Lust auf saftige Pfirsichmuffins? Das Rezept musst du ausprobieren!
Dosenpfirsiche stehen bei mir immer im Vorrat, und wenn nachmittags Besuch angesagt ist, werden daraus diese Muffins. Der Teig ist ein einfacher Rührteig mit weicher Butter, die abgeriebene Orangenschale gibt ihm die Richtung. Drei Pfirsichhälften reichen für zwölf Stück, ein Würfel kommt jeweils obendrauf. Nach einer halben Stunde im Ofen und etwas Staubzucker sind sie fertig für den Kaffeetisch.
Zutaten für Pfirsichmuffins
- 2 Stk Eier
- 125 g Butter (weich)
- 1 Prise Salz
- 1 EL Vanillezucker
- 140 g Zucker
- 1 EL Orangenschale
- 225 g Mehl
- 2 TL Backpulver
- 1 EL Staubzucker
- 3 Stk Dosenpfirsichhälften
Anleitung zur Zubereitung

1. Vorbereitung
Stell einen Backrost in die Mitte des Ofens und heiz ihn auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor. In jede Mulde des Muffinblechs legst du ein Papierförmchen.
2. Teig vorbereiten
Schlag die weiche Butter mit den Eiern, dem Zucker, dem Salz, dem Vanillezucker und der Orangenschale in einer Rührschüssel schaumig, mit dem Handmixer oder der Küchenmaschine. Mehl und Backpulver mischst du und siebst sie durch ein feines Sieb.
3. Zutaten kombinieren
Gib die gesiebte Mehlmischung zur schaumigen Butter-Ei-Masse und rühr, bis sich alles gut verbunden hat.
4. Pfirsiche hinzufügen
Schneide die Pfirsiche in kleine Würfel. 12 Würfel legst du für obendrauf zur Seite, den Rest hebst du unter den Teig. Verteil den Teig mit zwei Esslöffeln auf die Förmchen und füll sie nur zu zwei Dritteln.
5. Backen und Servieren
Back die Muffins etwa 25-30 Minuten und mach die Stäbchenprobe, ob sie durch sind. Lass sie etwas auskühlen und bestäub sie vor dem Servieren mit Staubzucker.
Tipps für das beste Ergebnis
Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben, dann verbindet sich der Teig gleichmäßig. Statt der Dosenware kannst du auch frische, geschälte Pfirsiche, Nektarinen oder Marillen nehmen.
Probier die Muffins aus, sie schmecken fruchtig und nach Sommer.
Omas Tipp
Die Dosenpfirsiche gehören gut abgetropft und mit Küchenpapier trocken getupft, sonst gibt der Sirup nasse Stellen im Teig. Rühre nach dem Zugeben der gesiebten Mehlmischung nur so lange, bis nichts Weißes mehr zu sehen ist, längeres Rühren macht die Muffins zäh. Und füll die Papierförmchen wirklich nur zu zwei Dritteln, sonst laufen sie über den Rand.
So kannst du abwandeln
- Mit frischen, geschälten Nektarinen oder Marillen statt der Dosenpfirsiche schmecken sie im Sommer deutlich frischer, dann brauchst du etwa zwei mittelgroße Früchte.
- Statt der Orangenschale nehme ich die abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone und einen halben Teelöffel Zimt in den Teig.
- Wer eine Kruste mag, streut vor dem Backen zwei Esslöffel Mandelblättchen über die gefüllten Förmchen.
Reste aufbewahren
In einer Dose mit Deckel bleiben die Muffins zwei bis drei Tage bei Zimmertemperatur saftig, im Kühlschrank werden sie schnell trocken. Den Staubzucker erst kurz vor dem Servieren aufstäuben. Eingefroren halten sie drei Monate, einzeln in Folie gewickelt, und tauen in zwei Stunden bei Zimmertemperatur wieder auf.
Noch Fragen?
- Kann ich frische Pfirsiche statt der Dosenware nehmen?
- Ja, dann brauchst du zwei mittelgroße, reife Pfirsiche. Schäl sie kurz, dafür eine Minute in kochendes Wasser legen. Frische Früchte geben weniger Zucker, aber mehr Saft ab, deshalb backe ich sie fünf Minuten länger.
- Muss die Butter wirklich weich sein?
- Ja, sonst wird sie mit den Eiern nicht schaumig und der Teig bleibt klumpig. Nimm die 125 g eine Stunde vorher aus dem Kühlschrank. Schmelzen ist keine Lösung, flüssige Butter schlägt keine Luft ein.
- Warum sind meine Muffins innen dicht statt luftig?
- Fast immer, weil der Teig nach dem Mehl zu lange gerührt wurde. Mehl und Backpulver werden nur untergehoben, ein paar Streifen dürfen sichtbar bleiben. Der Ofen muss außerdem vorgeheizt sein, sonst geht das Backpulver zu früh.
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