Käsesahne-Tortenrezept der Welt – unendlich lecker
Die Käsesahne ist die Torte, nach der bei uns im Mai gefragt wird, wenn die ersten Erdbeeren aus der Gegend kommen. 650 g Quark und 350 g Sahne ergeben eine Creme, die leicht bleibt und trotzdem schnittfest wird. Gesüßt wird mit Pudererythrit, normaler Puderzucker geht genauso. Sechs schöne Erdbeeren lege ich beiseite, der Rest wird klein geschnitten untergehoben, damit in jedem Stück Frucht steckt.
Zutaten
- Biskuitboden nach diesem Rezept
- 650 g Quark
- 350 g Sahne
- 500 g Erdbeeren oder andere Früchte nach Wahl
- 1 Päckchen gemahlene Gelatine
- Pudererythrit nach Geschmack
- Springform mit 26 cm Durchmesser
- Tortenring
- Backpapier
Zubereitung

Schritt 1: Biskuitboden vorbereiten
Back zuerst den Biskuit nach Anweisung in einer Springform mit 24 oder 26 cm Durchmesser. Lass den Boden abkühlen und schneide ihn dann einmal quer durch.
Schritt 2: Gelatine und Sahne vorbereiten
Lass die Gelatine nach Packungsanweisung in Wasser quellen. Schlag die Sahne mit dem Pudererythrit steif. Löse die Gelatine im heißen Wasserbad auf und rühr 2 Esslöffel Sahne hinein. Dieses Gemisch gibst du zügig unter die restliche Sahne, bis es gleichmäßig verteilt ist.
Schritt 3: Quark unterheben
Jetzt hebst du den Quark vorsichtig unter die Sahne. Nimm dafür die Hand, kein Rührgerät – das macht den Quark zu flüssig.
Schritt 4: Erdbeeren vorbereiten
Such dir sechs gleich große, schöne Erdbeeren aus und leg sie zur Seite. Die übrigen wäschst du, tupfst sie trocken und schneidest sie klein. Heb die Stücke behutsam unter die Käsesahne-Creme.
Schritt 5: Torte zusammenstellen
Leg den ersten Boden auf eine Platte. Kleide den Tortenring mit Backpapier aus und setz ihn um den Boden. Streich die Käsesahne-Creme gleichmäßig darauf und leg den zweiten Boden obendrauf.
Schritt 6: Torte kühlen und dekorieren
Stell die Erdbeer-Käsesahnetorte für mehrere Stunden kalt. Ist sie fest, löse sie vorsichtig aus der Form und bestäube sie mit Pudererythrit. Jetzt kann sie auf den Tisch.
Guten Appetit!
Darauf kommt es an
Nimm den Quark eine halbe Stunde vor dem Verarbeiten aus dem Kühlschrank. Trifft die heiß aufgelöste Gelatine auf eiskalten Quark, zieht sie sofort Fäden und die Creme bleibt klumpig. Und heb den Quark wirklich mit der Hand oder dem Schneebesen unter, wie im Rezept beschrieben – das Rührgerät schlägt ihn dünn und die Torte wird nicht fest.
Abwandlungen
- Statt Erdbeeren 500 g Himbeeren oder abgetropfte Pfirsiche aus der Dose verwenden, beide passen gut zur Quarkcreme.
- Wer keinen Zuckerersatz mag, nimmt etwa 80 g Puderzucker – die Creme wird dadurch einen Tick weicher.
- Den unteren Boden mit drei Esslöffeln Erdbeersaft beträufeln, dann bleibt der Biskuit auch am zweiten Tag saftig.
Aufbewahren und Aufwärmen
Zwei bis drei Tage im Kühlschrank, unter einer Haube und weg von Zwiebeln oder Käse, denn Quarkcreme zieht Gerüche. Die Erdbeerstücke geben mit der Zeit Saft ab, deshalb schmeckt sie am ersten Tag am besten. Einfrieren würde ich lassen: Die Quarkcreme wird beim Auftauen körnig und wässrig.
Das werde ich oft gefragt
- Kann ich statt Pudererythrit normalen Puderzucker nehmen?
- Ja, rechne mit rund 80 g für Sahne und Quarkcreme zusammen und probiere zwischendurch ab. Zucker löst sich schneller als Erythrit und lässt die Creme etwas weicher werden, sie wird durch die Gelatine trotzdem schnittfest.
- Meine Creme ist beim Unterheben flüssig geworden – was tun?
- Dann wurde der Quark zu lange gerührt. Stell die Masse zwanzig Minuten kalt, dann fängt die Gelatine an zu binden, und fülle sie erst danach in den Tortenring. Beim nächsten Mal nur mit der Hand unterheben.
- Brauche ich unbedingt einen Tortenring?
- Ohne Ring läuft die Creme seitlich weg, solange sie noch weich ist. Alternativ nutzt du den Rand deiner Springform und kleidest ihn mit Backpapier aus. Wichtig ist, dass die Creme rundherum gestützt wird, bis sie fest ist.
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