Omas Küche – einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt

Rezepte der Oma
Kuchen & Backen

So einfach zauberst du den perfekten Kuchen

So einfach zauberst du den perfekten Kuchen
Portionen 20 Stück (1 Backblech)
Vorbereitung 20 Minuten
Garzeit 40 Minuten
Gesamt 1 Stunde

Sieben Äpfel liegen hier dicht nebeneinander auf dem Blech, der Teig wird erst darübergegossen. Die heiße Butter-Milch-Mischung in der Eiermasse ist der Trick: Der Teig bleibt dadurch feucht und setzt sich zwischen die Apfelscheiben. Zimt und Zucker streue ich vorher über die Äpfel. Ich backe ihn im Herbst, wenn die Boskop vom Baum meiner Schwägerin kommen.

Zutaten für den Apfelkuchen

  • 4 Eier
  • 180 g Zucker
  • 150 g Butter
  • 120 ml Milch
  • 2 TL Backpulver
  • 7 Äpfel
  • 320 g Mehl

Zubereitung des Apfelkuchens

Saftiger Apfeltraum in 5 Minuten: So einfach zauberst du den perfekten Kuchen! – so sieht es fertig aus
So sieht das fertige Gericht aus.

Schritt 1: Vorbereitung der Teigmischung

Rühr zuerst die Eier mit dem Zucker schaumig. In einem zweiten Topf erhitzt du die Butter zusammen mit der Milch, bis sie einmal kurz aufkocht. Gieß die heiße Butter-Milch vorsichtig in die Eier-Zucker-Masse und rühr dabei gut um. Danach mischst du das Mehl mit dem Backpulver und rührst beides unter, bis der Teig glatt ist.

Schritt 2: Vorbereitung der Äpfel

Schäl die Äpfel, viertel sie und schneide das Kerngehäuse heraus. Die Viertel schneidest du dann in dünne Scheiben.

Schritt 3: Kuchen backen

Fett ein Backblech ein und stäub Mehl darüber. Leg die Apfelscheiben nebeneinander und streu Zucker und Zimt darüber, so viel du magst. Dann gießt du den Teig über die Äpfel.

Back den Kuchen im vorgeheizten Ofen bei 170°C etwa 30 bis 45 Minuten, bis er goldbraun ist.

Guten Appetit!

Der Kuchen wird süß und bleibt durch die Äpfel schön feucht. Am besten schmeckt er lauwarm, wenn der Zimt noch zu riechen ist.

Mein Tipp

Gieß die heiße Butter-Milch nur in dünnem Strahl in die schaumigen Eier und rühr dabei kräftig, sonst stocken sie und du hast Fäden im Teig. Die Apfelscheiben sollen sich leicht überlappen, nicht stapeln; liegen sie zu dick, braucht der Kuchen zehn Minuten länger und bleibt unten weich.

Andere Ideen

  • Eine Handvoll gehobelter Mandeln über den Teig streuen, bevor das Blech in den Ofen kommt.
  • Mit Birnen statt Äpfeln wird der Kuchen milder, dann etwas Zitronensaft über die Scheiben geben.
  • Statt Zimt passt auch abgeriebene Zitronenschale im Teig, besonders zu säuerlichen Äpfeln.

Aufheben und Einfrieren

Auf dem Blech mit einem Tuch abgedeckt bleibt er zwei Tage frisch, danach wird der Boden von den Äpfeln feucht. Im Kühlschrank hält er vier Tage, schmeckt kalt aber nach weniger. Ein halbes Blech friere ich in einer flachen Dose bis zu drei Monate ein und backe die Stücke bei 150 °C kurz auf.

Häufige Fragen

Welche Äpfel eignen sich am besten?
Feste, säuerliche Sorten wie Boskop, Elstar oder Braeburn. Weiche Äpfel wie Gala zerfallen unter dem heißen Teig zu Mus, dann verliert der Kuchen seine Schichten und wird unten matschig.
Kann ich den Kuchen in einer Springform backen?
Ja, in einer 26er Form. Dann steht der Teig höher und braucht bei 170 °C etwa 50 Minuten. Nimm nur vier bis fünf Äpfel, sonst passt die ganze Masse nicht hinein.
Muss ich das Blech einfetten, wenn ich Backpapier habe?
Mit Backpapier brauchst du weder Fett noch Mehl. Achte nur darauf, dass es an den Rändern hochsteht, der Teig ist dünnflüssig und läuft sonst darunter.
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