Entdecke das unwiderstehliche Rezept für saftige Zitronenmuffins!
Für diese Muffins brauche ich nur ein Ei — der Zitronenjoghurt macht den Rest, er hält den Teig feucht und gibt zusammen mit Saft und Schale einer ganzen Zitrone den sauren Ton. Ich backe sie freitags, damit am Wochenende etwas in der Dose ist. Bei 160 Grad brauchen sie ihre halbe Stunde und bleiben hell, nur die Kuppe wird leicht goldbraun.
Zutaten
- 1 Stk Ei
- 250 g Mehl
- 120 g Zucker
- 1 Pk Vanillezucker
- 1 Pk Backpulver
- 80 ml Öl
- 200 g Joghurt, Zitronengeschmack
- 1 Stk Zitrone, Schale und Saft
Zubereitung

Schritt 1: Vorbereitung der Grundmasse
Schlag den Zucker, den Vanillezucker und das Ei etwa 5 Minuten schaumig. Das ist die Grundlage für deine Muffins.
Schritt 2: Zitrone hinzufügen
Reib die Schale der Zitrone ab und press die Frucht aus. Gib Saft und Schale zur Masse und rühr alles gut durch. Danach das Öl unterrühren.
Schritt 3: Zutaten mischen
Gib das Mehl, das Backpulver und den Zitronenjoghurt nach und nach dazu. Rühr ein paar Minuten weiter, bis der Teig cremig ist.
Schritt 4: Backen
Verteil den Teig gleichmäßig auf die Muffinförmchen. Back die Muffins bei 160 Grad etwa 30 Minuten. Danach lass sie auskühlen, dann kannst du zugreifen.
Frisch gebacken duften sie durchs ganze Haus, und viel Arbeit machen sie nicht.
Der Kniff, der den Unterschied macht
Das Ei mit dem Zucker die vollen fünf Minuten schaumig schlagen, danach aber nur noch mit dem Löffel arbeiten. Sobald Mehl und Joghurt dazukommen, wird nicht mehr geschlagen, sonst bekommen die Muffins Tunnel und werden zäh. Die Zitrone vorher heiß abwaschen und nur das Gelbe abreiben, das Weiße darunter macht den Teig bitter.
Varianten
- Mit Naturjoghurt statt Zitronenjoghurt und einem zusätzlichen Esslöffel Zitronensaft schmecken sie herber.
- Einen Esslöffel Mohn unter den Teig rühren, das gibt Zitronen-Mohn-Muffins mit Biss.
- Nach dem Auskühlen mit einem Guss aus 100 g Puderzucker und zwei Esslöffeln Zitronensaft überziehen.
Aufbewahrung
In einer gut schließenden Dose bei Zimmertemperatur bleiben die Muffins drei Tage saftig, ein Stück Apfel dazugelegt hält sie zusätzlich feucht. Eingefroren halten sie zwei Monate, einzeln in Beuteln. Aufgetaut werden sie über Nacht auf dem Teller oder in zehn Minuten bei 150 Grad im Ofen.
Fragen aus meiner Küche
- Wie viele Muffins ergibt die Menge?
- Bei mir werden es genau zwölf mittelgroße Muffins, wenn ich die Förmchen zu zwei Dritteln fülle. Füllst du höher, laufen sie über den Rand. Aus derselben Menge werden auch 24 Mini-Muffins, die schon nach 18 Minuten fertig sind.
- Kann ich das Öl durch Butter tauschen?
- 80 ml Öl entsprechen etwa 75 g geschmolzener Butter. Mit Butter schmecken die Muffins runder, werden aber am zweiten Tag fester. Das Öl hält sie länger weich, deshalb bleibe ich bei einem geschmacksneutralen Rapsöl.
- Warum backe ich bei nur 160 Grad?
- Bei höherer Temperatur reißen die Kuppen auf und die Ränder werden dunkel, während die Mitte noch feucht ist. 160 Grad Ober- und Unterhitze über 30 Minuten lassen die Muffins gleichmäßig durchbacken. Mit Umluft genügen 145 Grad.
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