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Veganes Ofengemüse mit Tahini-Soße: Ein Blech, 35 Minuten, satt ohne Beilage!

Veganes Ofengemüse mit Tahini-Soße: Ein Blech, 35 Minuten, satt ohne Beilage!
Portionen 4
Vorbereitung 15 Minuten
Garzeit 35 Minuten
Gesamt 50 Minuten

Manchmal soll das Abendessen einfach nur in den Ofen und von allein fertig werden. Genau dafür ist dieses Blech gedacht: Gemüse und Kichererbsen wandern zusammen auf ein einziges Backblech, 35 Minuten bei 200 °C, und heraus kommt eine Mischung mit karamellisierten Kanten und weichem Inneren. Dazu eine cremige Tahini-Soße, die in der Zeit angerührt ist, in der du das Gemüse schneidest.

Dass es ohne Beilage satt macht, liegt an den Kichererbsen und der Süßkartoffel. Sie geben dem Blech Substanz, sodass weder Reis noch Brot nötig sind. Es wird auch nur ein Blech schmutzig, und der Backofen erledigt die Arbeit, während du den Tisch deckst. Genau so mag ich Kochen an einem langen Tag.

Zutaten

  • 500 g Süßkartoffel, in 2 cm Würfeln
  • 2 rote Paprika, in breiten Streifen
  • 1 Zucchini (ca. 250 g), in halbmondförmigen Scheiben
  • 2 rote Zwiebeln, in Spalten
  • 1 Dose Kichererbsen (240 g Abtropfgewicht), abgespült
  • 4 EL Olivenöl
  • 2 TL geräuchertes Paprikapulver
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1 TL Salz
  • Schwarzer Pfeffer
  • Für die Tahini-Soße:
  • 4 EL Tahini
  • 3 EL Zitronensaft
  • 5 bis 6 EL kaltes Wasser
  • 1 kleine Knoblauchzehe, fein gerieben
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Ahornsirup
  • 2 EL frische Petersilie, gehackt
  • 1 EL Sesamsamen, geröstet

Zubereitung

Schritt 1: Ofen und Blech vorbereiten

Heize den Backofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze vor, bei Umluft genügen 180 °C. Lege ein großes Backblech mit Backpapier aus. Wichtig ist wirklich ein großes Blech: Liegt das Gemüse zu eng, dämpft es im eigenen Saft und wird matschig statt braun. Wenn dein Blech klein ist, nimm lieber zwei und schiebe sie auf zwei Ebenen ein.

Schritt 2: Gemüse schneiden und würzen

Schäle die Süßkartoffel und würfle sie gleichmäßig 2 cm groß, damit sie in derselben Zeit gar wird wie der Rest. Schneide Paprika in breite Streifen, Zucchini in halbe Scheiben und Zwiebeln in Spalten. Vermenge alles in einer großen Schüssel mit Olivenöl, geräuchertem Paprikapulver, Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer, bis jedes Stück glänzt.

Schritt 3: Kichererbsen dazu und ab in den Ofen

Spüle die Kichererbsen ab und tupfe sie gründlich trocken, nur so werden sie außen fest. Hebe sie unter das Gemüse und verteile alles in einer einzigen Lage auf dem Blech, ohne dass sich die Stücke überlappen. Schiebe das Blech auf die mittlere Schiene und backe alles 35 Minuten. Nach 20 Minuten einmal mit dem Wender durchmischen.

Schritt 4: Tahini-Soße anrühren

Verrühre Tahini, Zitronensaft, geriebenen Knoblauch, Salz und Ahornsirup in einer Schüssel. Die Masse wird erst dick und klumpig, das ist normal. Gib nun das kalte Wasser esslöffelweise dazu und rühre kräftig weiter, bis eine hell glänzende Soße entsteht, die wie flüssige Sahne vom Löffel läuft. Zum Schluss abschmecken und kalt stellen.

Schritt 5: Anrichten

Nimm das Blech heraus, sobald die Süßkartoffelkanten dunkelbraun sind und ein Messer ohne Widerstand hineingleitet. Träufle die Tahini-Soße direkt über das heiße Gemüse, streue Petersilie und geröstete Sesamsamen darüber und serviere sofort vom Blech. Der Kontrast aus heißem Gemüse und kühler Soße macht den Reiz dieses Gerichts aus.

Omas Tipps

  • Süßkartoffel bestimmt die Würfelgröße. Sie braucht am längsten, deshalb richtet sich alles nach ihr: 2 cm, nicht größer. Zucchini und Paprika schneidest du bewusst gröber, sonst zerfallen sie, während die Süßkartoffel innen noch fest ist. So wird das ganze Blech in denselben 35 Minuten fertig.
  • Kichererbsen trocken tupfen. Nasse Kichererbsen geben Dampf ab und verhindern, dass ihre Hüllen fest werden. Rolle sie nach dem Abspülen zwischen zwei Lagen Küchenpapier, dann bekommen sie im Ofen die leicht knusprige Außenseite, die dem Gericht Biss gibt.
  • Soße mit kaltem Wasser aufschlagen. Warmes Wasser lässt Tahini ölig werden, kaltes bringt es zum Aufhellen und Binden. Wenn die Soße zu dick gerät, hilft ein weiterer Esslöffel Wasser, nicht mehr Zitronensaft, sonst kippt der Geschmack ins Saure.

Aufbewahrung & Haltbarkeit

Gemüse und Soße getrennt aufbewahren. Das geröstete Gemüse hält in einer verschlossenen Dose 3 Tage im Kühlschrank; lass es vorher vollständig abkühlen, sonst schlägt sich Kondenswasser nieder und die Kanten werden weich. Zum Aufwärmen verteilst du es wieder auf einem Blech und schiebst es 8 Minuten bei 200 °C in den Ofen, dann kommen die Röstaromen zurück. Die Tahini-Soße hält abgedeckt 4 Tage und wird im Kalten fester, einfach mit einem Löffel Wasser wieder glatt rühren.

Einfrieren lohnt sich nur bedingt. Süßkartoffel und Kichererbsen überstehen 2 Monate im Gefrierfach gut, Zucchini dagegen wird nach dem Auftauen wässrig und weich. Wenn du vorhast einzufrieren, lies die Zucchinischeiben vorher heraus. Die Tahini-Soße solltest du frisch anrühren, sie trennt sich beim Auftauen.

Häufige Fragen

Kann ich das Gemüse austauschen?
Ja, solange du auf die Garzeit achtest. Möhren, Pastinaken oder Kürbis passen anstelle der Süßkartoffel und brauchen ebenfalls rund 35 Minuten. Brokkoli oder Champignons gibst du besser erst nach 15 Minuten dazu, sonst sind sie am Ende trocken und dunkel.
Warum wird mein Ofengemüse nicht braun?
Fast immer liegt es an einem zu vollen Blech. Wenn sich die Stücke berühren, entsteht Dampf und das Gemüse gart statt zu rösten. Verteile alles in einer einzigen Lage auf zwei Blechen und verzichte auf Alufolie über dem Gemüse.
Reicht ein Blech wirklich für 4 Personen?
Mit 500 g Süßkartoffel plus Kichererbsen kommst du auf rund 1,2 kg Rohgewicht, das ergibt vier gut gefüllte Teller. Wer sehr hungrig ist, nimmt zusätzlich ein Stück Fladenbrot zum Auftunken der Soße, nötig ist es aber nicht.
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