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Veganer Nudelsalat mit Paprika und Mais: Fünf Zutaten, für das Büro!

Veganer Nudelsalat mit Paprika und Mais: Fünf Zutaten, für das Büro!
Portionen 4
Vorbereitung 15 Minuten
Garzeit 10 Minuten
Gesamt 25 Minuten

Der Nudelsalat ist bei mir immer dann dran, wenn am Abend klar wird: morgen bleibt keine Zeit für ein warmes Mittagessen. Eine Schüssel, ein Topf, eine Dose für die Tasche. Früher kam da Mayonnaise hinein und der Salat war nach zwei Stunden im Rucksack ein Fall für sich. Heute rühre ich das Dressing aus Sojajoghurt und Senf an, und die Sache ist erledigt.

Besonders daran ist die kurze Liste: fünf Zutaten, mehr steht nicht auf dem Zettel. Salz, Pfeffer und Wasser rechne ich nicht mit, die stehen in jeder Küche. Paprika bringt Saft und Knack, Mais die süße Note, der Joghurt hält alles zusammen, ohne schwer zu werden. Und weil kein einziges tierisches Produkt darin steckt, übersteht der Salat auch eine Fahrt ohne Kühltasche deutlich gelassener.

Zutaten

  • 500 g Fusilli (eifrei, aus Hartweizengrieß)
  • 2 rote Paprika (etwa 400 g)
  • 1 Dose Mais, 285 g Abtropfgewicht
  • 250 g Sojajoghurt natur, ungesüßt
  • 2 EL mittelscharfer Senf
  • Salz und schwarzer Pfeffer

Zubereitung

Schritt 1: Nudeln kochen

Bring drei Liter Wasser mit einem gehäuften Teelöffel Salz zum Kochen und gib die 500 g Fusilli hinein. Koche sie eine Minute kürzer als auf der Packung angegeben, meist sind das acht bis neun Minuten. Sie sollen noch deutlich Biss haben, weil sie im Dressing nachziehen. Rühre in den ersten zwei Minuten einmal um, damit nichts am Boden klebt.

Schritt 2: Abkühlen

Gieße die Nudeln ab und spüle sie kurz mit kaltem Wasser, bis sie sich handwarm anfühlen. Das stoppt das Garen und spuelt die Stärke ab, die den Salat sonst pappig macht. Lass sie im Sieb gut abtropfen und schüttle es zweimal kräftig aus. Restwasser verdünnt später das Dressing und macht die Soße am Boden der Schüssel wassrig.

Schritt 3: Paprika und Mais vorbereiten

Halbiere die zwei Paprika, entferne Kerngehäuse und die weißen Trennwände und schneide das Fruchtfleisch in Streifen von etwa einem halben Zentimeter, dann quer in kurze Stücke. Gleichmäßige Stücke sind wichtig, damit auf jeder Gabel etwas Rotes landet. Gieße den Mais in ein Sieb, spüle ihn kurz ab und lass ihn abtropfen. Die Lake aus der Dose schmeckt sonst deutlich durch.

Schritt 4: Dressing anrühren

Verrühre die 250 g Sojajoghurt mit den 2 EL Senf in einer großen Schüssel glatt und würze mit einem halben Teelöffel Salz und reichlich Pfeffer. Ist der Joghurt sehr dick, rühre zwei bis drei Esloeffel Wasser unter, bis das Dressing wie flüssige Sahne vom Löffel läuft. Schmecke jetzt schon kräftig ab, denn die Nudeln nehmen viel Würze auf.

Schritt 5: Mischen und ziehen lassen

Gib die abgetropften Nudeln, die Paprika und den Mais in die Schüssel zum Dressing und hebe alles mit zwei großen Löffeln von unten nach oben unter. Rühre nicht mit Kraft, sonst brechen die Fusilli. Lass den Salat zehn Minuten stehen, probiere erneut und salze nach. Er schmeckt sofort, nach einer Stunde im Kühlschrank ist er runder.

Omas Tipps

  • Eine Kelle Nudelwasser aufheben. Hebe vor dem Abgießen 100 ml vom Kochwasser auf und lass es abkühlen. Wird der Salat am nächsten Tag in der Dose zu trocken, rührst du zwei Esloeffel davon unter. Die gelöste Stärke bindet besser als klares Wasser.
  • Senf nach Sorte dosieren. Mittelscharfer Senf ist hier das Rückgrat des Dressings. Nimmst du Dijon, reduziere auf 1,5 EL, sonst überdeckt die Schärfe den Mais. Süßer Senf passt nicht, er kippt zusammen mit dem Mais ins Süßliche.
  • Paprika nicht schälen. Die Schale gibt dem Salat genau den Knack, der ihn nach zwei Tagen in der Dose noch interessant macht. Wer sie trotzdem weglassen will, brate die Streifen lieber kurz an, statt sie roh zu schälen, sonst werden sie weich und geben Saft ab.

Aufbewahrung & Haltbarkeit

Im Kühlschrank hält der Salat drei Tage. Fülle ihn in eine Dose mit dicht schließendem Deckel und drücke die Oberfläche mit dem Löffelrücken glatt, damit möglichst wenig Luft an die Nudeln kommt. Für das Büro füllst du eine Portion am Vorabend ab; bis zur Mittagspause steht sie problemlos, wenn die Dose nicht in der Sonne liegt.

Einfrieren lohnt sich hier nicht. Die Paprika verliert beim Auftauen ihre Struktur und wird glasig, und das Joghurtdressing trennt sich in Flüssigkeit und Flocken. Koche lieber die halbe Menge und mache den Salat dafür öfter frisch.

Häufige Fragen

Sind wirklich alle Nudeln vegan?
Nein. Trockene Fusilli aus Hartweizengrieß und Wasser sind es fast immer, aber manche Bandnudeln und viele frische Nudeln aus der Kühltheke enthalten Ei. Ein Blick auf die Zutatenliste reicht: dort darf nur Hartweizengrieß und Wasser stehen.
Kann ich den Sojajoghurt ersetzen?
Ja, Hafer- oder Kokosjoghurt funktionieren, solange sie ungesüßt sind. Haferjoghurt ist dünner, dann lass das zusätzliche Wasser weg. Kokosjoghurt bringt einen leichten Eigengeschmack mit, der zum Mais gut passt.
Bleibt es bei fünf Zutaten, wenn ich Zwiebeln dazugebe?
Dann sind es sechs, und das darfst du natürlich. Eine kleine rote Zwiebel in feinen Würfeln passt gut, weiche sie aber fünf Minuten in kaltem Wasser ein. So bleibt der Salat auch am dritten Tag mild und die Zwiebel dominiert nicht.
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