In 5 Minuten fertig: Apfelkuchen
Wenn im Oktober die Kisten vom Apfelbaum im Keller stehen, wandern anderthalb Kilo davon in diesen Blechkuchen. Der Teig ist nur ein einfacher Rührteig mit geschmolzener Butter, in dem kaum mehr steckt als Halt für die Äpfel – die Frucht macht den Kuchen. Zusammengerührt ist er in einer Viertelstunde, und er reicht für eine ganze Kaffeetafel. Zum Schluss etwas Puderzucker, mehr braucht er nicht.
Zutaten
- 220 g Zucker
- 5 Eier
- 1 Paket Vanillinzucker
- 320 g Mehl
- 220 g Butter
- 1 Paket Backpulver
- 1,5 kg Äpfel, gewürfelt
- Puderzucker
Zubereitung

Schritt 1: Vorbereitung des Teigs
Zuerst schmilzt du die Butter und stellst sie beiseite. In einer großen Schüssel schlägst du den Zucker mit den Eiern schaumig. Dann kommen Vanillinzucker, Mehl und Backpulver dazu, und du rührst alles gut durch. Zum Schluss hebst du die geschmolzene Butter unter den Teig.
Schritt 2: Hinzufügen der Äpfel
Heb die gewürfelten Äpfel vorsichtig unter den Teig, bis sie überall gleichmäßig verteilt sind.
Schritt 3: Backen des Apfelkuchens
Streich den Teig gleichmäßig auf ein Backblech. Back den Kuchen im vorgeheizten Ofen bei 210°C etwa 30 bis 40 Minuten, bis er goldbraun ist. Wenn er abgekühlt ist, stäub Puderzucker darüber, wenn du magst.
Guten Appetit!
Der Kuchen ist schnell gerührt und bleibt durch die vielen Äpfel schön feucht. Lauwarm mit einem Löffel Sahne schmeckt er am besten. Bei uns bleibt selten ein Stück übrig.
Mein Tipp
210 °C sind für ein volles Blech reichlich viel. Ich schiebe den Kuchen bei dieser Temperatur ein und drehe nach 15 Minuten auf 180 °C herunter, sonst ist die Oberfläche dunkel, während die Äpfel darunter noch roh sind. Die geschmolzene Butter muss abgekühlt sein, bevor sie in die Eiermasse kommt, heiß gerinnt sie zu Flocken.
Andere Ideen
- Mit 100 g Rosinen, die vorher in heißem Apfelsaft eingeweicht wurden, wird der Kuchen süßer.
- Ein Belag aus 100 g Mehl, 60 g Butter und 60 g Zucker macht daraus einen Streuselapfelkuchen.
- Statt Puderzucker bestreiche ich ihn manchmal noch warm mit erwärmter Aprikosenkonfitüre, dann glänzt er.
Aufheben und Einfrieren
Auf dem Blech mit einem Küchentuch abgedeckt bleibt der Kuchen zwei Tage saftig, danach zieht die Feuchtigkeit der Äpfel in den Teig und er wird schwer. Stücke lassen sich zwei Monate einfrieren, aufgetaut kurz bei 150 °C aufbacken, dann schmeckt er wieder wie frisch.
Häufige Fragen
- Muss ich die Äpfel schälen?
- Bei dünnschaligen Sorten wie Elstar lasse ich die Schale dran, das gibt Biss und Farbe. Boskop mit dicker Schale schäle ich, sonst hat man zähe Stückchen zwischen den weichen Apfelwürfeln.
- Wird der Teig mit 1,5 kg Äpfeln nicht zu nass?
- Er ist absichtlich fruchtlastig. Wichtig ist, dass du die Würfel erst kurz vor dem Backen unterhebst. Stehen sie länger, ziehen sie Saft, der Teig wird flüssig und backt in der Mitte nicht durch.
- Passt der Teig auch in eine Springform?
- Die Menge ist für ein ganzes Blech gerechnet und würde selbst eine 28er-Form überlaufen lassen. Halbiere dann alle Zutaten und backe bei 180 °C etwa 55 Minuten, der Kuchen wird dabei höher.
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