Entdecke das Geheimnis: So gelingt dir das perfekte Schneeflöckchen-Rezept!
Schneeflöckchen sind bei uns die ersten Plätzchen im Advent, weil sie ohne Ausstechen auskommen. Der hohe Anteil Speisestärke, 250 g auf nur 170 g Mehl, macht sie so mürbe, dass sie auf der Zunge zergehen. Geformt werden haselnussgroße Kugeln, die mit einer bemehlten Gabel flach gedrückt werden. Bräunen dürfen sie nicht, sonst verlieren sie ihren Namen und ihren feinen Buttergeschmack.
Kurz zusammengefasst
- Portionen: ca. 60 Stück
- Vorbereitungszeit: 35 Minuten
- Garzeit: 15 Minuten
- Gesamtzeit: 50 Minuten
- Ruhezeit: 30 Minuten im Kühlschrank, falls der Teig zu weich zum Formen ist
- Schwierigkeit: Einfach
Zutaten
- 300 g Butter
- 120 g Puderzucker
- 2 Packung Vanillezucker
- etwas Salz
- 170 g Mehl
- 250 g Speisestärke (z.B. Mondamin, Gustin etc.)
Zubereitung
Schritt 1: Teig vorbereiten
Zunächst die Butter, den Puderzucker, den Vanillezucker und das Salz in einer Schüssel schaumig rühren. Anschließend die Speisestärke mit dem Mehl mischen und sieben. Diese Mischung löffelweise zur Buttermischung geben und gut unterrühren, bis ein glatter Teig entsteht.
Schritt 2: Teig formen
Formen Sie aus dem Teig Rollen und stechen Sie davon haselnussgroße Stücke ab. Diese zwischen den Handflächen zu Kugeln formen und auf ein ungefettetes Backblech legen.
Schritt 3: Kekse gestalten
Drücken Sie die Kugeln mit einer in Mehl getauchten und abgeklopften Gabel leicht flach, um ihnen ein hübsches Muster zu verliehen.
Schritt 4: Backen
Die Schneeflöckchen im vorgeheizten Backofen bei 170°C etwa 10 bis 15 Minuten backen. Achten Sie darauf, dass die Kekse hell bleiben. Nach dem Backen die Schneeflöckchen direkt vom Blech nehmen.
Anmerkung
Alternativ können die Schneeflöckchen auch auf Backpapier gebacken werden.
Probieren Sie diese zarten Kekse aus und genießen Sie ein Stück winterlichen Genuss. Perfekt zu einer heißen Tasse Kaffee oder Tee!
Mein Tipp
Die Gabel nach jedem zweiten Keks wieder in Mehl tauchen und abklopfen, sonst zieht der weiche Butterteig Fäden und das Muster verschwindet. Bei 170 Grad reichen oft schon zehn Minuten: Fertig sind sie, wenn der Rand gerade hell beige wird, die Mitte bleibt weiß. Sofort vom heißen Blech nehmen, sie festigen sich beim Abkühlen.
Andere Ideen
- Mit der abgeriebenen Schale einer Bio-Zitrone im Teig werden sie frischer im Geschmack.
- Nach dem Abkühlen wälze ich die Hälfte in Puderzucker, gemischt mit einem Päckchen Vanillezucker.
- Wer mag, drückt vor dem Backen eine halbe Belegkirsche in die Mitte statt des Gabelmusters.
Aufheben und Einfrieren
In einer gut schließenden Blechdose, zwischen den Lagen Backpapier, halten die Schneeflöckchen vier bis fünf Wochen. Nicht zusammen mit weichen Plätzchen wie Lebkuchen lagern, sonst ziehen sie Feuchtigkeit und werden weich. Der rohe Teig lässt sich als Rolle drei Monate einfrieren und taut über Nacht im Kühlschrank auf.
Häufige Fragen
- Kann ich Margarine statt Butter nehmen?
- Es geht, aber die 300 g Butter machen den Geschmack aus, gewürzt wird ja nur mit Vanillezucker und einer Prise Salz. Mit Margarine werden die Kekse weicher und laufen breiter; stell den Teig dann vorher kalt.
- Warum zerfallen die Kugeln beim Formen?
- Durch die 250 g Speisestärke ist der Teig sehr mürbe. Krümelt er, war die Butter zu kalt; kurz mit der Hand durchkneten, die Handwärme reicht meist aus. Zu weicher Teig kommt 30 Minuten in den Kühlschrank.
- Warum bleiben die Kekse so hell?
- Im Teig stecken Puderzucker statt Kristallzucker und viel Stärke, beides bräunt kaum. Bei 170 Grad und höchstens 15 Minuten bleiben sie weiß. Werden sie golden, war der Ofen zu heiß oder die Zeit zu lang.
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