Der ultimative Käsekuchen, der alle begeistert!
Ein Käsekuchen ohne Boden, ein Kilo Quark, mehr nicht – das ist der Kuchen, den ich backe, wenn niemand Besonderes kommt und trotzdem etwas auf dem Tisch stehen soll. In der kleinen 20er Form wird er hoch und cremig statt flach. Der Schnitt am Rand nach dreißig Minuten ist bei mir Pflicht, sonst reißt die Oberfläche quer durch die Mitte.
Zutaten für den perfekten Käsekuchen
- 3 Eier
- 210 g Zucker
- 1 kg Speisequark (Magerstufe)
- 50 g Mehl (oder Speisestärke)
- 1 Pck. Vanillepuddingpulver
- Saft einer halben Zitrone
- 1 Prise Salz
- 200 ml Milch
- 125 g Sahne
Zubereitung Schritt für Schritt

Schritt 1: Vorbereitung
Heiz den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor. Den Boden einer auslaufsicheren Springform (20 cm) legst du mit Backpapier aus, dann klebt der Kuchen nicht fest.
Schritt 2: Teig herstellen
Schlag die Eier mit dem Zucker schaumig, bis eine cremige Masse daraus wird. Dann gibst du das Mehl, das Vanillepuddingpulver und den Quark dazu und rührst alles gut unter, bis nichts mehr klumpt.
Schritt 3: Verfeinern
Jetzt kommen der Zitronensaft und eine Prise Salz hinein. Rühr mit dem Schneebesen, bis alles glatt ist, und zieh danach die Milch und die Sahne unter, damit die Masse schön weich wird.
Schritt 4: Backen
Füll die Quarkmasse in die vorbereitete Springform und back den Kuchen im heißen Ofen etwa 55 Minuten, bis er goldbraun ist. Nach 30 Minuten fährst du mit einem scharfen Messer vorsichtig am Rand entlang, dann bekommt er keine Risse.
Schritt 5: Auskühlen
Lass den Käsekuchen bei leicht geöffneter Backofentür auskühlen. So fällt er in der Mitte nicht ein.
Schmecken tut er pur genauso gut wie mit frischem Obst daneben. Bei uns steht er so seit Jahren auf dem Kaffeetisch.
Darauf kommt es an
Lass den Kuchen unbedingt bei leicht geöffneter Ofentür auskühlen, am besten eine ganze Stunde. Der Temperatursturz ist der Grund, warum Käsekuchen in der Mitte einfällt. Und rühre nach dem Zugeben von Milch und Sahne nur noch kurz mit dem Schneebesen: Zu viel Luft treibt den Kuchen im Ofen hoch und lässt ihn danach zusammensacken.
Abwandlungen
- Nimm auch die abgeriebene Schale der Zitrone, deren Saft du ohnehin brauchst, dann schmeckt der Kuchen deutlich frischer.
- Für eine Rosinenversion weichst du 100 g Rosinen 20 Minuten in heißem Wasser ein und hebst sie abgetropft unter die Quarkmasse.
- Wer einen Boden möchte, drückt 150 g zerbröselte Butterkekse mit 60 g weicher Butter in die Form und backt sie fünf Minuten vor.
Aufbewahren und Aufwärmen
Im Kühlschrank hält der Käsekuchen abgedeckt vier Tage und schmeckt am zweiten Tag am besten, weil er dann durchgezogen ist. Einzelne Stücke kannst du drei Monate einfrieren, einzeln in Folie gewickelt, und über Nacht im Kühlschrank auftauen. In der Mikrowelle wird er gummiartig, also lieber nicht.
Das werde ich oft gefragt
- Kann ich Speisestärke statt Mehl nehmen?
- Ja, die 50 g lassen sich eins zu eins tauschen. Mit Stärke wird die Masse zarter und schneidet sich weicher, mit Mehl bekommt der Kuchen mehr Stand. Bei einem Kilo Quark funktioniert beides zuverlässig.
- Warum muss die Springform auslaufsicher sein?
- Die Masse ist mit 200 ml Milch und 125 g Sahne sehr flüssig und läuft an einer schlecht schließenden Form am Boden heraus. Wenn du unsicher bist, stell die Form zusätzlich auf ein Blech mit Rand.
- Wie erkenne ich, dass er fertig ist?
- Nach etwa 55 Minuten ist die Oberfläche goldbraun und die Mitte wackelt beim leichten Anstoßen noch wie Pudding. Das gehört so, beim Auskühlen zieht sie nach. Ein trockenes Stäbchen heißt, er war zu lange drin.
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