Omas Küche – einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt

Rezepte der Oma
Obstkuchen

Leckeres Rezept für Apfelkuchen mit Dinkelmehl, das Sie ausprobieren müssen!

Leckeres Rezept für Apfelkuchen mit Dinkelmehl, das Sie ausprobieren müssen!
Portionen 1 Backblech (30 x 40 cm), etwa 20 Stücke
Vorbereitung 30 Minuten
Garzeit 55 Minuten
Gesamt 1 Stunde 25 Minuten

Anderthalb Kilo Äpfel klingen nach viel, aber genau davon lebt dieser Kuchen: Der Rührteig aus Dinkelmehl, Butter und fünf Eiern trägt eine dicke Apfelschicht, die beim Backen weich wird. Ich mache ihn im Herbst, wenn die Kisten voll sind und die Äpfel weg müssen. Dinkelmehl schmeckt etwas nussiger als Weizen, dazu passt der halbe Teelöffel Zimt gut. Der Staubzucker kommt erst auf den lauwarmen Kuchen.

Zutaten

  • 1.5 kg Äpfel
  • 5 Stk Eier
  • 350 g Dinkelmehl
  • 250 g Staubzucker
  • 250 g Butter
  • 0.5 TL Zimt
  • 2 TL Backpulver

Zutaten für die Form

  • 1 EL Butter (weich)
  • 2 EL Mehl

Zubereitung

Leckeres Rezept für Apfelkuchen mit Dinkelmehl, das Sie ausprobieren müssen! – während der Zubereitung
Ein Blick in die Zubereitung.
  1. Heiz das Backrohr auf 160 Grad vor. Fette die Tortenspringform mit weicher Butter ein und stäub sie mit Mehl aus.
  2. Wasch die Äpfel gründlich und reib sie in feine Stifte. Stell sie beiseite.
  3. Schlag die Butter mit dem Staubzucker in einer Rührschüssel mit dem Mixer sehr schaumig. Gib die Eier einzeln dazu und schlag alles gut durch.
  4. Misch das Dinkelmehl mit dem Backpulver und dem Zimt und rühr es unter die Butter-Zucker-Masse. Heb die geriebenen Äpfel vorsichtig unter.
  5. Füll den Teig in die vorbereitete Springform oder streich ihn auf ein Blech mit Backpapier. Back den Kuchen im vorgeheizten Backrohr 70 Minuten.
  6. Lass den Kuchen abkühlen, bevor du ihn aus der Form nimmst.

Tipps zum Rezept

  • Streu Staubzucker über den fertigen Apfelkuchen und stell Schlagobers dazu.

Das Dinkelmehl gibt dem Kuchen einen leicht nussigen Ton, der zu den vielen Äpfeln gut passt. Probier ihn aus, wenn im Herbst die Kisten voll sind.

Der Kniff, der den Unterschied macht

Dinkelmehl verträgt kein langes Rühren, sonst wird der Teig zäh. Ich rühre Butter, Zucker und Eier schaumig und mische Mehl mit Backpulver nur kurz unter. Die Äpfel schäle ich, viertle sie, ritze die Rundung mehrmals ein und setze sie dicht in den Teig. Gebacken wird bei 180 °C Ober- und Unterhitze.

Varianten

  • Mit 100 g gehobelten Mandeln obendrauf wird die Oberfläche knusprig.
  • Statt Zimt eine Vanilleschote auskratzen und die Schale einer Bio-Zitrone dazugeben.
  • Die Hälfte der Äpfel durch entsteinte Zwetschgen ersetzen, dann wird der Kuchen dunkler und säuerlicher.

Aufbewahrung

Abgedeckt hält der Apfelkuchen zwei bis drei Tage; wegen der vielen Äpfel stelle ich ihn ab dem zweiten Tag kalt. Stücke lassen sich drei Monate einfrieren, sie tauen bei Zimmertemperatur in etwa zwei Stunden auf. Kurz bei 150 °C aufgewärmt schmeckt er fast wie frisch gebacken.

Fragen aus meiner Küche

Welche Äpfel eignen sich?
Säuerliche, feste Sorten wie Boskop, Elstar oder Jonagold. Sie behalten beim Backen Form und Säure, was zu den 250 g Staubzucker im Teig passt. Sehr süße, weiche Äpfel zerfallen und machen den Kuchen im Boden feucht.
Kann ich Weizenmehl statt Dinkelmehl nehmen?
Ja, 350 g Weizenmehl Type 405 im Verhältnis eins zu eins. Der Teig wird etwas weicher und geht minimal höher. Umgekehrt gilt: Dinkelmehl nimmt weniger Flüssigkeit auf, deshalb rühre es wirklich nur kurz unter.
Was ist Staubzucker?
So heißt in Österreich der Puderzucker. Du kannst im Teig auch feinen Kristallzucker nehmen, dann rühre die Butter etwas länger, damit sich die Körner lösen. Zum Bestäuben am Ende brauchst du auf jeden Fall gesiebten Puderzucker.
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