Schmilzt im Mund: Verführerisches Rezept für Käsekuchen mit Vanillepudding
Das ist der große Käsekuchen für die Kaffeetafel: Mürbeteig in der 26er Form, drei Zentimeter Rand, und darauf eine Füllung aus einem halben Kilo Quark, saurer und süßer Sahne. Das Vanillepuddingpulver bindet die Flüssigkeit, sonst würde die Masse beim Backen nicht stehen. Eine Stunde auf der zweiten Schiene von unten – dort bekommt der Boden genug Hitze und bleibt nicht blass.
Zutaten
Für den Knetteig
- 200 g Mehl
- 75 g Zucker
- 75 g Margarine
- 1 Ei
- ½ Pck. Backpulver
- Fett für die Form
Für die Füllung
- 125 g Margarine
- 225 g Zucker
- 1 Beutel Vanillezucker
- 1 Beutel Vanillepuddingpulver
- 3 Eier
- 1 Becher Quark (500 g)
- 1 Becher saure Sahne (200 g)
- 1 Becher süße Sahne (200 g)
Zubereitung

Schritt 1: Den Knetteig vorbereiten
Für den Knetteig gibst du alle Zutaten in eine Schüssel und knetest sie zügig durch. Der fertige Teig soll geschmeidig sein und gut zusammenhalten. Stell ihn zur Seite, während du die Füllung machst.
Schritt 2: Die Füllung zubereiten
Schlag Margarine, Zucker, Vanillezucker und Vanillepuddingpulver mit den Eiern in einer großen Schüssel cremig. Rühr danach den Quark und die saure Sahne unter, bis die Masse glatt ist. Die süße Sahne schlägst du steif und hebst sie vorsichtig unter die Quarkmischung.
Schritt 3: Den Kuchen backen
Heiz den Ofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vor. Drück den Knetteig in eine gefettete 26er Springform und zieh ihn etwa 2–3 cm am Rand hoch. Füll die vorbereitete Masse ein und streich sie glatt.
Schritt 4: Backen und abkühlen lassen
Back den Käsekuchen auf der zweiten Schiene von unten 1 Stunde im vorgeheizten Ofen. Lass ihn danach vollständig erkalten, bevor du ihn aus der Form nimmst – warm zerbricht er dir leicht.
Er schmeckt einfach so, ohne alles, genauso gut wie mit frischen Früchten. Ob zum Geburtstag oder am Sonntag zum Kaffee: Von diesem Kuchen bleibt selten etwas übrig.
Der Kniff, der den Unterschied macht
Die steif geschlagene süße Sahne hebst du ganz zum Schluss unter und rührst dabei nicht mehr mit dem Mixer – sonst verlierst du die Luft, die den Kuchen locker hält. Zieh den Mürbeteigrand gleichmäßig hoch und drücke ihn oben etwas an; ein zu dünner Rand rutscht beim Backen nach unten und die Füllung läuft darüber.
Varianten
- Zwei Esslöffel Zitronensaft und die abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone in der Quarkmasse nehmen dem Kuchen etwas Süße.
- Mit 200 g abgetropften Sauerkirschen aus dem Glas auf dem Teigboden wird daraus ein Kirsch-Käsekuchen.
- Statt des Knetteigs kannst du 200 g zerbröselte Butterkekse mit 80 g weicher Butter in die Form drücken, wenn es schneller gehen soll.
Aufbewahrung
Der Kuchen hält im Kühlschrank abgedeckt vier Tage und lässt sich am zweiten Tag am saubersten schneiden. Stücke kannst du drei Monate einfrieren, einzeln in Folie gewickelt, und über Nacht im Kühlschrank auftauen. Nimm ihn zwanzig Minuten vor dem Servieren heraus, eiskalt schmeckt die Füllung flach.
Fragen aus meiner Küche
- Kann ich Butter statt Margarine nehmen?
- Ja, in Teig und Füllung eins zu eins. Der Mürbeteig wird mit Butter etwas mürber und sollte vor dem Eindrücken zehn Minuten kalt stehen, sonst klebt er an den Fingern und lässt sich schlecht hochziehen.
- Warum reißt die Oberfläche?
- Bei einer Stunde auf 180 Grad wird die Oberseite fest, während die Mitte noch aufgeht. Backe im unteren Ofendrittel und lass den Kuchen nach dem Ausschalten 20 Minuten bei geöffneter Tür stehen, dann reißt weniger.
- Kann ich die saure Sahne durch Schmand ersetzen?
- Ja, 200 g Schmand passen genauso und machen die Füllung etwas gehaltvoller und fester. Griechischer Joghurt geht auch, den solltest du vorher aber eine halbe Stunde in einem Sieb abtropfen lassen.
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