Köstlicher klassischer Käsekuchen: Ein Rezept, das begeistert!
Das ist der Käsekuchen aus meinem alten österreichischen Heft: ein Mürbteig aus 300 g Mehl und 200 g Butter, hoch an den Rand gezogen, darin eine Topfenfüllung mit steif geschlagenem Schlagobers. Bei 160 °C Umluft braucht er eine Stunde, und nach der halben Zeit schneide ich den Rand mit dem Messer ein, damit die Oberfläche beim Abkühlen nicht reißt. Für eine 26er Springform.
Zutaten für den Mürbeteig
- 300 g Mehl
- 200 g Butter
- 100 g Staubzucker
- 1 Ei
Zutaten für die Käsekuchenmasse
- 1 kg Topfen (fein)
- 2 Becher Schlagobers
- 4 Eier
- 150 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
Zubereitungsschritte

- Fang mit dem Mürbteig an. Roll ihn aus und kleide eine gefettete Springform damit aus. Zieh die Teigwände bis an den Rand der Form hoch und lass sie dabei nicht zu dünn werden.
- Für die Füllung rührst du den Topfen mit den Eiern, dem Zucker und dem Puddingpulver glatt. Schlag das Schlagobers steif und heb es vorsichtig unter die Topfenmasse.
- Füll die Masse gleichmäßig in die Springform und back den Kuchen bei 160°C Umluft etwa 60 Minuten. Nach 30 Minuten fährst du mit einem Messer vorsichtig am Rand entlang.
- Lass den Kuchen nach dem Backen etwa 30 Minuten abkühlen. Stürz ihn dann vorsichtig auf einen Tortensturz und lass ihn ganz auskühlen, bevor du die Springform abnimmst.
Tipps für das Rezept
Wenn du magst, gib über den fertig gebackenen Kuchen noch eine Schokosauce. Bei uns am Tisch ist das immer das erste Stück, nach dem gefragt wird.
Lass ihn dir schmecken: cremig und mit dem Geschmack von früher. Zum Nachmittagskaffee mit Freunden genauso gut wie als Nachtisch nach dem Essen.
Darauf kommt es an
Das Einschneiden des Randes nach 30 Minuten ist kein Schnickschnack: Der Teig hält die Füllung fest, und die zieht sich beim Abkühlen zusammen – genau dabei reißt die Oberfläche. Fahr mit einem dünnen Messer einmal zwischen Teig und Form. Und mach den Ofen danach nicht ruckartig auf.
Abwandlungen
- Mit der abgeriebenen Schale einer unbehandelten Zitrone in der Topfenmasse wird der Kuchen frischer.
- Ich streue manchmal 100 g in Rum eingeweichte Rosinen auf den Teigboden, bevor die Füllung hineinkommt.
- Statt Mürbteig geht auch ein Boden aus 200 g zerbröselten Butterkeksen mit 90 g geschmolzener Butter, dann verkürzt sich die Backzeit um zehn Minuten.
Aufbewahren und Aufwärmen
Der Käsekuchen gehört abgedeckt in den Kühlschrank und hält dort drei bis vier Tage; am zweiten Tag schmeckt er am besten. Einzelne Stücke friere ich drei Monate ein, jedes für sich in Folie gewickelt. Zum Auftauen kommen sie über Nacht in den Kühlschrank, nicht auf die warme Küchenbank.
Das werde ich oft gefragt
- Welche Mengen brauche ich für die Füllung?
- Bei mir sind es 750 g Topfen, 4 Eier, 150 g Zucker, ein Päckchen Vanillepuddingpulver und 250 g Schlagobers. Diese Menge füllt eine 26er Springform bis knapp unter den Teigrand.
- Kann ich Speisequark statt Topfen nehmen?
- Ja, Topfen ist nur der österreichische Name dafür. Nimm Quark mit 20 Prozent Fett und lass ihn eine Stunde im Sieb abtropfen, wenn er sehr nass ist, sonst wird die Füllung zu weich.
- Warum fällt mein Käsekuchen in der Mitte ein?
- Ein wenig sinkt jeder Topfenkuchen. Zu viel wird es, wenn die Masse zu stark aufgeschlagen wurde oder der Ofen zu heiß war. Heb das Schlagobers nur unter und bleib bei 160 °C Umluft.
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