Omas Küche – einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt

Rezepte der Oma
Kartoffelgerichte

Omas Geheimnis für perfekte Reibekuchen

Omas Geheimnis für perfekte Reibekuchen
Portionen etwa 20 Reibekuchen, 4 bis 5 Portionen
Vorbereitung 30 Minuten
Garzeit 30 Minuten
Gesamt 1 Stunde

Großmutters Reibekuchen Rezept

Reibekuchen gehören bei uns zum Herbst, wenn die neuen Kartoffeln vorbei sind und die alten genug Stärke haben. Zwölf große Kartoffeln klingen nach viel, geraspelt fällt die Menge aber zusammen, und jeder isst mehr, als er vorher gedacht hätte. Bei mir gibt es sie mit Apfelmus, mein Mann besteht auf Rübenkraut. Gerieben wird von Hand, die Maschine macht die Masse zu fein.

Zutaten

  • 12 große Kartoffeln
  • 3 Zwiebeln
  • 8 EL Mehl
  • 2 Eier
  • Salz und Pfeffer
  • Öl

Zubereitung

Omas Geheimnis für perfekte Reibekuchen: So einfach geht's! – so sieht es fertig aus
So sieht das fertige Gericht aus.

Fang damit an, die geschälten Kartoffeln auf der großen Reibe fein zu reiben. Würze sie kräftig mit Salz und einer Prise Pfeffer.

Dann gibst du die Eier und die gewürfelten Zwiebeln dazu und mischst alles gründlich durch. Stäub das Mehl gleichmäßig darüber, bis die Kartoffelmasse gut bedeckt ist. Wie viel du brauchst, hängt davon ab, wie feucht deine Kartoffeln sind.

Erhitz so viel Öl in der Pfanne, dass die Reibekuchen darin schwimmen können. Form kleine Puffer aus der Masse und back sie im heißen Öl goldbraun und knusprig.

Lass die fertigen Reibekuchen auf Küchenkrepp abtropfen, damit das überschüssige Fett wegzieht. Serviere sie warm.

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit!

Darauf kommt es an

Die geriebenen Kartoffeln ziehen sofort Wasser. Ich drücke die Masse portionsweise in einem Sieb aus, bevor Eier und Mehl dazukommen, sonst brauchst du doppelt so viel Mehl und die Puffer werden pappig. Verarbeite den Teig zügig, nach zwanzig Minuten wird er grau. Das Öl ist heiß genug, wenn ein Tropfen Teig sofort blubbert.

Abwandlungen

  • Eine grob geriebene Möhre unter der Masse macht die Puffer süßlicher und gibt ihnen Farbe.
  • Mit einem Esslöffel gehackter Petersilie und etwas Majoran werden sie herzhafter, dazu passt Kräuterquark.
  • Statt Apfelmus reiche ich im Winter Räucherlachs mit Schmand; dann salze ich die Masse etwas zurückhaltender.

Aufbewahren und Aufwärmen

Frisch aus der Pfanne sind sie am besten. Warm halte ich sie auf einem Gitter im Ofen bei 80 °C, nicht gestapelt auf dem Teller. Im Kühlschrank halten sie 2 Tage und werden bei 200 °C in 6 bis 8 Minuten wieder knusprig. Eingefroren zwischen Backpapier halten sie 2 Monate und kommen gefroren in den Ofen.

Das werde ich oft gefragt

Warum wird meine Kartoffelmasse grau?
Die Stärke oxidiert an der Luft, und das geht schnell. Reibe deshalb erst, wenn das Öl schon in der Pfanne heiß wird, und arbeite die Masse in zwanzig Minuten ab. Die Zwiebeln im Teig bremsen das Grauwerden zusätzlich.
Wie viel Mehl brauche ich wirklich?
Die 8 EL sind ein Richtwert. Wässrige Kartoffeln brauchen mehr, mehlige weniger. Der Teig stimmt, wenn er am Löffel haften bleibt und nicht von allein herunterläuft. Lieber löffelweise nachgeben als alles auf einmal.
Kann ich die Puffer im Airfryer machen?
Sie werden dort trockener und flacher, weil das schwimmende Fett fehlt. Wenn du es probierst: bei 190 °C etwa 12 Minuten, beide Seiten vorher mit Öl bepinseln. Der klassische Geschmack kommt aber aus der Pfanne.
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