagen. Dies ist wichtig, um eine luftige Teigstruktur zu erreichen. Anschließend Mehl, Backpulver und Salz unterrühren, bis ein glatter Teig entsteht.
3. Äpfel in den Teig einarbeiten
Die Hälfte der vorbereiteten Apfelstücke vorsichtig unter den Teig heben. Dadurch wird der Teig saftiger und die Apfelstückchen gleichmäßig verteilt.
4. Backen
Den fertigen Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und gleichmäßig verstreichen. Die restlichen Apfelwürfel auf dem Teig verteilen und sanft andrücken, damit sie nicht vom Teig fallen.
5. Backzeit
Den Kuchen bei 180 °C für ca. 35 Minuten im Ofen backen. Der Kuchen ist fertig, wenn er goldbraun ist und ein in die Mitte gesteckter Zahnstocher sauber herauskommt.
Serviere diesen klassischen Apfelkuchen noch warm oder abgekühlt. Mit seiner saftigen Konsistenz und dem aromatischen Duft von Zimt und Vanille ist er ein Hit für jede Kaffeetafel!
Der Kniff, der den Unterschied macht
Nimm säuerliche Äpfel wie Boskop oder Elstar, der Teig bringt mit 200 g Zucker plus Vanillezucker schon genug Süße mit. Und mach die Stäbchenprobe an einer Stelle ohne Apfelstück: Triffst du einen Würfel, bleibt das Stäbchen feucht und du backst den Kuchen aus Versehen zehn Minuten zu lang, bis er trocken ist.
Varianten
- Mit Streuseln aus 100 g Mehl, 60 g Butter und 50 g Zucker obenauf wird aus dem Blech ein Apfelstreuselkuchen.
- Statt Äpfeln nehme ich feste Birnen und tausche den Zimt gegen einen halben Teelöffel gemahlenen Ingwer.
- Für die Kaffeetafel bestreue ich die obere Apfelschicht vor dem Backen mit zwei Esslöffeln Mandelblättchen.
Aufbewahrung
Mit Folie abgedeckt bleibt der Kuchen zwei bis drei Tage bei Zimmertemperatur saftig, im Kühlschrank wird er fester und trockener. Stückweise eingefroren hält er drei Monate. Aufgetaute Stücke lege ich für zehn Minuten bei 150 °C in den Ofen, dann schmecken sie wie frisch gebacken.
Fragen aus meiner Küche
- Kann ich das Butter-Vanille-Aroma weglassen?
- Ja, ohne wird der Kuchen einfach etwas zurückhaltender. Ersatzweise reibe ich die Schale einer halben Bio-Zitrone in den Teig oder nehme ein zweites Päckchen Vanillezucker, das gleicht den fehlenden Duft gut aus.
- Geht auch weniger Zucker?
- 150 g funktionieren noch gut, vor allem wenn die Äpfel süß sind. Unter 150 g wird der Rührteig fest und weniger locker, weil der Zucker beim Schaumigschlagen mit der Butter mitarbeitet.
- Brauche ich ein tiefes Blech?
- Ein normales Backblech mit Rand reicht, der Teig ist knapp zwei Zentimeter hoch. Nur wenn deine Äpfel sehr saftig sind, nimm besser die tiefe Fettpfanne, sonst tropft Apfelsaft auf den Ofenboden.
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