Verführerisches Lebkuchen-Tiramisu: Ein unwiderstehliches Rezept entdecken!
Nach Weihnachten liegen bei mir immer angebrochene Lebkuchen herum, die keiner mehr anrührt. Daraus mache ich dieses Tiramisu: Lebkuchen gemahlen statt Löffelbiskuit, Kirschsaft mit Zimt und Nelken statt Espresso. Die Mascarponecreme aus vier Eiern bleibt hell und mild, der Kirschsaft bringt die Säure dazu. Eine Auflaufform reicht für acht Leute, und zusammengesetzt ist sie in einer knappen halben Stunde.
Zutaten für das Lebkuchen Tiramisu
- 200 g Lebkuchen
- 300 ml Kirschsaft
- 250 g Mascarpone
- 70 g Zucker
- 2 Stangen Zimt
- 4 Stück Gewürznelken
- 80 g Kakaopulver zum Bestreuen
- 4 Stück Eier
Zubereitung

1. Vorbereitung der Lebkuchen und Creme
Mahl die Lebkuchenstücke zuerst in der Küchenmaschine und gib einen Teil davon in eine Auflaufform. Den Rest stellst du beiseite.
2. Herstellung der Creme
Schlag das Eiklar zu festem Schnee. In einer zweiten Schüssel rührst du das Eigelb mit dem Zucker schaumig, bis die Masse dick und cremig ist. Jetzt hebst du Mascarpone und Eischnee abwechselnd vorsichtig unter.
3. Zubereitung des Kirschsafts
Koch den Kirschsaft mit den Gewürznelken und dem Zimt in einem Topf auf. Dann lass ihn abkühlen und träufle mit einem Löffel einige Spritzer über die Lebkuchen in der Form.
4. Schichtung des Tiramisu
Gib die Ei-Mascarpone-Creme über die erste Lebkuchenschicht. Danach streust du wieder zerbröselten Lebkuchen darüber und träufelst einen Löffel Kirschsaft darauf. Dann kommt wieder Creme. Das machst du so lange, bis alles verbraucht ist, und schließt oben mit einer Schicht Creme ab.
5. Kühlung
Lass das Tiramisu mindestens 2-3 Stunden im Kühlschrank ziehen, über Nacht wird es aber deutlich besser.
6. Servieren
Vor dem Servieren streust du Kakaopulver oder gemahlene Nüsse und etwas Zimt darüber.
Tipps zum Rezept
- Für einen kräftigeren Geschmack gibst du einen Schuss Rotwein zum Kirschsaft.
- Wenn du ein besonders hohes Tiramisu haben möchtest, nimm von allen Zutaten die doppelte Menge.
Bei uns kommt das Dessert zwischen den Feiertagen auf den Tisch, wenn vom Lebkuchen noch etwas übrig ist.
Mein Tipp
Der Kirschsaft muss vollständig abgekühlt sein, bevor er auf die Lebkuchen kommt – warm lässt er die Creme absacken. Und träufle ihn löffelweise auf, nicht schütten: Gemahlene Lebkuchen saugen viel schneller als Löffelbiskuit, sonst steht unten eine Pfütze. Zimtstangen und Nelken fische ich vor dem Abkühlen heraus, sonst wird der Saft bitter.
Andere Ideen
- Statt Kirschsaft nehme ich Orangensaft mit einem Stück Sternanis, das passt gut zu Elisenlebkuchen.
- Wer keine rohen Eier verwenden möchte, hebt 250 ml steif geschlagene Sahne unter die Mascarpone und lässt Eigelb und Eischnee weg.
- Mit einer Schicht abgetropfter Sauerkirschen zwischen Creme und Lebkuchen wird das Dessert fruchtiger.
Aufheben und Einfrieren
Mit Folie über der Form steht das Tiramisu zwei Tage im Kühlschrank, wegen der rohen Eier nicht länger. Das Kakaopulver streue ich immer erst kurz vor dem Servieren darüber, sonst zieht es Feuchtigkeit und wird fleckig. Einfrieren geht nicht, die Mascarponecreme wird beim Auftauen körnig.
Häufige Fragen
- Welche Lebkuchen eignen sich?
- Am besten die weichen braunen Lebkuchen oder Elisenlebkuchen ohne Überzug. Mit Zuckerguss oder Schokolade werden die Krümel klebrig und nehmen den Kirschsaft ungleichmäßig auf. 200 g ergeben zwei ordentliche Schichten in der Form.
- Kann ich in den Kirschsaft etwas Kirschwasser geben?
- Zwei Esslöffel im abgekühlten Saft reichen völlig und passen zu den Nelken. Mehr überdeckt den Lebkuchen. Für Kinder lasse ich es weg und rühre stattdessen einen halben Teelöffel Zitronensaft unter den Saft.
- Wie lange muss es mindestens durchziehen?
- Zwei bis drei Stunden sind das Minimum, über Nacht wird es deutlich besser. Vorher sind die Lebkuchenkrümel noch trocken und krümelig, und die Schichten lassen sich beim Portionieren nicht sauber abstechen.
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