Dieser Quarkkuchen hat Suchtpotenzial
Diesen Blechkuchen backe ich, wenn Besuch kommt und ich nicht weiß, wie viele es am Ende werden. Der Rührteig mit lauwarmem Wasser und Öl ist in zehn Minuten fertig, die Creme aus 550 g Quark und ausgekühltem Vanillepudding spritze ich als Gitter darüber. Beim Backen sinkt das Muster leicht ein und bleibt trotzdem gut sichtbar. Lauwarm schmeckt er gut, am nächsten Tag ist er saftiger.
Zutaten
Für den Teig:
- 2 Tassen Mehl
- 1 Tasse Zucker
- 1/2 Tasse Pflanzenöl
- 3 Eier
- 1 Tasse lauwarmes Wasser
- 1 Packung Backpulver
Für die Füllung:
- 550 g Quark
- 1 Packung Vanillezucker
- 1 Packung Puddingpulver mit Vanillegeschmack
- 450 ml Milch
- 1 Eigelb
Zubereitung

Schritt 1: Teig zubereiten
Schlage die Eier mit dem Zucker schaumig. Füge dann das lauwarme Wasser und das Pflanzenöl hinzu. Mische als nächstes das Mehl mit dem Backpulver und rühre es unter die Eiermasse, bis ein glatter Teig entsteht.
Schritt 2: Backform vorbereiten
Lege eine Backform mit Backpapier aus oder fette sie ein und bestäube sie mit Mehl. Gieße den Teig in die vorbereitete Form.
Schritt 3: Füllung zubereiten
Verrühre den Quark mit dem Vanillezucker und dem Eigelb. Bereite aus dem Puddingpulver und der Milch einen Pudding zu und lasse ihn vollständig auskühlen. Mische nun den kalten Pudding mit dem Quark.
Schritt 4: Kuchen vollenden
Gib die Quark-Pudding-Creme in einen Spritzbeutel oder eine Plastiktüte und schneide eine Ecke ab. Zeichne ein Gittermuster auf den Teig. Backe den Kuchen bei 175 °C etwa 30 Minuten lang.
Schritt 5: Servieren
Bestäube den fertigen Kuchen nach Belieben mit Puderzucker, schneide ihn in Stücke und serviere ihn. Guten Appetit!
Mit diesem einfachen, aber effektvollen Rezept gelingt dir ein köstlicher Quarkkuchen, der nicht nur optisch ein Highlight ist, sondern auch geschmacklich überzeugt. Probiere es aus und überrasche deine Familie und Freunde mit diesem Leckerbissen!
Mein Tipp
Der Pudding muss wirklich kalt sein, bevor du ihn unter den Quark rührst. Warm bleibt die Creme flüssig, läuft aus dem Spritzbeutel und versickert im Teig, statt ein Gitter zu bilden. Ich koche ihn deshalb als Erstes, decke ihn mit Frischhaltefolie direkt auf der Oberfläche ab und rühre ihn vor dem Mischen noch einmal glatt.
Andere Ideen
- Vor dem Backen streue ich eine Handvoll Mandelblättchen zwischen die Gitterstreifen, die werden schön braun.
- Mit dem Abrieb einer Biozitrone im Quark wird die Creme frischer und weniger süß.
- Für eine Kirschvariante verteile ich ein abgetropftes Glas Sauerkirschen auf dem Teig, bevor das Gitter daraufkommt.
Aufheben und Einfrieren
Abgedeckt hält der Kuchen im Kühlschrank drei bis vier Tage, am besten in einer Dose oder mit Folie über der Form, damit die Quarkcreme keinen Kühlschrankgeruch zieht. Einzelne Stücke friere ich flach verpackt bis zu zwei Monate ein und lasse sie über Nacht im Kühlschrank auftauen.
Häufige Fragen
- Kann ich den Quark durch Magerquark ersetzen?
- Ja, aber Magerquark ist wässriger. Lass ihn eine halbe Stunde in einem Sieb abtropfen und rühre ihn erst dann mit Vanillezucker, Eigelb und dem kalten Pudding an, sonst wird das Gitter zu weich.
- Warum ist mein Gittermuster beim Backen verschwunden?
- Dann war die Creme zu dünn oder die Streifen zu schmal. Spritze Streifen von etwa anderthalb Zentimetern Breite und halte den Beutel dicht über den Teig, dann steht das Muster auch nach 30 Minuten bei 175 °C noch.
- Welche Form passt für diese Menge?
- Bei mir kommt der Teig in eine Form von etwa 30 x 20 cm. Auf einem großen Backblech wird er zu dünn und trocken, dafür brauchst du die anderthalbfache Menge Teig und Creme.
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