Köstliches Rezept: So einfach gelingt dir ein perfekter Käsekuchen!
Ein kleiner Käsekuchen für die 20er-Form, ohne Boden und ohne Puddingpulver – er lebt allein von fünf Eiern und 600 Gramm Topfen. Drei Esslöffel Stärkemehl binden gerade so viel, dass er beim Anschneiden nicht läuft. Die Zitronenschale nimmt dem Quark das Milchige, die Rosinen sind bei mir Pflicht, meine Schwiegertochter lässt sie weg. Mit 60 Gramm Zucker ist er nur leicht gesüßt.
Zutaten
- 5 Stk Eier
- 60 g Zucker
- 3 EL Stärkemehl
- 1 Stk Zitronen-Schale
- 1 Prise Vanillearoma
- 600 g Topfen
- 2 EL Rosinen
Zubereitung

Schritt 1: Vorbereitung der Zutaten
Trenn die Eier. Das Eigelb schlägst du mit dem Zucker schaumig. Danach rührst du Stärkemehl, Zitronenschale und Vanillearoma unter. Gib den Topfen dazu und misch die Rosinen darunter, wenn du magst.
Schritt 2: Eischnee unterheben
Schlag das Eiweiß steif und heb es sanft unter die Käsemasse. Rühr dabei nicht, sondern heb nur, sonst fällt der Schnee zusammen und der Kuchen wird fest statt locker.
Schritt 3: Backen
Füll die Topfenmasse in eine kleine, mit Backpapier ausgelegte Springform. Back den Kuchen im vorgeheizten Ofen bei 160 Grad Celsius auf mittlerer Schiene etwa 50 Minuten.
Tipps zum Rezept
Wenn du einen Boden magst, nimm statt des Backpapiers einen Mürbeteig. Dann hat der Käsekuchen unten eine knusprige Schicht.
Der Kuchen ist schnell gemacht und passt zu jedem Anlass. Viel Freude beim Backen und Essen.
Omas Tipp
Bei 160 Grad soll der Kuchen nicht bräunen, sondern nur stocken. Wackelt die Mitte beim Rütteln der Form noch ganz leicht, ist er fertig, beim Auskühlen zieht er nach. Schalte danach den Ofen aus, klemm einen Holzlöffel in die Tür und lass ihn dort eine halbe Stunde stehen. So bekommt er keine Risse.
So kannst du abwandeln
- Statt Rosinen kannst du zwei Esslöffel fein gehackte getrocknete Aprikosen unterheben.
- Wer einen Boden mag, drückt 150 Gramm zerbröselte Butterkekse mit 60 Gramm zerlassener Butter in die Form und backt sie fünf Minuten vor.
- Mit der Schale einer Orange statt der Zitrone schmeckt der Kuchen weicher und passt gut in die Winterzeit.
Reste aufbewahren
Der Käsekuchen muss vollständig auskühlen und kommt dann abgedeckt in den Kühlschrank, dort hält er vier Tage und schmeckt am zweiten Tag am besten. Schneide ihn kalt mit einem heiß abgespülten Messer. In Stücken eingefroren hält er zwei Monate und taut über Nacht im Kühlschrank auf.
Noch Fragen?
- Wie groß ist eine kleine Springform?
- Gemeint sind 18 bis 20 Zentimeter, damit der Kuchen schön hoch wird. In einer 26er-Form gelingt er auch, wird aber flach und braucht bei 160 Grad nur etwa 35 Minuten. Prüf dann früher, ob die Mitte gestockt ist.
- Ist Stärkemehl dasselbe wie Speisestärke?
- Ja, gemeint ist Mais- oder Kartoffelstärke aus dem Päckchen. Nimm drei gestrichene Esslöffel. Mehl statt Stärke geht zur Not, macht den Kuchen aber schwerer und weniger cremig im Biss.
- Muss ich die Rosinen einweichen?
- Ja, leg sie 15 Minuten in warmes Wasser oder Rum und tupfe sie ab. Trockene Rosinen ziehen sonst Feuchtigkeit aus der Topfenmasse und bleiben im fertigen Kuchen hart und zäh.
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